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:inReligion 9/2006 - Die Handschrift des Evangelisten Markus

:inReligion 9/2006

Die Handschrift des Evangelisten Markus


Katholisch
Jahrgangsstufe 9/10
 
Bergmoser und Höller - Verlagswebsite besuchen
ISSN 1434-2251

2006
34 Seiten, geheftet, 21 x 30 cm
 
15.00 Euro
Für Abonnenten 10,50 Euro
 

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Othmar Berg

Vier Evangelien

Einführung in die Handschrift des Evangelisten Markus

Im Unterricht werden biblische Texte oft im Kontext von bestimmten Themen wie z.B. „Gerechtigkeit", „Hoffnung", „Kirche" etc. behandelt. Darüber hinaus wird die Differenz zwischen den Evangelien gerne im Vergleich von Bibelstellen der Synoptiker erarbeitet. Dies sind legitime und sinnvolle Verfahrensweisen. Das vorliegende Heft unternimmt hingegen den Versuch, in der Auseinandersetzung mit exemplarischen Texten eines Evangeliums, Spuren des Evangelisten Markus freizulegen und somit die markinische Theologie herauszuarbeiten. Die Schülerinnen und Schüler können — ausgehend vom Text, wie er uns in der Einheitsübersetzung vorliegt — an ausgewählten Texten die Theologie des Markus, oder genauer theologische Aspekte und damit Spuren der Handschrift des Evangelisten, entdecken. Im Heft wird vereinfachend von dem Evangelisten Markus gesprochen; die differenziert zu betrachtende Entstehungsgeschichte, nach der unterschiedliche Redakteure bzw. Redaktionsgruppen zu unterscheiden wären, wird hier nicht thematisiert.
Zunächst wird der Begriff „Evangelium" sowie der Beginn des Markusevangeliums als eine Art Ouvertüre erarbeitet. Schon hierbei kann zum einen die Bedeutung des Wortes „Evangelium" (bei Markus) im Unterschied zum ansonsten bis dahin üblichen Sprachgebrauch geklärt werden; zum anderen der Evangelist als Komponist entdeckt werden, welcher überlieferte Perikopen in eine bestimmte, sinnstiftende Anordnung bringt. Zugleich "wird die Bedeutung der Bezüge zum Alten Testament aufgezeigt. Insgesamt sollen die Schülerinnen und Schüler das Verfahren des Textvergleiches einüben und ihren Blick für den Umgang mit biblischen Texten schulen und somit die Handschrift des Theologen Markus in Ansätzen erkennen. Dies kann weiter vertieft werden im Kontext der Beschäftigung mit Orts- und Regionsangaben, die wiederum den Komponisten Markus erkennen lassen, für den Galiläa und Jerusalem die zentralen Orte/Regionen des öffentlichen Auftretens Jesu sind und bei dem Lokalisierungen theologischen Aussagegehalt besitzen.
Neben der Erzählung von der Begegnung Jesu mit einer heidnischen Frau im Gebiet von Tyrus werden die beiden Brotvermehrungserzählungen sowie die Geschichte von der Heilung des blinden Barti-mäus aus unterschiedlichen Blickwinkeln und mit unterschiedlichen Verfahren beleuchtet. Die Arbeitsblätter könne für sich behandelt werden, können aber auch noch einmal unter dem Untersuchungsaspekt der Komposition aufeinander bezogen werden und somit die Handschrift des Evangelisten noch deutlicher zum Vorschein bringen. Insgesamt werden die Themen „Gottesherrschaft", „Messias" und „Davidssohn", „Heidenmission", „Nachfolge", das „neue Gottesvolk" und „Kirche" behandelt. Diese Themen werden bei Markus unter dem zentralen Begriff „Glaube(n)" gebündelt. Die beiden letzten Arbeitsblätter unternehmen den Versuch, dies deutlich zu machen. Grundsätzlich werden immer wieder Bezüge zum Alten Testament sowie zur Zeit Jesu (z.B. Antikes Weltbild) hergestellt, welche die Schülerinnen und Schüler zu einem tieferen Verständnis anleiten sollen. Die Passionsgeschichte nach Markus wird in diesem Themenheft weitgehend außen vor gelassen, da dies im Rahmen des Heftes nicht zu leisten gewesen wäre.
Methodisch deckt das Heft unterschiedliche Verfahrensweisen ab, die von „klassischer" Textarbeit bis zu Standbildbauen und Standbild-Gespräch reichen. Neben den kreativen Ansätzen, die den Schülerinnen und Schülern Raum geben sollen, sich selbst mit den eigenen Fragen und Erfahrungen einzubringen, werden sie immer wieder eingeladen, in Partnerarbeit und Kleingruppen ihre Ergebnisse gemeinsam weiterzuführen und in Bezug zu ihrer Lebenswirklichkeit zu stellen. Außerdem wird Wert darauf gelegt, Ergebnisse zu visualisieren und so in geeigneter Form zu sichern.
Viele Anregungen verdanke ich besonders zwei Publikationen, die ich deswegen an dieser Stelle erwähnen möchte. Es ist zum einen das Buch „Er geht euch voraus nach Galiläa" (2005) von Hermann-Josef Venetz und zum anderen das Buch „Glaube bei Markus" von Thomas Söding (1987).

Inhaltsverzeichnis

1. EINFÜHRUNG 1

2. UNTERRICHTSVERLAUF 2–8

3. MATERIALIEN 9–31


Eine unverkennbare Handschrift? 9–13

m 1 Ouvertüre – Tabellarischer Textvergleich zur Erschließung der Grundakkorde.
m 2/1 Das Wort „Evangelium“ – Strukturieren mithilfe der Mind-map-Methode.
m 2/2 Das Wort „Evangelium“ – Visualisieren als Texterschließungsverfahren.
m 3/1 Von Galiläa nach Jerusalem – Auswerten von Sachinformationen.
m 3/2 Von Galiläa nach Jerusalem – Geographische Orientierung anhand von Skizzen.


Menschen begegnen Jesus – Die universale Ausrichtung der markinischen Theologie 14–24

m 4/1 Eine Begegnung mit überraschendem Verlauf – Ein Standbild bauen.
m 4/2 Eine Begegnung mit überraschendem Verlauf – Ein Standbildgespräch führen.
m 5/1 Die Brotvermehrung – Texte vergleichen und Arbeitshypothesen formulieren.
m 5/2 Die Brotvermehrung – Stichworte zuordnen und ihren Verweischarakter erschließen.
m 5/3 Die Brotvermehrung – Eine Kartenlegende erstellen als Deutungshilfe.
m 5/4 Die Brotvermehrung – Ein Kurzreferat vorbereiten.
m 6 Der Ort der ersten Brotvermehrung – Zahlensymbolik erschließen.
m 7 Die Suche nach dem fünften Brot – Verweis- und Appellcharakter eines Bodenmosaiks entdecken.
m 8 Eine Blindenheilung – Ein Schreibgespräch führen und Deutungsansätze entwickeln.


Gott erfahren in der antiken Welt 25–29

m 9 Christus – Herr der Mächte (Folie 1) – Entdecken eines illustrierten Wunderverständnisses.
m 10 Die Frage nach dem Wunderverständnis – Wunder-Begriffe vergleichen.
m 11/1 Die Reich-Gottes-Botschaft – Text erschließen anhand von Stichworten.
m 11/2 Die Reich-Gottes-Botschaft – Sachverhalte auf eine konkrete Situation hin transferieren.
m 12/1 Das Weltbild der Antike – Ein Plakat gestalten.
m 12/2Das Weltbild der Antike – Eine Wunder-Erzählung heute symbolisch lesen.


Der Glaube – die Summe der Spuren der Theologie des Evangelisten Markus 30–31

m 13 „Der Gläubige“ von Ernst Barlach (Folie 2) – Ein stummer Dialog.
m 14/1 Was heißt Glaube in Mk 10,46-52? – Deutungsangebote in Partnerarbeit besprechen.
m 14/2Was heißt Glaube in Mk 10,46-52? – Ein Puzzle zusammensetzen.


4. IDEENBÖRSE