 | Ist die (menschliche) Seele unsterblich? Und kann man darüber einen Nachweis führen? Was geschieht nach dem Tod mit unseren Seelen? Auf welchen Wegen gelangen die Seelen nach dem Tod in den Hades? Platon thematisiert diese und weitere grundlegende Fragen der (antiken) Philosophie in seinem Dialog "Phaidon", dem neben der Apologie und dem Staat (Politeia) wohl einer der bekanntesten Texte der antiken Philosophie. Die Situation des Dialogs ist in... |  | Zu den Jacob Burchhardt-Gesprächen auf Castelen werden ausgewählte Persönlichkeiten eingeladen, die dann meist zu einem philosophischen Thema sprechen. Vortragende waren u.a. bereits Kurt Flasch, Manfred Fuhrmann, Peter Bieri, Herfried Münkler, Theo Kobusch, Otfried Höffe, Ernst Osterkamp.
Zum 44. Jacob Burckhardt-Gespräch wurde der Altphilologe und Philosophhistoriker Michael Erler eingeladen, der sich in seinem Vortrag mit dem philosophi... |
 | Die Suche nach einem glücklichen, - und damit auch ethisch-richtigen -, Leben durchzieht die gesamte alt-griechische Philosophie, - und die Frage bzw. Suche nach dem Glück im Leben ist wohl auch heute noch eine zentrale Lebensfrage der meisten Menschen, auch wenn in unserer Konsum-Kultur Glück oftmals mit Glücksspiel, Reichtum oder Glück in der Liebe gleichgesetzt und damit ddeutlich verkürzt wird. Glück hat (immer) Konjuktur; Glück ist e... |  | Kilian Fleischers monumentales Werk "Philodem. Geschichte der Akademie. Einführung – Ausgabe – Kommentar" (Brill, 2023) stellt einen herausragenden Beitrag zur Erforschung der antiken Philosophie und Textüberlieferung dar. In akribischer Detailarbeit rekonstruiert Fleischer das Werk des epikureischen Philosophen Philodem, das in einem schwer beschädigten Papyrus aus Herculaneum überliefert ist. Dabei nutzt er nicht nur philologische Präz... |
 | Kurt Flasch hat mit seinem Buch "Augustin neu lesen. Diskussionsbeitrag zu Kenneth M. Wilson" einen tiefen und kritischen Blick auf die Entwicklung der Lehre des Kirchenvaters Augustinus geworfen. Dabei nimmt er insbesondere Bezug auf Kenneth M. Wilsons Studie "Augustine’s Conversion from Traditional Free Choice to ‘Non-free Free Will’", die 2018 erschien und die späte Wende in Augustins Denken hin zu einer deterministischen Vorstellung de... |  | Friedrich Maiers Buch „Antike. Bildung – ein Besitz für immer" (Band 3: Philosophie) ist eine kompakte und zugleich tiefgründige Einführung in die antike Philosophie. Der Band ist Teil einer Reihe, die zentrale Aspekte der antiken Kultur beleuchtet und deren Relevanz für die Gegenwart aufzeigt.
Maier beschreibt die Entwicklung der Philosophie im antiken Griechenland, beginnend mit den frühen Naturphilosophen (Physikoi), die durch ihre A... |
 | Der Sammelband „Antike Philosophie, Bildung und das gute Leben“, herausgegeben von Torsten Hitz und Maximilian Nießen, versammelt die Beiträge einer Tagung, die 2022 an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg in Kooperation mit der Gesellschaft für antike Philosophie (GANPH) stattfand. Ziel der Tagung war es, den oft nur behaupteten Zusammenhang zwischen antiker Philosophie, Bildung und dem guten Leben systematisch zu untersuchen und aufz... |  | Das Testament von Hiob, das Buch Tobit, das Buch Judit, das Buch Baruch, die Weisheit Salomons, das Gebet des Manasse, Texte von Qumran, die Gemeinschaftsregel, die Kriegsregel, die Esra-Apokalypse, das Erste und Zweite Makkabäerbuch, die Josephus` Lebensbeschreibung, „Das Leben des Politikers oder Über Josef“ und „Über die Freiheit des Rechtschaffenen“ von Philo von Alexandrien, das Protestevangelium des Jakobus, das Kindheitsevangeli... |
 | Dieses voluminöse und monumentale Werk beschreibt auf mehr als 800 S. differenziert die verflochtene Entstehungsgeschichte von Christentum, talmudischem Judentum und Islam, also der abrahamitischen Religionen, im Kontext der Spätantike und zeichnet in dieser Zusammenschau ein einzigartiges faszinierendes Porträt der Formierungsphase »moderner« Religion; in der Zeit zwischen Jesus und Mohammed ist das entstanden, was wir heute unter Religione... |  | Mit dem Christentum tritt ein wesentlich aus dem Judentum entstandener neuer Glaube in die Welt; einen vermeintlich einheitlichen Ursprung hat es aber nicht gegeben. Das Christentum ist von Beginn an vielfältig. Der gemeinsame Glaube gründet auf der Überzeugung, dass durch den galiläischen Juden Jesus aus Nazareth das Heil für alle Menschen gekommen ist. Er verbreitet sich in kurzer Zeit im Römischen Reich und führt zu neuen, dieser Überz... |
 | War die Römische Republik eine Republik der Rituale? Wie wurde Politik in Rom inszeniert? Veränderten sich die Inszenierungsformen während der 500 Jahre der Republik? Welche Rolle spielten Prozessionen und Triumphzüge? Existierten in Rom spezielle Räume für die Rituale? War die Interaktion zwischen Volk und Senat (Senatus Populusque Romanus) ein staatstragendes Element der römischen Republik? Warum wurden bei Paraden Masken getragen? Dient... |  | Was ist das Besondere an der vorliegenden Philosophiegeschichte, gibt es doch auf dem Buchmarkt eine Vielzahl ähnlicher Produkte, deren Qualität bereits überzeugt? Um es kurz zu sagen: ihre Hybris. Sie - d.h. ihre Autoren, die allesamt Theologinnen und Theologen sind oder in verwandten Disziplinen arbeiten (klassische Philologie, jüdische Philosophie etc.) - nimmt Denker in den Blick, die für den christlichen Glauben zentral sind. Von der An... |