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:inReligion 4/2009 - JONA

:inReligion 4/2009

JONA


Jahrgangsstufe 7/8
 
Bergmoser und Höller - Verlagswebsite besuchen
ISSN 1434-2251

2009
34 Seiten, geheftet, 21 x 30 cm
 
15.00 Euro
Für Abonnenten 10,50 Euro
 

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Gunther vom Stein

Jona - Wie in einem Spiegel!

Einführung
Der Inhalt des Jonabuches lässt sich in wenigen Sätzen zusammenfassen: Jona bekommt von Gott den Auftrag, die Menschen in Ninive vor dem Gericht zu warnen. Doch Jona hat Angst vor dieser Aufgabe. Deshalb versucht er mit einem Schiff ans andere Ende der damals bekannten Welt zu fliehen. Ein Sturm bringt die Besatzung des Schiffes in Lebensgefahr. Die Matrosen werfen ein Los, um herauszufinden, wer Schuld an dem Unglück trägt. Sie werfen Jona ins Meer und der Sturm beruhigt sich. Jona wird von einem großen Fisch verschlungen, der ihn nach drei Tagen ans Land spuckt. Er erhält den Auftrag erneut und geht nach Ninive. Die Bewohner von Ninive tun Buße, sodass das Gericht ausbleibt. Jona ärgert sich über Gottes scheinbare Ungerechtigkeit. Gott belehrt ihn: Seine Barmherzigkeit ist größer, als Jona es sich vorstellen kann.
Das Jonabuch ist eines von den sogenannten kleinen Prophetenbüchern. Nach 2. Könige 14,25 hat ein Prophet mit Namen Jona Jerobeam II., dem König des Nordreichs (787—747 v. Chr.), vorausgesagt, dass er verloren gegangene Gebiete zurückerobern würde. Doch die uns in der Bibel überlieferte Jonaerzählung stammt vermutlich aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. Sie verbindet prophetenhafte Gattungskriterien mit einer weisheitlichen Lehrerzählung. Merkmale der Prophetie sind die Berufung, das Herausgerissenwerden aus dem Lebensumfeld, der Auftrag, ein Strafgericht anzukündigen, die Einsamkeit des Propheten und das Leiden an der Aufgabe. Im Gegensatz zu anderen Schriftpropheten fehlen Botenspruch, die Anklage, auf die sich die Strafankündigung bezieht, und Visionen bzw. Audi tionen.
Die weisheitliche Lehre des Jonabuches lautet: So wie sich Gott um Ninive und Jona bemüht, so bemüht sich Gott um das störrische Volk Israel. Diese Lehre ist auf dem Hintergrund der Entstehung des Buches zu verstehen: Die Handlung spielt in der Zeit vor dem babylonischen Exil (597-5 38 v. Chr.), in der Zeit der Herrschaft der Assyrer. Die Entstehung ist jedoch in nachexilischer Zeit anzusetzen, als ein Teil der Verbannten aus Babylon bereits nach Jerusalem zurückgekehrt war. In den Büchern Esra und Nehemia finden wir Einblicke in die damalige Situation: Die Lage der Hebräer ist recht trostlos, sie werden von den umliegenden Völkern bedroht, der Wiederaufbau des Tempels sowie die Errichtung der Stadtmauer um Jerusalem sind Zukunftsträume. In dieser Situation stehen die Zurückgekehrten in der Gefahr, sich von den umliegenden Völkern auch religiös abzukapseln. Es besteht die Auffassung, Gottes Heil gelte nur für Israel. In der Gestalt des Jona wird dem Volk ein Spiegel vorgehalten. Das Volk soll von seinem Heilsegoismus loskommen und sich über Gottes Barmherzigkeit für alle Völker freuen. Diese Botschaft gilt nicht nur für das nachexilische Judentum, in ihr kann sich jeder wiederfinden. Ninive ist überall, Jona ist jedermann. Die Erzählung hat einen offenen Schluss (vergleichbar mit Lukas 15,11-32: Das Gleichnis vom barmherzigen Vater): Wie lebt Jona weiter? Wie entscheidet er sich? Akzeptiert er die Barmherzigkeit Gottes für die Stadt Ninive?

Inhaltsverzeichnis

1. EINFÜHRUNG 1–2

2. DIDAKTISCHE HINWEISE 3–9

3. MATERIALIEN 10–32

Einführung 10–15

m1 Wie in einem Spiegel – Zwei Möglichkeiten, mit einem Gedicht umzugehen.
m2/1 Was ist ein Prophet? – Zwei Prophetenbilder im Vergleich.
m2/2 Was ist ein Prophet? – Den Unterschied zu Wahrsagern und Engeln am Text erarbeiten.
m3/1 Wer ist Jona? – Ein fiktiver Verfasser im Gespräch mit seiner Schülerin.
m3/2 Wer ist Jona? – Ein fiktiver Verfasser im Gespräch mit seiner Schülerin.
m4 Die damals bekannte Welt – Kartenmaterial auswerten.


„Ist doch nicht mein Problem!“ 18–21

m5 „Ist doch nicht mein Problem!“ – Text zum Thema „Zivilcourage“.
m6 Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen – Bildmotive zum Thema „Zivilcourage“.
m7 Flucht vor dem Auftrag – Bibeltextarbeit.
m8 „Was soll ich tun?“ – Dem eigenen Auftrag nachspüren – und ihn bewusst werden lassen.


„Ich bin hilflos ausgeliefert!“ 22–26

m9 „Ich bin hilflos ausgeliefert!“ – Textarbeit: Sich selbst in eine ausweglose Situation bringen.
m10/1 „Ich möchte im Boden versinken!“ – Psalmworte zuordnen.
m10/2 „Ich möchte im Boden versinken!“ – Psalmworte zuordnen.
m11 Rettung aus der Tiefe – Bild-Text-Vergleich mit m13.
m12/1 Jona – umgesetzt von Julia Heidenreich und in den „Seckauer Handschriften“ (Folie 1)
m12/2 Assoziationen zu Jona (Folie 2)
m13 Land in Sicht – Bildarbeit.


„Noch einmal davongekommen!“ 27–28

m14 Umkehr ist möglich – Bibeltextarbeit: Was ist böse?
m15 Umkehr noch einmal anders – Umkehrung der Kain-und-Abel-Geschichte.


„Ich steh’ im Regen!“ 29–30

m16 „Ich steh’ im Regen!“ – Übertragung in einen Cartoon.
m17 Gottes Ungerechtigkeit – Textarbeit: Den Bibeltext in einen persönlichen Bezug bringen.


Zusammenfassung 31–32

m18/1 Die Geschichte des Propheten Jona in Bildern – Bilder ordnen.
m18/2 Die Geschichte des Propheten Jona in Bildern – Bilder ordnen.