 | Lehrkräften begegnet das schwere, in diesem Buch einfühlsam behandelte Thema immer wieder einmal, - wenn auch in der Regel nur indirekt und vordergündig: Die schwere Erkrankung von Kindern, insbesondere die Krebserkrankung, mit tödlichem Ausgang ... Für alle Beteiligten ist es schwer auszuhalten und kaum zu begreifen, dass Kinder schwerst erkranken und an der Krankheit sterben werden. Dieses Thema wird oft tabuisiert. Dieses Buch der Palliat... |  | Das Thema dieses Buchs treibt in einer immer älter und einsamer werdenden, zugleich medizin-technisch stetig voranschreitenden Gesellschaft viele Menschen um: "selbst bestimmt sterben". Dabei ist der Buchtitel sprachlich interessant gestaltet; denn wir werden bestimmt sterben, jeder selbst, aber werden wir auch selbst-bestimmt sterben? Und was meint "selbst-bestimmt" in diesem Zusammenhang? Das ist die eine zentrale Fragestellung von Teil 2 des ... |
 | Menschliche Würde und Sterbebegleitung am Lebensende zählen zu den virulentesten praktisch-ethischen Problemfeldern in unserer immer älter werdenden und medizintechnisch voranschreitenden Gesellschaft. Zugleich werden Sterbebegleitung und Sterbehilfe höchst kontrovers diskutiert. Das hier anzuzeigende Buch bezieht dabei klar Position und begreift Sterbehilfe nicht als Hilfe zum Sterben sondern als Begleitung im Sterben und betont dabei zusät... |  | Anna zur Heiden/Magdalene Sentker
Weiß ich, wer ich bin? - Mich mit Anne Frank entdecken
Zum Inhalt und zur Zielsetzung dieser Ausgabe
„Wer bin ich? Was suche ich hier auf der Welt? Wohin führt mein Leben? Woher komme ich? Was bedeu- tet es, dass ich da bin? Ich lebe aus meinen eigenen Kräften, ich bin nicht autark, sondern angewiesen; ich allein hätte kein Leben, das diesen Namen verdient, aber ich mit Gott habe Leben.“ ...... |
 | Dieses engagierte Buch kritisiert einen grundlegenden Sachverhalt moderner Medizininfrastuktur: Unser Gesundheitssystem kennt nur noch die Therapie und nicht mehr die Begleitung; denn allein die Therapie bringt Einnahmen, Begleitung hingegen verursacht Kosten. Dabei bleibt der Patient, insbesondere auch der sterbende Patient auf der Strecke. Z.T. sinnlose, schmerzhafte Therapien treten an die Stelle eines sinnvoll begleiteten Sterbenlassen-Könne... |  | Dieser Band ist für die Hand des Sek.II-Lehrers in doppelter und fächerverbindender Weise von Relevanz: Für den Deutschlehrer wird Gegenwarts-Lyrik anhand der Autoren Heiner Müller, Robert Gernhardt und Ernst Jandl verhandelt, für den Religions- und Gemeinschaftskunde-Lehrer das Thema Tod und Sterben am Beispiel autobiographischer Texte der genannten Lyriker. So lassen sich nicht nur fächer-verbindende Aspekte gewinnen, es wird auch die wec... |
 | In diesem Buch spricht eine Bestatterin über den Tod, - aber eben nicht professionell und distanziert, sondern persönlich und engagiert; denn die Autorin hat eine Intention: Sie möchte den Tod enttabuisieren und ins Leben integrieren, weil sie der sicheren Überzeugung ist: "Besser leben mit dem Tod" (Buchtitel! sowie Teil 3 des Buchs). Ein bewußter Umgang mit dem Tod verhilft dazu, im Leben zu wachsen. Es gilt, Verluste ins Leben zu integrie... |  | Von England herkommend (Cicely Saunders) sind in den 1980er Jahren auch in Deutschland Sterbe-Hospize entstanden und es hat sich eine stationäre und dann auch zunehmend ambulante Hospizarbeit entwickelt, die wesentlich durch ehrenamtliche Tätigkeit unterstützt und geprägt wird. Der hier anzuzeigende Band verdeutlicht, dass diese ehrenamtliche Sterbebegleitung mittlerweile inhaltlich einen quasi-professionellen Standard erreicht hat; denn die ... |
 | Damit wollen die meisten Menschen eher nichts zu tun haben, entsprechend wird das Thema noch immer tabuisiert - und es trifft uns alle eben doch früher oder später: Die Bestattung. Der Autor, der sich bereits in anderer Weise mit der Thematik intensiv undercover beschäftigt hat ("Die Bestattungs-Mafia. Wie mit dem Tod Geschäfte gemacht werden", Verlag Langen Müller Herbig, 2007) legt hier einen umfassenden Bestattungsratgeber vor, der in 20 ... |  | Patrice Grasser/Andreas Bolha
Sterbebegleitung
Zum Inhalt und zur Zielsetzung dieser Ausgabe
Der Tod begegnet den Menschen zu jeder Zeit - nicht nur als das eigene Lebensende, sondern häufiger als Ereignis in der Familie bzw. im Freundes- oder Bekanntenkreis. Damit ist der Tod auch für junge Menschen das erschreckendste Ereignis überhaupt. Unter den Menschen, die anderen ehrenamtlich oder hauptberuflich in der letzten Lebensphase beis...... |
 | Sterben wird im 21. Jahrhundert immer mehr zum Problem und immer mehr mit Angst besetzt. Das ist verwunderlich; denn die Fortschritte in der (Palliativ-)Medizin sollten eigentlich anderes bewirken ... Stattdessen fühlen sich die Menschen zunehmend einer Apparate-Medizin ausgeliefert und fürchten ein "sinnloses" Weiterleben ohne eigene Entscheidungsmöglichkeiten. Sterbehilfe-Debatten haben deshalb seit Jahren Konjunktur in einer immer stärker ... |  | Die Verdrängung des Todes und die Verlagerung des Sterbens in besondere Einrichtungen und Institutionen führen zu einem wachsenden Bedürfnis nach Orientierung über die Art und Weise, Sterbende auf ihrem letzten Lebensabschnitt zu begleiten. Unsere Gesellschaft wird immer älter. Die Sterbephase als Teil des Lebens nimmt einen immer bedeutenderen Raum ein. Zugleich ist die Gesellschaft immer noch einem Jugendwahn verfallen, der Sterben und Tod... |