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:inReligion 9/2016 - "Opfer!" -

:inReligion 9/2016

"Opfer!" -

Ein Schimpfwort oder mehr?


Katholisch

Jahrgangsstufe 7-10
 
Bergmoser und Höller - Verlagswebsite besuchen
ISSN 1434-2251

2016
34 Seiten, geheftet, 21 x 30 cm
 
18.50 Euro
Für Abonnenten 10,50 Euro
 

Bestellen per eMail
Jean-Pierre Sterck-Degueldre/Andreas Bolha
„0pfer!“ - Ein Schimpfwort oder mehr?

Das Thema
„Du, Opfal“, erschallt es aus dem Munde eines Jugendlichen. Nur ein banales Schimpfwort oder doch mehr? Was sagt und was tut derjenige, der so schimpft? Wie hört es der Adressat? Was empfindet das Gegenüber? Jemanden mit dem Wort „Opfer“ zu beschimpfen, kann -je nach Perspektive - als verstörende Aggression wahrgenommen werden. „Opfer“ klassifiziert ein Gegenüber in demütigender Weise und spielt mit der Verwundbarkeit des Beschimpften. Und schwingt nicht auch unthematisiert die Unterstellung des Selbstverschuldens mit? „Opfer“ äußert eine anarchische Gewaltandrohung wie kein anderes Schimpfwort. Seine Kraft zieht es aus der bewussten Auslassung jeglicher Empathie vor der allgegenwärtigen Erfahrung von Gewalt - zwischenmenschlich wie global. Die Wendung kursiert in der Jugendsprache seit den 2000er-Jahren als Schimpfwort und steht Synonym für Versager oder Loser. Einige Autoren verorten die Schimpfwortbildung bei jungen männlichen Migranten mit islamischem Hintergrund, bei denen eigene Randgruppenerfahrungen und emotionale Verletzungen zur Prägung einer eigenen (Reaktions-)Begrifflichkeit führte. Heute wird der Begriff „Opfer/Opfa“ als Beleidigung mit wenig trennscharfer Bedeutung auch im Sinne von „uncool“, „langweilig“, „dumm“ etc. benutzt (s. Stefan Voß: Du Opfer Berliner Forum Gewaltprävention Nr. 12. 2003) „Auch Deutsche ohne Migrationshintergrund, Mädchen, junge Frauen und bürgerliche männliche Jugendliche benutzen heute den Begriffauch scherz- haft als Anrede unter Freunden und Bekannten.“ (Norbert Dittmar) Das hier zusammengetragene Material bietet die Möglichkeit, anknüpfend an die Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler, eine reflektierte Position zum Faszinosum dieses Unworts zu entwickeln. Das Material erlaubt einen differenzierten Blick in die Kulturgeschichte sowie die Erschließung der wohl bekanntesten biblischen Opfer-Erzählung von Abraham und Isaak (Gen 22,1-19). Neben bewährten didaktischen Zugangsweisen bieten an dieser Stelle filmhermeneutische Impulse weitere Erlebnis- und Erfahrungsebenen des biblischen Stoffes. Der Blick auf „Opfer“ der Gegenwart erweitert die semantische Palette um den Aspekt der Ausbeutung. Schließlich erlaubt ein kurzer, aber verständlicher Einstieg in die Methodik der „Gewaltfreien Kommunikation“ (nach Marshall B. Rosenberg) eine konstruktive Verhaltensweise gegenüber den thematisierten Opfererfahrungen und -berichten. Mögliche Kompetenzen (in Anlehnung an Beispiele aus den Kernlehrplänen verschiedener Bundesländer) Wahrnehmungskompetenz: Die Schülerinnen und Schüler nehmen eigene Erfahrungen und religiöse Überzeugungen wahr und beschreiben Grunderfahrungen des Menschen als Ausgangspunkte für religiöses Fragen, indem sie ihnen schon bekannte und bisher unbekannte Gottesbilder kennenlernen und mit ihren eigenen Erfahrungen reflektiert in Zusammenhang bringen. Deutungskompetenz: Die Schülerinnen und Schüler beziehen biblische Texte auf Abbildungen der antiken und gegenwärtigen Kunst und erkennen Übereinstimmungen und Abweichungen und deuten sie epochenabhängig. Urteilskompetenz: Die Schülerinnen und Schüler bewerten ansatzweise gesellschaftliche und individuelle Handlungsweisen vor dem Hintergrund biblischer Maßstäbe, wenn sie sich mit Gottesbildern verschiedener Epochen auseinandersetzen, und sie lernen begründet zu unterscheiden zwischen objektiver Wahrnehmung und anthropomorph gefärbter Wahrnehmung. Methodenkompetenz: Die Schülerinnen und Schüler beschreiben methodisch geleitet religiöse Inhalte und Kriterien.

Inhaltsverzeichnis

INHALT
1. EINFÜHRUNG 1
2. DIDAKTISCHE HINWEISE 2–10
3. MATERIALIEN 10–32


„Opfer“ – ein Wort mit vielen Bedeutungen

M1 „Du Opfa!“ – Situationen für „Opfa“-Sprüche sammeln. 11
M2 Spruchreif – „Opfer“ in unterschiedlichen Bedeutungen. 12
M3 Opfersprüche für den WhatsApp-Status – Historische Zitate. 13
M4 Scrabble – Begriffe mit dem Wort-Kern „Opfer“ bilden. 14


„Opfer – in religiösen Zusammenhängen

M5 Menschenopfer – Text- und Bildanalyse. 15
M6 Huitzilopochtli (nur auf der CD-ROM)
M7 Das pharmakós-Opfer (nur auf der CD-ROM)
M8 Menschenopfer bei den Kelten und Germanen (nur auf der CD-ROM)


„Opfer – am Beispiel Abrahams

M9/1 Was ist denn hier los? – Bildanalyse. 18
M9/2 Was ist denn hier los? (Folie 1)
M10 Gen 22,1-19: Ein skurriler Text – Gedankenstopplektüre. 19
M11 Gen 22,1-19: Eine spannungsreiche Erzählung– Drehbuchanweisungen entwerfen. 20
M12 Gen 22,1-19: Zoom auf Abraham– Einen inneren Dialog entwerfen. 21
M13 Gen 22,1-19: Eine alte Erzählung, die überarbeitet wurde – Info-Text-Analyse. 22
M14 Gen 22,1-19: Eine kunstvoll inszenierte Erzählung – Struktur eines bibl. Textes. 23
M15 Gen 22,1-19: FSK – jugendfrei? (nur auf der CD-ROM)
M16/1 Hat sich Jesus am Kreuz geopfert? – Info-Text-Analyse. 24
M16/2 Hat sich Jesus am Kreuz geopfert? – Text- und Bildanalyse. 25
M16/3 Hat sich Jesus am Kreuz geopfert? (nur auf der CD-ROM)


„Opfer – auch heute einkalkuliert

M17 Opfer in Kauf nehmen – Ein Aphorismus verweist auf gegenwärtige Praktiken. 26
M18 Menschenrechtsorganisationen informieren – Menschenrechtsverletzungen. 25
M19 Menschen werden weiterhin „geopfert“ (nur auf der CD-ROM)
M20/1 Einmal angestoßen – Bildimpuls. 28
M21 „Du bist ja so unordentlich!“ – Die Wahrnehmung von Gewalt in der Sprache. 30
M22 Wolf gegen Giraffe – Die Wolf- bzw. Giraffenhaltung kennenlernen. 31
M23 Wenn die Giraffe mit dem Wolf tanzt – Beispiele für gewaltfreie Dialoge. 32