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Übersicht

2017

inrel 6/17
Dämonenglaube

 
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Magdalena Himmelsstürmerin

 
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Sohn Gottes

 
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Über Wunder

 
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2016

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"Opfer!" -

 
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2014

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Marienfeste im Kirchenjahr

 
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König David

 
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Methoden der Kirchengeschichte

 
inrel 6/14
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inrel 5/14
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inrel 4/14
Himmelsstürmer

 
inrel 3/14
Lernen an gebrochenen Biografien

 
inrel 2/14
Glauben und Handeln

 
inrel 1/14
Die Bibel erzählt in Bildern

 

2013

inrel 9/13
Sterbebegleitung

 
inrel 8/13
BURNOUT UND RECHTFERTIGUNG

 
inrel 7/13
DIE TAUFE - WASSER DES LEBENS

 
inrel 6/13
DIE FAMILIE JESU

 
inrel 5/13
LEBEN TEILEN

 
inrel 4/13
FRANZ VON ASSISI

 
inrel 3/13
Weisheit

 
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die Geschichte von Lena

 
inrel 1/13
Bekenntnisse des Glaubens

 

2012

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GLAUBENSLIEDER

 
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ELIJA

 
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KIRCHENFESTE

 
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GEHE HIN UND HANDLE EBENSO

 
inrel 4/12
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DIE WÜRDE DES MENSCHEN

 
inrel 1/12
DIE APOSTELGESCHICHTE DES LUKAS

 

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BIBEL KENNENLERNEN

 
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2010

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Die Vielfalt der Evangelischen Kirche

 
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Auf dem Weg in die Ausbildung...

 
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THEODIZEE

 
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Das Buch der Sprüche

 
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1999

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Was ist evangelisch

 
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:inReligion 1/2000 - Vater und Sohn in der Bibel

:inReligion 1/2000

Vater und Sohn in der Bibel



 
Bergmoser und Höller - Verlagswebsite besuchen
ISSN 1434-2251

2000
34 Seiten, lose, 21 x 30 cm
 

Dieser Titel ist komplett vergriffen und endgültig nicht mehr lieferbar.
Eine Neuauflage ist nicht vorgesehen.
Über 5000 mal kommt das Wort "Sohn" in der Bibel vor. Dies liegt vor allem in dem biblischen Vorstellungsverfahren von Männern begründet, die meist als Söhne von Vätern vorgestellt werden. Die Wortstatistik gibt weiter Auskunft darüber, dass das Wort "Vater" immerhin noch 1200-mal verwandt wird, das Wort "Mutter" hingegen nur noch rund 220-mal. Von daher scheint die Bibel das Thema "Vater und Sohn" geradezu anzubieten.

Manch eine oder einer fragt sich dennoch: Lohnt es, sich mit diesem Thema zu beschäftigen? Ist es zeitgemäß? In einer Zeit, in der die Gleichberechtigung von Mann und Frau eingefordert und vorangetrieben wird, meldet sich die Patriarchalismuskritik. Bedenken können sich ebenfalls einstellen, wenn man sich die Scheidungsstatistiken vor Augen hält oder sich die Anzahl der Schülerinnen und Schüler bewusst macht, die "vaterlos", als Kinder alleinerziehender Mütter aufwachsen. (Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass sich die folgende Ausgabe biblischen Frauengestalten widmen wird.) All diese kritischen Anfragen können - so berechtigt sie gewiss auch sind - nicht die Tatsache nivellieren, dass in der Bibel Väter und Söhne herausragende Persönlichkeiten darstellen, man denke nur an die Patriarchen der Frühzeit oder an die Könige des Nordreiches Israel und des Südreiches Juda.

Die Rede vom "Gott der Väter" wie vom Volk Israel als Sohn Gottes aufgrund geschichtlicher Erwählung und Berufung ist für das Alte Testament zentral. Das Vatermotiv, das im Bundesgedanken (konkrete geschichtliche Erfahrung der göttlichen Heilstat an Israel als dem von Gott auserwählten Volk) gründet, ist vom Gedanken der Herkunft und Autorität ebenso geprägt, wie vom Gedanken der Zukunft und der Hoffnung auf das Neue, das in der verzeihenden und erbarmenden väterlichen Liebe Gottes besteht. Das Wort "Vater" wird im Neuen Testament zur Gottesbezeichnung schlechthin.

Die Bibel kennt kein einheitliches Vater-Sohn-Bild, da die erlebte Gemeinschaft im Laufe der Jahrhunderte tiefgreifende Umwandlungen erfuhr (Familie als größte Gemeinschaft - Landsmannschaften - Stämme - Stammesverbände - Staat - Fremdherrschaft/Exil). Die Konstante besteht darin, dass die Auseinandersetzung mit Vätern und Söhnen anhand des Glaubens Israels als Maßstab stattfindet. Biblische Texte fragen, wie bzw. ob Vaterautorität so zu gebrauchen ist, dass der Glaube gefördert wird. Darin erweist sich die Bibel als Buch, das Lebensfragen stellt. Alltagswelt und Glaubenswelt bilden für den Menschen der Bibel eine untrennbare Einheit. Dies legt die Frage nahe, wie Menschen leben müssen, damit der Glaube an Gott, der für die Menschen da ist, lebendig bleibt und nicht verloren geht. Die Menschlichkeit als Nährboden, Wurzelboden des Glaubens muss erhalten und gepflegt werden; das ist Aufgabe des Menschen. Der Glaube selbst ist das Geschenk Gottes und damit unverfügbar.

Inhaltsverzeichnis

1. EINFÜHRUNG UND DIDAKTISCHE ÜBERLEGUNGEN/ZELSETZUNGEN
2. UNTERRICHTSVERLAUF
3. MATERIALIEN

Einführung

M1 Suche Vater / Suche Sohn a Der Wunsch-Vater
M2 Der alte Großvater und der Enkel - Miteinander leben - aber wie?
M3 Wenn es dunkel wird ... - Die Bewährungsprobe


Nehmt Euch Frauen und zeugt Söhne und Töchter -
Das Vaterhaus als Hoffnungsträger für ganz Israel

M4 Der Brief an die Verbannten - Nehmt euch Frauen
M5 Ein Blick zurück in die Geschichte Israels - Babylon - Gefahr für den Glauben
M6 Die Familie - Fundament der Gesellschaft
M7 Abraham und Sarah - Leben in der Fremde - eine Gefahr

Vaterliebe - auf die kann man bauen?

M8 Wenn Herr K. einen Menschen liebt - Der Entwurf vom Menschen
M9 Jonatans Beistand für David - David - eine Gefahr für Saul
M10 Dem Tod von der Schippe gesprungen - Der Glaube des Vaters - eine tödliche Gefahr?
M11 Folie: Das Opfer Isaaks
M12 Dein Wille geschehe - Dem Vater vertrauen
M13 Die Geschichte eines Juden - Gott lieben - ihm selbst zum Trotz
M14 Abrahams Hoffnung - Wir kommen beide zurück
M15 Abraham: Vorbild im Glauben - Im Glauben erziehen - das Leben des Kindes aufs Spiel setzen

Das Erbe des Vaters - die Zukunft der Söhne

M16 Ein Bilderpuzzle - Wenn der Vater mit dem Sohne
M17 Vermögen und Erbe des barmherzigen Vaters -
Die Brüder begegnen sich - die Geschichte geht weiter
M18 Gott ist wie ... - Der Erbbesitz des Vaters bietet allen Lebensraum

Der Wille des Vaters

M19 Die Hoffnung des Neuen Bundes - Ich schreibe es auf ihr Herz
M20 Zwei ungleiche Söhne - Das Herz entscheidet

4. ZEITAUFGABEN
5. OFFENER UNTERRICHT
6. TAFELBILDER