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:inReligion

Übersicht

2017

inrel 8/17
Was ist Religion?

 
inrel 7/17
Heiliger Geist - beflügelt!

 
inrel 6/17
Dämonenglaube

 
inrel 5/17
Magdalena Himmelsstürmerin

 
inrel 4/17
Sohn Gottes

 
inrel 3/17
Über Wunder

 
inrel 2/17
Beten

 
inrel 1/17
Gott (Vater)

 

2016

inrel 9/16
"Opfer!" -

 
inrel 8/16
Sinn des Lebens

 
inrel 7/16
Weihnachtsdetektive

 
inrel 6/16
Skurrile Storys

 
inrel 5/16
Orte der Reformation

 
inrel 4/16
Gottesbilder

 
inrel 3/16
Heimat

 
inrel 2/16
Ester

 
inrel 1/16
Theodizee

 

2015

inrel 8/15
Petrus

 
inrel 7/15
Fanatismus

 
inrel 5/15
Jenseits von Eden

 
inrel 4/15
Streit im Heiligen Land

 
inrel 3/15
Flucht

 
inrel 2/15
Leistung und Gerechtigkeit

 
inrel 1/15
Grundwissen Sakramente

 

2014

inrel 9/14
Marienfeste im Kirchenjahr

 
inrel 8/14
König David

 
inrel 7/14
Methoden der Kirchengeschichte

 
inrel 6/14
Roter Faden durch
DAS ALTE TESTAMENT

 
inrel 5/14
Mich mit Anne Frank entdecken

 
inrel 4/14
Himmelsstürmer

 
inrel 3/14
Lernen an gebrochenen Biografien

 
inrel 2/14
Glauben und Handeln

 
inrel 1/14
Die Bibel erzählt in Bildern

 

2013

inrel 9/13
Sterbebegleitung

 
inrel 8/13
BURNOUT UND RECHTFERTIGUNG

 
inrel 7/13
DIE TAUFE - WASSER DES LEBENS

 
inrel 6/13
DIE FAMILIE JESU

 
inrel 5/13
LEBEN TEILEN

 
inrel 4/13
FRANZ VON ASSISI

 
inrel 3/13
Weisheit

 
inrel 2/13
die Geschichte von Lena

 
inrel 1/13
Bekenntnisse des Glaubens

 

2012

inrel 8/12
GLAUBENSLIEDER

 
inrel 7/12
ELIJA

 
inrel 6/12
KIRCHENFESTE

 
inrel 5/12
GEHE HIN UND HANDLE EBENSO

 
inrel 4/12
Religiöse Sehnsucht

 
inrel 3/12
Meine Berufung

 
inrel 2/12
"NORWAY. TODAY"

 
inrel 9/12
DIE WÜRDE DES MENSCHEN

 
inrel 1/12
DIE APOSTELGESCHICHTE DES LUKAS

 

2011

inrel 9/11
Mit-Mission
Mit-Mischen

 
inrel 8/11
BIBEL KENNENLERNEN

 
inrel 7/11
GLAUBE
HOFFNUNG
LIEBE

 
inrel 6/11
Orthodoxe
Anglikanische
Alt-Katholische
Kirchen

 
inrel 5/11
Medienethik

 
inrel 4/11
Fußball und Religion

 
inrel 3/11
Jesus - der Christus

 
inrel 2/11
Krimis in der Bibel II

 
inrel 1/11
Was ist Kirche?

 

2010

inrel 9/10
Gottesdienst und Liturgie

 
inrel 8/10
Materialismus

 
inrel 7/10
Christen und Muslime

 
inrel 6/10
Nikolaus

 
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Im Dialog mit Martin Luther

 
inrel 4/10
BETEN - GEBET

 
inrel 3/10
(Du sollst nicht) Töten

 
inrel 2/10
Krimis in der Bibel

 
inrel 1/10
Pfingsten

 

2009

inrel 9/09
Lernen an Vorbildern

 
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Beziehungskisten

 
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Gleichnisse

 
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Biblische Geschichten

 
inrel 5/09
GLÜCK

 
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JONA

 
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Ostern - vom Frühling zum Fest

 

2008

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Neue religiöse Gemeinschaften oder Sekten oder was?

 
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Jüdisches Leben in Deutschland

 
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inrel 5/08
Das Evangelium nach Johannes

 
inrel 4/08
DEN FREMDEN SOLLST DU NICHT BETRÜBEN EX 22,20

 
inrel 3/08
KIRCHE IN DER WELT - MISSION

 
inrel 2/08
WIR SIND, WAS WIR FEIERN

 
inrel 1/08
Paulus begegnen

 

2007

inrel 9/07
Was glaubte Jesus?

 
inrel 8/07
Die Vielfalt der Evangelischen Kirche

 
inrel 7/07
Auf dem Weg in die Ausbildung...

 
inrel 6/07
Bilder des Christlichen Glaubens

 
inrel 5/07
Turmbau zu Babel

 
inrel 4/07
Vier Evangelien: Matthäus

 
inrel 3/07
THEODIZEE

 
inrel 2/07
Kirche konkret - Kirche vor Ort

 
inrel 1/07
Königsgeschichten

 

2006

inrel 9/06
Die Handschrift des Evangelisten Markus

 
inrel 8/06
Segen

 
inrel 7/06
MOSE

 
inrel 6/06
Die Päpstliche Inquisition

 
inrel 5/06
Wie es weitergeht

 
inrel 4/06
Was ist evangelisch?

 
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Schöpfungsmythen

 
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Werte

 
inrel 1/06
Die evangelische Kirche im Dritten Reich

 

2005

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Gerechtigkeit - Gottes Gerechtigkeit

 
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Meditative Elemente im RU

 
inrel 4/05
Der Papst

 
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Ich habe Angst

 
inrel 2/05
Die Zehn Gebote

 
inrel 1/05
Wege des Glaubens in den Weltreligionen

 

2004

inrel 9/04
Schuld und Versöhnung

 
inrel 8/04
Geschichten von Brot und Wein

 
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... und sie wunderten sich sehr

 
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Kirche im Nationalsozialismus

 
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Die Geschichte der Kirche

 
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Meine Zeit

 
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Auge um Auge

 
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Tod und Auferstehung

 
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2003

inrel 9/03
Das Buch der Sprüche

 
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Frauen in der Bibel

 
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Heimat und Identität

 
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Trinität

 
inrel 5/03
Von Gott reden - aber wie?

 
inrel 4/03
Heiliges in den Religionen der Welt

 
inrel 3/03
Judas und die Schuldfrage

 
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Engel

 
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Das Judentum

 

2002

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Schöpfung

 
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Diakonie

 
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evangelisch-katholisch

 
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Tod und Sterben

 
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Heiligendes Wasser

 
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Amos: Ich klage an!

 
inrel 2/02
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Der Islam

 

2001

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Kirchenräume - Kirchenträume

 
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Dietrich Bonhoeffer

 
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2000

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Mission

 
inrel 4/00
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Biblische Frauengestalten

 
inrel 1/00
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1999

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Heiliger Geist

 
inrel 5/99
Wie der Glaube zu uns kam

 
inrel 4/99
Propheten - Sprecher Gottes?

 
inrel 3/99
Das Kirchenjahr

 
inrel 2/99
Warum lässt Gott das zu?

 
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Orden

 

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Was ist evangelisch

 
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:inReligion 3/2012 - Meine Berufung

:inReligion 3/2012

Meine Berufung


mit CD
 
Bergmoser und Höller - Verlagswebsite besuchen
ISSN 1434-2251

2012
34 Seiten, geheftet, 21 x 30 cm
 
12.00 Euro
Für Abonnenten 10,50 Euro
 

Bestellen per eMail
Berufung zum Menschsein und Christsein

In den biblischen Schriften gibt Gott sich eindeutig als derjenige zu erkennen, der sein Volk und damit letzt- lich jeden einzelnen Menschen ruft und erwählt. Die Aufgabe des Menschen besteht darin, diese Berufung zu hören und anzunehmen. Dies gilt schon für die ganz allgemeine ,,Berufung zum Menschsein“.

Berufung zum Menschsein - es gilt, jeden Menschen, sich selbst und andere, als einmalig, unersetzbar und von Gott so gewollt zu erkennen. Daraus ergibt sich die Einladung, die menschlichen Gaben, die uns ins Leben mitgegeben sind, zu entfalten. Als Ebenbilder Gottes sind alle Menschen berufen, in dieser Welt ihren individuellen Weg zu gehen und dabei immer mehr sie selbst zu werden. Zu dieser individuellen Entfaltung gehören die Körperlichkeit und das Gefühlsleben ebenso wie die Entdeckung der eigenen Charismen und Talente, das mutige Ausprägen einer eigenen Meinung und auch die Orientierung im Beruf. Der Mensch ist als Erstes und vor allem dazu berufen, Mensch zu sein. Es geht um existenzielle Fragen, um Fragen der Identität. Berufung beginnt in dieser fundamentalen Dimension, nicht erst, wenn es um konkrete Berufs- oder Lebensentscheidungen geht.

Berufung zum Christsein - Über die Berufung zum Menschsein hinaus lädt die Berufung zum Christsein in den Bund mit Gott und die Nachfolge Christi ein. Es gilt, Gott als den Rufenden auch zu erkennen und zu bezeugen. In der ,Menschwerdung Christi geht Gott bis zum Äußersten: Er nimmt selbst unser Menschsein an, damit wir unsere Berufung in die Gotteskindschaft wahrnehmen und leben können. Ausdruck dieser Berufung sind die freundschaftliche Beziehung zu jesus Christus und die christliche Lebensgestaltung. Sie findet ihre Ausprägung im Alltag: in Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe, in sozialem und kirchlichem Engagement, in bekennendem Einsatz in Politik und Gesellschaft. Das Christentum selbst steht in einer Wende vom Traditionschristentum zum Berufungschristentum. Dieser Umbruch ist Herausforderung und Chance zugleich: Es gilt, das Christsein bewusst und entschieden, eben berufen, zu leben.

Berufung zum Jüngerinnen-und-Jünger-sein — Innerhalb der gemeinsamen Berufung zum Christsein haben sich sehr unterschiedliche Formen entfaltet, diese christliche Berufung zu leben. Hier geht es um Fragen der Berufswahl und der Wahl der Lebensform und um die Frage der Berufung in eine ganz spezifische — und radikale — Form der Christusnachfolge. Die unterschiedlichen Ausformungen der einen christlichen Beru- fung sind gleichwertig und ergänzen einander. Dies gilt sowohl für die Wahl des Lebensstandes als auch für die eigentliche Berufswahl. Der Ehelosigkeit bzw. einem Leben nach den evangelischen Räten Armut, Keuschheit und Gehorsam steht die Berufung zu einer christlichen Ehe mit einer bedingungslosen und auf Dauer angelegten Entscheidung der Partner füreinander gleichberechtigt gegenüber. Auch die verschiedenen Berufe, seien sie kirchlich oder weltlich, geweiht oder als Laie, stehen auf der gleichen qualitativen Ebene. In der Dogmatischen Konstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils über die Kirche, Lumen Gentium, wird betont, ,,dass alle Christgläubigen jeglichen Standes oder Ranges zur Fülle des christlichen Lebens und zur vollkommenen Liebe berufen sind“ (LG 40). Unterschiedliche Wege in Gottes Berufung dürfen also nicht bezüglich ihres Ranges gegeneinander ausgespielt werden.

Das Hören auf Gottes Ruf ermöglicht die Verbindung zwischen Berufung und Beruf Im Beruf wird Gottes Ruf zur Heiligkeit und zum Dienst an Menschen und Welt konkret. Die Berufung zu einem Leben nach den evangelischen Räten im Besonderen hält durch ihre Radikalität, auf Jesu Wort hin ,,alles zu verlassen“, die Provokation der Urgestalt des Rufes Jesu wach. So können auch für alle Gläubigen der Ernst und die Größe ihrer je eigenen Berufung zur Nachfolge Christi sichtbar und deutlich werden.

Inhaltsverzeichnis

1. EINFÜHRUNG 1

2. DIDAKTISCHE HINWEISE 2–9

3. MATERIALIEN 10–31


Berufung – Was ist das denn? 10–12

m1/1 Ich setze alles auf die Karte „Gott“ – Eine Novizin erzählt von ihrer Entscheidungsgeschichte.
m1/2 Ich setze alles auf die Karte „Gott“ – Eine Novizin erzählt …
m2 Job – Beruf – Berufung – Begriffliche Annäherung.


Berufung im Auftrag Gottes 13–18

m3/1 Berufung im AT: Propheten werden berufen – Vergleich von biblischen Berufungsgeschichten.
m3/2 Berufung im AT: Ein Prophet zweifelt – Betrachtung des Jeremia-Frescos (Michelangelo).
m4 Der Kampf am Jabbok – Eine radikale Berufungsgeschichte gibt Rätsel auf.
m5/1 Michelangelo da Caravaggio, Die Berufung des Matthäus (Folie 1)
m5/2 Michelangelo da Caravaggio, Die Berufung des Matthäus – …


Und meine Talente? 19–21

m6/1 Talente: Das Gleichnis vom anvertrauten Geld – Vom Umgang mit Talenten; Begriffsdefinition.
m6/2 Talente: Welches Talent habe ich? – Drei Interaktionsspiele; Bezug auf 1. Kor 12.
m6/3 Talente: Woran erkenne ich sie? – Kreativarbeit zur Verknüpfung des Bibeltextes (m6/1)
mit der Lebenswirklichkeit.


Berufung verändert das Leben 22–26

m7 Berufung und Lebensphasen – Fiktive Lebensgeschichte: Berufungen können wechseln.
m8 Berufung im Neuen Testament: Paulus und Petrus – Musterbeispiele für Berufung.
m9 In Amt und Würden? – Kritischer Vergleich der päpstlichen Berufung.
m10/1 Ämter und Aufgaben … – Berufungen und Aufgaben für Laien.
m10/2 Ämter und Aufgaben … – Berufungen und Aufgaben für Amtsträger.


Wie soll ich entscheiden? 27–31

m11 Wie soll Maike sich entscheiden? – Wege aus Dilemmata finden und diskutieren.
m12 Larissas Traum – Castingshows mithilfe von Reinhard Meys Lied kritisch betrachten.
m13/1 Mein Lebensweg – Meine Berufung(en) – Was ist/sind meine Berufung/en?
m13/2 Mein Lebensweg – Meine Berufung(en) (Folie 2)
m14 Wohin soll mich mein Lebensweg – meine Berufung – führen? – Sammeln und auf den Punkt bringen.
m15 Alles hat seine Zeit – Nachdenken und Meditieren über Kohelet 3,1-8.


4. IDEENBÖRSE 32