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2016

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:inReligion 2/2015 - Leistung und Gerechtigkeit

:inReligion 2/2015

Leistung und Gerechtigkeit

Jesus erzählt in Gleichnissen


Mit CD-ROM

Evangelisch

Jahrgangsstufe 7/8
 
Bergmoser und Höller - Verlagswebsite besuchen
ISSN 1434-2251

2015
34 Seiten, geheftet, 21 x 30 cm
 
18.50 Euro
Für Abonnenten 10,50 Euro
 

Bestellen per eMail
Zu Inhalt und Zielsetzung dieser Ausgabe

Sätze wie „Leistung muss zum Statussymbol werden“ (Winfried Panse, deutscher Ökonom) oder „Leistung muss sich wieder lohnen“ (Politiker der etablierten Parteien CDU, SPD und FDP) finden Zustimmung, verwirren, machen nachdenklich. Mit diesen Sätzen wird suggeriert, dass nicht nur die Gesellschaft und jeder Einzelne ökonomisch erfolgreich sein kann, sondern dass wir damit auch in einem gerechten System leben. Leistung und Gerechtigkeit - in der Volkswirtschaftslehre wird von Leistungsgerechtigkeit gesprochen: Einkommen entspricht der Leistung. Doch wie kann Leistung gemessen werden? Ist es gerecht, dass das Einkommen einer Altenpflegerin und eines Managers sich so eklatant unterscheidet? Welche Umrechnungseinheit gibt es? Der Leistungsgerechtigkeit steht die Bedarfs- oder Bedürfnisgerechtigkeit gegenüber: Das Einkommen entspricht dem Bedarf, dem Bedürfnis des Einzelnen. Aber haben alle Menschen denselben Bedarf? Ist der Bedarf der angesprochenen Altenpflegerin und der des Managers gleich? Eine dritte Definition bestimmt Gerechtigkeit als Umverteilungsgerechtigkeit: Geld und Güter werden zugunsten der Benachteiligten umverteilt. Doch wie können Güter gerecht verteilt werden? Schließlich ist von Chancengerechtigkeit die Rede: Alle haben die gleiche Option, Geld und Eigentum zu erwerben. Diesem Ansatz widersprechen alle Statistiken der Bundesrepublik Deutschland, die sich z.B. mit der Chancengleichheit im Bildungswesen beschäftigen. Festzuhalten ist: Bei der Gerechtigkeitsfrage handelt es sich „in einer Welt, deren wirtschaftliches Handeln seit dem Zusammenbruch der sog. ,Zweiten Welt“ weithin konkurrenzlos vom Paradigma der freie Marktwirtschaft geleitet wird, um ein, wenn nicht das Schlüsselproblem der ökonomischen und politischen Ordnung - zumal die Regeln des Marktes sukzessive immer stärker nicht nur im Bereich der Okonomie, sondern auch auf andere Subsysteme moderner Gesellschaften wie Kultur und Bildung angewendet werden“. (Bernd Schröder, in: Lachmann, u.a., Ethische Schlüsselprobleme, Vandenhoeck ôc Ruprecht 2006, S. 147)

Im Alten Testament meint Gerechtigkeit die von Gott gegebene gute und rechte Ordnung. Derjenige war gerecht, der den Ansprüchen der Gemeinschaft gerecht wurde. Das hebräische Wort „Zedaka“ für Gerech- tigkeit meint ein Handeln und eine Tat. „Als Gerechtigkeit Gottes wird dann vor allem die erwartete zu- künftige und universale Heils- und Rettungstat Gottes bezeichnet (z.B. Jes. 46,I2f.; 56,1 u.ö.). Nur von diesem Sprachgebrauch und dieser Tradition her erklärt sich in der Folge die Rede von der ,Gerechtigkeit Gottes" bei Paulus (Röm 1 , 1 7) “_ (Frank Crüsemann, Auf dem Weg der Gerechtigkeit ist Leben - Exegetische Skizzen zum 27. Deutschen Evangelischen Kirchentag Leipzig 1997) Im Neuen Testament wird durch die Worte und Taten ]esu deutlich, dass alle Menschen, und besonders die, die am Gesetz schuldig geworden waren, gerechtfertigt werden. Besonders in den Gleichnissen wird dieser Gedanke immer wieder betont. „Im Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg machte Jesus deutlich, dass die freie Güte für Gott fundamentaler ist als das Prinzip der nur jedem das Seine zumessenden Gerechtigkeit.“ (Peter Stuhlmacher, Versöhnung, Gesetz und Gerechtigkeit, Göttingen 198 1) Der bei uns gebräuchliche Begriff „Justitia“ meint Gerechtigkeit ohne Ansehen der Person, der hebräisch-biblische Begriff „Zedaka“ meint dagegen Gerechtigkeit mit Ansehen der Person.

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass Gerechtigkeit ein Beziehungsbegriff ist. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, einen eigenen Standpunkt zu entwickeln. Der Unterricht muss dazu verschiedene Perspektiven eröffnen, Diskussionen anstoßen und unterschiedliche Einstellungen zulassen.

Inhaltsverzeichnis

1. EINFÜHRUNG 1–2
2. DIDAKTISCHE HINWEISE 3–11
3. MATERIALIEN 12–32



Gerechtigkeit und Leistung bei uns 12–15

m1 Was ist Gerechtigkeit?
– Zu Zitaten und Aphorismen Stellung nehmen.
m2 SUPERSTAR(T) – Jesus an den Ringen (Folie 1)
m3 Leistung und Gerechtigkeit
– Ein Rollenspiel durchführen.
m4 Das ist unfair!
– Alltagssituationen bewerten.
m5 Was ist Gerechtigkeit – was ist Ungerechtigkeit?
– Eine eigene Definition formulieren.



Globale (Un-)Gerechtigkeit 18–22

m6 Soziale (Un-)Gerechtigkeit
– Eine Diskussion führen.
m7 Gleich ist nicht gleich gerecht [nur auf der CD-ROM]
m8 Globale Gerechtigkeit – Menschenrechte
– Ein Plakat entwerfen.
m9/1 Wen macht die Banane krumm?
– Wege aus der Armut aufzeigen.
m9/2 Wen macht die Banane krumm?
– Wege aus der Armut aufzeigen.
m9/3 Wen macht die Banane krumm? (Folie 1)
m10 Informationen zu Ecuador [nur auf der CD-ROM]
m11 Teufelskreis der Armut
– Eine Grafik deuten.
m12/1–3 Eine Welt – ungleiche Entwicklung [nur auf der CD-ROM]



Gerechtigkeit und Leistung in der Bibel 23–29

m13 Die Arbeiter im Weinberg ...
– Inhalt der Perikope perspektivisch nachempfinden.
m14 Iustitia und Zedaka
– Bildbeschreibung im Hinblick auf die Symbolik der Richterin.
m15 Ein Mensch hatte zwei Söhne
– Perspektivische Briefe zu einem Gleichnis formulieren.
m16/1 Der verlorene Sohn (Folie 2)
m16/2 Der verlorene Sohn
– Bilddialog erstellen.
m17 Wie oft muss ich vergeben?
– Sich mit „Vergeben“ auseinandersetzen.
m18/1 Siebzigmal siebenmal (Folie 2)
m18/2 Siebzigmal siebenmal
– Einen Platz im Bild suchen.
m19 Das Gleichnis vom Feigenbaum
– Das Gleichnis zu einem Texttheater entwickeln.



Möglichkeiten zur Reflexion 30–32

m20 Alphabet der Gerechtigkeit
– Begriffe zu „Gerechtigkeit“ umsetzen.
m21 Dein Reich komme
– Ein Lied gestalten.
m22 Venn-Diagramm