 | Liebe Kolleginnen und Kollegen,
heute schülerorientiert von „den letzten Dingen“ zu reden heißt, von der Hoffnung auf Zukunft zu sprechen und sich von den Fragen nach der Gerechtigkeit Gottes herausfordern zu lassen.
Dazu möchte dieses Material anregen.
Hans-Michael Mingenbach
Lothar Ricken ... |  | Das Lehrbuch „Normen und Werte“ (Landesausgabe Niedersachsen) aus dem Militzke Verlag bietet eine Vielfalt an Anregungen für den Ethik- und Philosophieunterricht der 9. und 10. Klassenstufe. Es handelt sich überwiegend um knappe textliche Anregungen, die die methodisch-didaktisch ergänzt werden durch Aufgabenstellungen, Definitionen, Übungen, Projektideen und Tipps und Hinweisen. Thematisch werden folgende Fragestellungen behandelt: Entwi... |
 | Angesichts der Tatsache, dass die medizinischen Möglichkeiten am Lebensende immer größer werden und dass Menschen in unserer Gesellschaft immer älter werden, habe viele Menschen Angst vor einem langen Siechtum am Lebensende. Zugleich leben die Menschen immer selbstbestimmetr und bringen entsprechend den Wunsch nach Selbstbestimmung auch am Lebensende aus. Sterben und Tod sind keine Tabuthemen mehr, Menschen machen sich bewußt Gedanken, wie s... |  | Wenn als eine grundlegende Funktion von Religion(en) die Bewältigung von Kontingenz angesehen werden kann, - und das ist communis opinio - , dann hat Religion u.a. an den wichtigen Übergängen im Leben (den "rites de passages") eine zentrale Aufgabe: die Begleitung und Bewältigung von Krisen und krisenhaften Übergängen. Sterben und Tod stellen den letzten und größten Übergang im menschlichen Leben dar und insofern haben alle Religionen Ri... |
 | Wer sich unterrichtlich mit dem Thema Sterben & Tod befasst, sei es im Sozialkunde-, Deutsch- oder Religionsunterricht, dem/der dürfte die Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross insbesondere von ihrer Einteilung der menschlichen Sterbephasen her bekannt sein, deren Erfassung dazu dient, sterbende Menschen besser zu verstehen und begleiten zu können, indem z.B. die Phase des Zorns und der Auflehnung als übliche Phase antizipiert wird. - Das hi... |  | Nie war die Lebenserwartung so hoch und nie waren schwere Krankheiten so behandelbar wie heute. Was aber, wenn eine Krankheit zwar ein Existieren, aber kein selbstbestimmtes Leben mehr zulässt? Darf ein Mensch dann entscheiden, sterben zu wollen, u.U. mit Hilfe von Menschen, die diesen Wunsch erfüllen? Das Rechtsgut »Leben« genießt in ganz Europa einen höheren Schutz als das Rechtsgut »Selbstbestimmung«, - das gilt auch für die Niederlan... |
 | Das vorliegende Buch hilft dabei, den eigenen nachlass zu regeln und den Hinterbliebenen Hilfestellung für die notwendigen Regelungen nach dem eigenen Tod zu geben. So kann der Verstornene Verantwortung tragen für die Zeit nach seinem Tod und darauf in seinem Sinne Einfluss zu nehmen.
Der erste Teil bietet vielfältige Informationen zu den Themen Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Erbschaft, Verträge, Bankgeschäfte... |  | Kommunikation ist schwierig, Kommunikation mit Sterbenskranken allemal - sowohl von Seiten des Sterbenden wie von Seiten der Pflegenden, Angehörigen oder Begleitenden her; denn mit Sterben und Tod sind komplexe Zusammenhänge verbunden: Ängste, Hoffnungen, Bilanzen, Schuldgefühle, Verantwortungen, Erbe etc. Dieser aus reicher Erfahrung mit Sterbenskranken und umfassender theoretischer Beschäftigung mit Palliativpflege und Hospizarbeit erwachs... |
 | Bekannt geworden ist Jürgen Domian durch seine nächtliche Talksendung, in der er seit über 17 Jahren am Telefon mit über zwanzigtausend Menschen sehr lebensnahe und tiefgehende Gespräche geführt hat. Dabei geht es um alles, was das Leben bietet - um Liebe, Glück, Angst, Sehnsucht oder Konflikte. Die Vielfalt ist unerschöpflich. Doch ein Gesprächspartner hat bisher gefehlt, der Tod. Im vorliegenden Buch bietet Jürgen Domian ein fiktives ... |  | Diese Münstersche Dissertation wendet sich einem (besonders in Deutschland) höchst umstrittenen Problem der (Medizin-)Ethik zu: Der Sterbehilfe bzw. der Euthanasie (einem in Deutschland besonders besetzten Begriff). Im Jahr 2002 wurde in den Niederlanden die Tötung schwerkranker Patienten auf Verlangen unter bestimmten Voraussetzungen legalisiert. Diese Studie fragt danach, warum das ausgerechnet in den Niederlanden geschehen ist, und vergleic... |
 | Liebe Leserin, lieber Leser
Freuen Sie sich, wenn Sie etwas abhaken können? - «Erledigt!» Zu wissen, was man geleistet hat; sich freuen über eine überwundene Schwierigkeit; frei sein von einer lästigen Pflicht; endlich etwas Neues beginnen können ... Das Aufhören wird oft als ein bewusster Moment wahrgenommen und bekommt dadurch ganz besonderes Gewicht, «jetzt sitze ich zum letzten Mal an diesem Tisch», hörte ich eine siebzigjährig...... |  | Hospizliche Begleitung im Sterben kann nur in Gemeinschaftsverantwortung vollzogen werden. Das setzt Wechselseitigkeit, Verantwortungsübernahme und Vertrauen voraus. Vertrauen ist die Bereitschaft, sich einer Haltgebung zu überlassen, die nicht ausschließlich in Eigenkompetenz ihren Ursprung hat, sondern in einem Zuspruch gründet, der befähigt, mit Zukunft, Offenheit und Risiko umzugehen. In diesem Sinne ist Sterbebegleitung "Vertrauenssache... |