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:inReligion

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Magdalena Himmelsstürmerin

 
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Über Wunder

 
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2016

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Leistung und Gerechtigkeit

 
inrel 1/15
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2014

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inrel 8/14
König David

 
inrel 7/14
Methoden der Kirchengeschichte

 
inrel 6/14
Roter Faden durch
DAS ALTE TESTAMENT

 
inrel 5/14
Mich mit Anne Frank entdecken

 
inrel 4/14
Himmelsstürmer

 
inrel 3/14
Lernen an gebrochenen Biografien

 
inrel 2/14
Glauben und Handeln

 
inrel 1/14
Die Bibel erzählt in Bildern

 

2013

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Sterbebegleitung

 
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BURNOUT UND RECHTFERTIGUNG

 
inrel 7/13
DIE TAUFE - WASSER DES LEBENS

 
inrel 6/13
DIE FAMILIE JESU

 
inrel 5/13
LEBEN TEILEN

 
inrel 4/13
FRANZ VON ASSISI

 
inrel 3/13
Weisheit

 
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die Geschichte von Lena

 
inrel 1/13
Bekenntnisse des Glaubens

 

2012

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GLAUBENSLIEDER

 
inrel 7/12
ELIJA

 
inrel 6/12
KIRCHENFESTE

 
inrel 5/12
GEHE HIN UND HANDLE EBENSO

 
inrel 4/12
Religiöse Sehnsucht

 
inrel 3/12
Meine Berufung

 
inrel 2/12
"NORWAY. TODAY"

 
inrel 9/12
DIE WÜRDE DES MENSCHEN

 
inrel 1/12
DIE APOSTELGESCHICHTE DES LUKAS

 

2011

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Mit-Mission
Mit-Mischen

 
inrel 8/11
BIBEL KENNENLERNEN

 
inrel 7/11
GLAUBE
HOFFNUNG
LIEBE

 
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Krimis in der Bibel

 
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Der Papst

 
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:inReligion 7/2014 - Methoden der Kirchengeschichte

:inReligion 7/2014

Methoden der Kirchengeschichte


Jahrgangsstufe 7/8

Mit CD-ROM
 
Bergmoser und Höller - Verlagswebsite besuchen
ISSN 1434-2251

2014
34 Seiten, geheftet, 21 x 30 cm
 
18.50 Euro
Für Abonnenten 10,50 Euro
 

Bestellen per eMail
Harald-Matthias Neumann
Methoden der Kirchengeschichte

Themen der Kirchengeschichte haben ihren selbstverständlichen Platz im Religionsunterricht: Das
Mönchtum, Reformation und Gegenreformation, Kirche und soziale Frage im 19. Jahrhundert, Kirche im
Nationalsozialismus, Franz von Assisi, Dietrich Bonhoeffer sind nur wenige Beispiele dafür. Sich mit den Methoden der Kirchengeschichte zu beschäftigen, ist hingegen nicht so selbstverständlich, auch wenn die Quellenarbeit einen wesentlichen methodischen Aspekt im Religionsunterricht darstellt (Vgl. Lachmann et al., S. 34ff.). Ziel dieser Einheit ist es, den Schülerinnen und Schülern altersgemäß an einem Beispiel darzustellen, auf welche Weise kirchengeschichtliche Erkenntnisse zustande kommen und welche Bedeutung sie für die Kirche und den einzelnen Christen haben.
Es geht in dieser Einheit um die Erarbeitung und Darstellung grundlegender Methoden der Kirchenge-
schichte als historische Wissenschaft. Diese sind den Methoden der sogenannten Profanhistorie entlehnt.
Auch hinsichtlich der allgemeinen Zielsetzungen sind eindeutige Parallelen zu erkennen:
„Kirchengeschichte hat sich im Rahmen geschichtswissenschaftlicher Theoriebildung
um Objektivität zu bemühen.“ (Lachmann u.a., S. I4)
Entsprechend hält sich Kirchengeschichte methodologisch an das, was Helmut König über die Geschichtswissenschaft sagt: „Das Gelingen der Geschichtswissenschaft hängt daran, dass sie gegenüber Gruppen und Interessen ihre Unabhängigkeit bewahrt, sich niemandem unterwirft und nur ihren eigenen Ansprüchen folgt.“ (Helmut König, Politik und Gedächtnis, S. 125). Diese Ansprüche sind methodologische Klarheit sowie die Verpflichtung zu Objektivität und Neutralität. Darüber hinaus hat Kirchengeschichte orientierende Funktionen: Sie birgt in sich ein „Element der Selbstentdeckung“, ist als „Erinnerungsprozess für die Kirche“ auch ein „identitätssteigernder Vorgang“ und soll die Basis legen für das „Verstehen der Gegenwart und das Bestehen der Zukunft“ (vgl. Lachmann et al., S. 13f). Sie „reflektiert das historische Werden und die Entwicklung der Kirche Jesu Christi im zeitlichen und räumlichen Kontext. Um die Kirche in ihrer heutigen
Gestalt zu verstehen und sich ein Urteil zu bilden, benotigt man Kenntnisse über Kontinuität, Komplexität und Relativität kirchengeschichtlicher Entwicklungen" (B. Steimer, Vorwort, in: Lexikon der Kirchengeschichte, 7; zitiert nach Lachmann et al., S. 14).
Das hier vorgelegte Material orientiert sich an einer exemplarischen Vorgehensweise: Am Beispiel der
Kreuzzüge nach Palästina werden den Schülerinnen und Schülern wichtige Methoden der Kirchengeschichte nahegebracht und verdeutlicht. Das Thema „Kreuzzüge“ wird in der Regel in dieser Altersstufe auch im Geschichtsunterricht angesprochen. An dieser Stelle kann eine - sonst sinnvolle - Absprache der Kolleginnen und Kollegen in thematischer Hinsicht nicht vorausgesetzt werden. Deshalb werden die notwendigen historischen Hintergründe zum besseren Verständnis und zugleich als Beispiele methodischen Vorgehens in der Geschichtswissenschaft mit angesprochen.
Nach Lachmann et al. soll Kirchengeschichtsunterricht über das „historisch Vorgefundene hinaus“ stets etwas mit den „Fragen und Antworten heutiger Schiilerinnen und Schiiler zu tun hahen“. Er soll deshalb „nicht nur seinen Anknüpfungs-, sondern auch seinen Zielpunkt in den Lebenserfarungen der Schüler haben “
(Lachmann et al., S. 20). Auch in dieser Hinsicht ist diese Einheit exemplarisch angelegt:
- Ausgangspunkt ist das Voıwissen der Schülerinnen und Schüler. Innerhalb der Einheit werden die historischen Kenntnisse über die Kreuzzüge vertieft und objektiviert, dabei Methoden der Kirchengeschichte vorgestellt und an Beispielen angewendet.
- Zielpunkt der Einheit ist, wie für den modernen Kirchengeschichtsunterricht gefordert, die historischen Ereignisse und Entwicklungen zum Anlass zu nehmen, über die immanente Interpretation hinaus, diese in einem weiteren (methodischen) Schritt einer Beurteilung aus heutiger Sicht zu unterziehen, um daraus einen eigenen Standpunkt und möglicherweise Handlungsinitiativen zu entwickeln.



Inhaltsverzeichnis

1. EINFÜHRUNG 1

2. DIDAKTISCHE HINWEISE 2–11

3. MATERIALIEN 12–32



Einführung 11–14

m1 Kreuzzüge – da weiß doch jeder etwas
– Vorwissen aktivieren, Lernplakat erstellen.
m2/1 Der Blick in die Geschichte ...
– Szenario zur Wahrheit von Geschichten.
m2/2 Der Blick in die Geschichte ...
– Zitate zur Methodik von Geschichte untersuchen.
m2/3 Der Blick in die Geschichte ...
– Grundansatz und Hilfswissenschaften kennenlernen.



Vorwissen sichern 15–20

m3 Kreuzzüge – nicht nur in Palästina
– Zeitverlauf in einer Karte visualisieren.
m4/1 Jerusalem – Mittelpunkt der Welt: Die Ebstorfer Weltkarte (Folie 1)
m4/2 Jerusalem – Mittelpunkt der Welt ...
– Textperspektiven unterscheiden.
m5/1 Einen Überblick verschaffen
– Orient und Okzident geografisch zuordnen.
m5/2 Einen Überblick verschaffen
– Fortsetzung: Die Karte vervollständigen.


Methoden der Kirchengeschichte: Die Arbeit mit Quellen 21–28

m6 Bewaffnete Pilger? – Der Aufruf zum ersten Kreuzzug
– Eine erste Textquelle untersuchen.
m7 Der Aufruf zum Kreuzzug – Quellen vergleichen
– Textquellen miteinander vergleichen.
m8 Warum ruft der Papst zum Kreuzzug auf?
– Redaktionelle Ausrichtung erkennen.
m9/1 Reitet Jesus voran? – Weitere Quellen heranziehen (Folie 2)
m9/2 Reitet Jesus voran?
– Inhalt einer Text- und einer Bildquelle miteinander vergleichen.
m10/1 Warum folgten so viele Menschen dem Aufruf zum Kreuzzug?
– Textabschnitte zuordnen.
m10/2 Warum folgten so viele Menschen dem Aufruf zum Kreuzzug? [Nur auf der CD-ROM]
m11 Die Eroberung Jerusalems – was wir aus Berichten wissen
– Verschiedene Sichtweisen mithilfe von Quellen untersuchen.
m12 Der Verlauf der verschiedenen Kreuzzüge
– Textbausteine in die korrekte Reihenfolge bringen.
m13 Ergebnisse und Folgen – aus der Sicht eines Historikers
– Professionelle Distanz aufbauen.



Ziel der Kirchengeschichte 29–32

m14 Die Entwicklung des Begriffs „Kreuzzug“
– Ausprägungen unterscheiden und bewerten.
m15 Jesus – ein bewaffneter Krieger?
– Wo stehen die Kirchen, wo steht die Wissenschaft?
m16 Schwerter zu Pflugscharen
– Biblisch fundierte Friedfertigkeit.
m17/1 Methoden der Kirchengeschichte – professionell puzzeln
– Lernerfolg erkennen.
m17/2 Methoden der Kirchengeschichte (Folie 2)