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:inReligion 3/2013 - Weisheit

:inReligion 3/2013

Weisheit

Lebenserfahrung im alten Testament


Katholisch
Jahrgangsstufe 9/10

mit CD-ROM
 
Bergmoser und Höller - Verlagswebsite besuchen
ISSN 1434-2251

2013
34 Seiten, geheftet, 21 x 30 cm
 
18.00 Euro
Für Abonnenten 10,50 Euro
 

Bestellen per eMail
Jean Pierre Sterck-Degueldrel /Andreas Bolha

Weisheit- Lebenserfahrung
im Alten Testament

Zum Inhalt und zur Zielsetzung dieser Ausgabe


Zu der sogenannten Weisheitsliteratur der Bibel werden in der Regel Hio/7, Kohelet, das Buch der Sprüche,das Hohelied, das Buch der Weisheit, Jesus Sirach (Ecclesiasticus) und einige Psalmen (Ps 1;37;49;73;91;112;119;127;128) gerechnet. Dabei handelt es sich um Schriften aus unterschiedlichen Epochen, Kontexten und Gattungen, die aber das Thema der Weisheit gemeinsam haben. Die Forschung unterscheidet zwischen Sprichwortweisheit (Proverbien-Sprüche), die bewusst verallgemeinert, und spekulativer Weisheit (Kohelet, Hiob), z.T. in erzählender Form, wo einzelne Personen sich mit der Sinnfrage, dem Leid und der Beziehung zu Gott auseinandersetzen.
Für den Begriff Weisheit stehen im Hebräischen Worte, die von der Wurzel "km" abgeleitet sind (z.B.
okhmah, Weisheit), was in der Septuaginta mit dem griechischen Wort sophia wiedergegeben ist. Es finden sich im Hebräischen auch die Worte bínáh (Einsicht), bjn (Einsicht haben), da'at (Wissen), jd' (wissen), um von weisheitlicher Erkenntnis zu reden.

Die biblischen Schriften verstehen die Weisheit als eine Erkenntnis, die den Einzelnen sowie die Gemeinschaft zu gelingendem Leben befähigt (Sprüche), oder hilft Krisen zu bewältigen oder zu deuten (Hiob, Kohelet). Weisheit meint also weniger die Fähigkeit, grundsätzlich Fragen theoretisch zu reflektieren, sondern vielmehr die Kompetenz, sich im Lebensalltag zurechtzufinden - also Lebensklugheit (Spr 6,6) - Weisheit ist kurz gesagt Erfahrungswissen.

Weisheitsliteratur ist kein spezifisch israelitisches, sondern ein gemeinorientalisches Phänomen. Es gibt u.a. eine babylonische und eine kanaanäische Weisheit. Die weisheitlichen Schriften im AT sind denen aus Mesopotamien und vor allem aus Ägypten sehr nahe: Es begegnen ähnliche Themen und Formen, so erinnert Spr 22,17-23,10 sehr an die ägyptische Weisheit des Amenemope. Die biblischen Weisheitstexte sind das Ergebnis einer mehr oder minder intensiven Reflexion von menschlichen Erfahrungen mit z.T. didaktischer Zielsetzung. Sie ist vor ihrer Verschriftlichung länger mündlich tradiert worden. Als Träger von Weisheit werden unterschiedliche soziale Schichten angenommen, so z.B. der königliche Hof, die gebildete urbane Gesellschaft, wohlhabende Bauern und z.T. Kleinbauern. Das Erfahrungswissen aus ganz unterschiedlichen Lebensbereichen hat sich nach und nach in Sentenzen niedergeschlagen; diese wurden gesammelt und tradiert, es entstand eine Weisheitstradition.

Einzelne Sprüche oder auch kleinere Sammlungen reichen bestimmt bis in die frühe Königszeit zurück.
Auch die Propheten rezipieren Weisheitsliteratur kritisch-ironisch oder auch positiv. Weisheitliche Texte sind wohl zunächst in höfischen Kreisen schriftlich ausgestaltet worden und dienten dort der Bildung und Ausbildung von Beamten, so z.B. von Hofbeamten, Schreibern und Diplomaten. Die Bindung der Weisheitsliteratur an den Hof wird im AT Vorausgesetzt: So wird Salomon als exemplarischer Weiser dargestellt und ihm die Autorenschaft der Proverbien, von Kohelet und dem Buch der Weisheit (auch Sapientia Salomonis genannt) zugeschrieben (1Kön 3,3-14; 10,1-13; 2Chr 1,1~12; Weish 7 und 9; Spr 20,26;31,1-9). Neben Propheten und Priestern haben Weise vielleicht so etwas wie einen „Berufsstand“ dargestellt (Jer 18,1 8, ferner Ex 7,11 Weise am Hofe des Pharaos). Doch der ursprüngliche Sitz im Leben der Weisheit dürfte schlicht und einfach in der Familie, der Sippe zu finden sein. Dort findet schließlich vor allem die Erziehung statt, hier sind diese Lebensweisheiten mündlich tradiert worden.

Inhaltsverzeichnis

1. EINFÜHRUNG 1–2
2. DIDAKTISCHE HINWEISE 3–10
3. MATERIALIEN 11–32


Aus dem Buch Kohelet 11–14

m1/1 ... das ist alles Windhauch!
– Textarbeit zum Sinn des Lebens.
m1/2 ... das ist alles Windhauch!
– Einladung, ein Bild zu verfremden.
m2/1 Alles hat seine Stunde
– Reflexion: Was ist Glück, ausgehend von einer Kohelet-Passage.
m2/2 Alles hat seine Stunde
– Zeit hat einen subjektiven Aspekt.


Aus dem Buch der Sprüche 15–19

m3/1 Weisheit oder bloß Sprüche?
– Spr 12 ist eine verblüffende Sammlung von Lebensweisheiten.
m3/2 Weisheit oder bloß Sprüche?
– Psalm 37.
m3/3 Weisheit oder bloß Sprüche?
– Anregung, Weisheit zu definieren.


Weisheit in der Gegenwart 16–21

m4/1 Thomas Rees: Der Baum der Weisheit (Folie 1)
m4/2 Thomas Rees: Der Baum der Weisheit (Folie 2)
m5/1 Was ist Weisheit (für mich)?
– Weisheit ist mehr als ...
m5/2 Was ist Weisheit (für mich)?
– Bildarbeit: Aspekte von Weisheit am Kunstobjekt.


Wenn die Weisheit aus dem Lot gerät 22–26

m6 Das Loblied von der Weisheit
– Textarbeit: Sinnzerstörer Hijob.
m7/1 Jedes Handeln hat Folgen
– Die Schwarz-weiß-Malerei der biblischen Weisheit.
m7/2 Jedes Handeln hat Folgen
– Grafik „Dominoeffekt“: Leid infolge von Schuld?
m8/1 Weisheit und Sprache
– Sprache, die zerstört oder aufbaut.
m8/2 Weisheit und Sprache
– Versuche eigener Übersetzungen.


Aus dem Hohenlied 27–30

m9/1 Das Hohelied
– Textanalyse: Schrille Übersetzung einer biblischen Liebeshymne.
m9/2 Das Hohelied
– Zwei Übersetzungen im Vergleich.
m9/3 Das Hohelied
– Basisinformationen.
m9/4 Das Hohelied
– Transfer: Einen Dialog zwischen Liebenden erdenken.


Und heute? 31–32

m10/1 Weisheit im 21. Jahrhundert?
– Detailsuche am Kunstwerk: Worin zeigt sich Weisheit?
m10/2 Weisheit im 21. Jahrhundert?
– Lebensweisheit im eigenen Leben verorten.