 | Das hier anzuzeigende schmale Büchlein ist quasi eine Zusammen- und Kurzfassung des voluminösen Werks desselben Autors: "Jesus nach 2000 Jahren - Was Jesus wirklich sagte und tat", Vierte, verbesserte Auflage 2014, Gerd Lüdemann, zu Klampen! Verlag, EAN: 9783866742352 (ISBN: 3-86674-235-5), 598 Seiten, paperback, 14 x 21cm, Februar, 2014, EUR 48,00. - Prof. Dr. Gerd Lüdemann ist ein klassischer historisch-kritischer Neutestamentler im bester ... |  | Der im Jahr 2021 verstorbene Göttinger Theologe Gerd Lüdemann hat in seinen Schriften immer wieder den Umgang der Kirche mit der Bibel kritisiert, fragwürdige Interpretationen aufgedeckt und engstirniges Denken hinterfragt, so auch in diesem Werk. - Die biblische Wissenschaft legt seit langem dar: Im Neuen Testament finden sich zahlreiche Worte Jesu, die ihm Christen später in den Mund gelegt haben. Dennoch gelten sie in den christlichen Kirc... |
 | In bereits 4. aktualisierter Auflage 2024 nach dem Erscheinen 2012 liegt nun dieses kompakte Lehrbuch zum Historischen Jesus vor. Der sog. historische Jesus wird in der Theologie gegenüber dem geglaubten Christus abgegrenzt. Im Zentrum steht mithin nicht, was christlicher Glaube in Jesus als den Christus hineinprojiziert, sondern was der historische Mensch, der Jude Jesus von Nazareth verkündigt, getan, erlebt und erlitten hat. Dazu gilt es zun... |  | Vor gut zehn Jahren wurde in Amerika erstmals der Versuch unternommen, das Neue Testament durchgehend von jüdischen Gelehrten kommentieren zu lassen und es so auch als jüdisches Buch zu verstehen. Der vorliegende Band ist im wesentlichen die Übersetzung der zweiten Auflage dieses Buchs.
Knappe Einleitungen zu jeder biblischen Schrift, ein durchgängiger Kommentar zum gesamten biblischen Text, sowie „Infoboxen“ und kleine Aufsätze zu bes... |
 | Dieser Band dokumentiert die Vorträge einer Ringvorlesung zu "Rückfragen nach Jesus", die im Sommersemester 2019 an der Leibniz Universität Hannover gehalten wurde. Fragen nach Jesus gehören zu den zentralen Themen auch der Religionspädagogik, - das meint keineswegs "nur" Fragen der historischen Jesusforschung, sondern auch der frühen Christentumsgeschichte und der Systematischen Theologie heute. Deshalb gliedert sich der Band in vier Kapit... |  | Diese ursprünglich zwischen 1977 und 1983 bei Otto Michel entstandene und in Tübingen als
Habilitationsschrift ohne Erfolg eingereichte exegetische Studie wurde nun ca. 40 Jahre später doch noch veröffentlicht, wesentlich gefördert von Prof. Dr. Klaus Berger, Heidelberg und den Herausgebern der Reihe TANZ. Die Forschungssituation seit 1983 wird demgemäß nicht mehr berücksichtigt. Der Autor bemerkt einleitend in der Retrospektive selbst: ... |
 | Das Reich Gottes ist der Zentralbegriff in der Lehre des Historischen Jesus; sowohl in seiner Verkündigung, insbesondere in den echten Jesus-Gleichnissen, aber auch in einzelnen Logien wie z.B. Lk 11,20 (Wenn ich mit dem Finger Gottes Dämonen austreibe, dann ist das Reich Gottes mitten unter euch), aber auch im Mittelpunkt seiner Handlungen, z.B. den Wundern, ist das Reich Gottes die zentrale Bezugsgröße. In der Christentums- und Kirchengesch... |  | Wer als Religionslehrkraft seriöse, kompakte, auf dem aktuellen Stand der historischen Forschung befindliche Literatur über den historischen Jesus (nicht: den geglaubten Christus) sucht, ggfs. auch zur Verwendung als Ganztextlektüre in einem Oberstufen-Kurs, der sei auf dieses druckfrische handliche Büchlein des Berliner Neutestamentlers Jens Schröter verwiesen. Auf 120 S. findet sich alles Wesentliche, was zur Frage nach der geschichtlichen... |
 | Nicht von ungefähr dürfte dieses Buch einen Titel tragen, der doch sehr an das klassische Lehrbuch der jüngeren Forschung zum Historischen Jesus erinnert: "Was lehrte Jesus wirklich?" von Norman Perrin. Für die meisten theologischen Laien existiert das Problem des Historischen Jesus zunächst einmal gar nicht; denn für sie ist der in der Bibel bezeugte Jesus Christus identisch mit dem Historischen Jesus ... Das Problem des Historischen Jesus... |  | Wie steht es aber um das gesicherte Wissen über das Leben und über den Tod Jesu? Dieses Buch des jüngst verstorbenen Zagreber katholischen Professors Tomislav Ivancic will Jesus als "geschichtliche Person" zugänglich machen - ohne die von seinen Verehrern verliehenen Verfärbungen, also: Jesus, nicht Christus, nicht der mythische Jesus, sondern wissenschaftlich gesprochen: der historische Jesus. Zunächst wird die Forschungsgeschichte der Erf... |
 | Der sozialgeschichtlich und im jüdisch-christlichen Dialog engagierte Bochumer emeritierte Neutestamentler Klaus Wengst steht einer Rückfrage nach dem sog. historischen Jesus hinter den Evangelien kritisch gegenüber aus zwei Gründen: a) weil die Quellen eine solche Rückfrage nicht wirklich zulassen und b) weil sie theologisch nicht sonderlich wertvoll ist. Alles, was wir über Jesus wissen, erfahren wir ausschließlich in den vier christlich... |  | Die Frage "Wer war Jesus?" durchzieht latent auch den gesamten schulischen Religionsunterricht. Die kritische Jesus-Forschung beginnt im modernen Sinne im Aufklärungs-Zeitalter mit Hermann Samuel Reimarus (1694-1768) (vgl. Inhaltsverzeichnis) und vollzieht sich u.a. über David Friedrich Strauss (1808-1874) bis zum Ende des 19. Jhdts und erfährt mit Albert Schweitzers kritischer Darstellung der Geschichte der Leben-Jesu-Forschung (1900) ein vor... |