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:inReligion 3/2002 - Heiligendes Wasser

:inReligion 3/2002

Heiligendes Wasser

- geteiltes Brot - sakramentaler Segen



 
Bergmoser und Höller - Verlagswebsite besuchen
ISSN 1434-2251

2002
34 Seiten, 21 x 30 cm
 
15.00 Euro
Für Abonnenten 10,50 Euro
 

Bestellen per eMail
"Unser Gott ist ein Liebhaber von Verkleidungen. Er will von uns in jedem Mitmenschen, sogar in den Unsympathischen und Verächtlichen erkannt und begrüßt werden; unkenntlich senkt Er seine Anwesenheit in Brot und Wein und in vielerlei Weltgestalten. Auf diese Weise ist Er gar nicht zu verfehlen, wenn man Ihn sucht in allen Dingen, in allen Menschen, in den Wirkzeichen seiner Gegenwart."

Albert Görres, Psychotherapeut



Paul Platzbecker, Ute Lonny-Platzbecker

Heiligendes Wasser
- geteiltes Brot - sakramentaler Segen

Einführung

In unserer stark durch die naturwissenschaftliche Sichtweise geprägten Welt fällt nicht nur Kindern und Jugendlichen der Zugang zu Dimensionen schwer, die hinter der äußerlich sichtbaren Fassade liegen. Viele Dinge haben ihren "Zauber" verloren und das erschwert auch die Beziehung zu (einem) Gott, der seine Anwesenheit in vielerlei Weltgestalten senkt. Demgegenüber steht eine große Sehnsucht, der rein rationalen naturwissenschaftlichen Weltsicht zu entfliehen, was sich nicht zuletzt im Erfolg von "Fantasy"-Literatur im Stile der Harry-Potter-Jugendbücher ablesen lässt.

In diesem Spannungsfeld stellt es eine besondere Herausforderung dar, den Schüler/innen einen Weg zum Verständnis der sakramentalen Symbolhandlungen zu eröffnen. Heutigen Schüler/innen ist die Rede von Gnade, die bei rechtem Vollzug des Sakraments zuteil wird, schwer vermittelbar. Es gilt, die sakramentalen Symbolhandlungen deutlich abzugrenzen von jeder Form von Magie. Jesus Christus selbst gilt als das Ursakrament; in seinen Taten und Zeichenhandlungen, in seinem Sterben und in der Auferstehung, ja in ihm selbst begegnen wir dem liebenden und heilwirkenden Gott. Sakramentale Symbolhandlungen, die als Zeichen der Nähe Gottes und des anbrechenden Gottesreiches verstanden werden, können also durchaus als in Christus begründet betrachtet werden. Mit Günter Koch kann daher der Begriff "Sakrament" definiert werden als "eine auf Jesus Christus zurückgehende Zeichen- oder Symbolhandlung, durch welche der glaubende Mensch in der Interaktion ... in Christi Tod und Auferstehung einbezogen wird und so dem heilschenkenden Gott begegnet". (G. Koch: Sakramente - Hilfen zum Leben, MainZ 2001, S 11 f.) In der Feier der Sakramente wird die grundlegende Gottesbegegnung in Jesus Christus in der Gemeinschaft der Kirche vergegenwärtigt, weshalb diese als das Grundsakrament oder in den Worten des II. Vatikanischen Konzils als das "Universalsakrament des Heiles" bezeichnet wird.

Eine solche heilwirkende Begegnung mit dem lebendigen Gott will hilfreich sein für ein geglücktes Leben und Zusammenleben, was für die Schüler/innen eine Bereicherung darstellt. Diesen Zugang zum Sakrament gilt es zu vermitteln. Taufe, Eucharistie und Firmung sind dabei zumeist die ersten Sakramente, die den Kindern und Jugendlichen persönlich begegnen.
Die zentrale Symbolhandlung bei der Taufe ist das Eintauchen oder zumeist (nur noch) übergießen des Kopfes mit Wasser. Dabei rückt die Taufe auf den dreifaltigen Gott die Symbolkraft des Wassers, das einerseits für Erfrischung, Reinigung und Löschen des Durstes steht, andererseits aber auch zerstörerisch und lebensbedrohlich erlebt werden kann, in den Bereich des Heilswirkens Gottes: Der alte, sündige Mensch stirbt mit Christus und steht mit ihm zu neuem Leben auf. Ein Zugang zu diesem Sakrament kann insbesondere dadurch geschaffen werden, dass die Schüler/innen die Symbolkraft des Wassers bei der Taufe erfassen. Die Firmung steht in engem Bedeutungszusammenhang mit der Taufe, bedeutet sie doch eine bewusste Bestätigung des Taufempfangs durch den Jugendlichen. Darüber hinaus erfährt der Firmling eine besondere Stärkung mit dem Heiligen Geist, durch den der Mensch segensreich an der Sendung der Kirche zum Mitwirken am Reich Gottes beteiligt wird. Will man einen Zugang zum Sakrament der Firmung eröffnen, gilt es also Spuren des Heiligen Geistes in der Welt zu entdecken bzw. aufzuzeigen, wie man selbst "an diesen Spuren des Heiligen Geistes mitwirken kann". Das Sakrament der Eucharistie, das in Lumen gentium als "Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens" bezeichnet wird, bildet die Mitte christlichen Lebens. In ihm vollzieht sich in hervorragender Weise die heilbringende Begegnung mit dem Auferstandenen; der Empfänger/die Empfängerin nimmt teil am Heilshandeln Gottes in Tod und Auferstehung Jesu Christi und ist hineingenommen in die Mahlgemeinschaft der Kirche. Altersangemessen wird in der Klasse 5/6 vor allem ein Zugang zu diesem zentralen Sakrament über das Symbol des Brotes und des Mahls gesucht werden.

Eine allgemeine Einführung in Symbolsprache und Sakramente bietet das Heft "Sakramente", Nr. 2/2001 aus dieser Reihe, weitere Einzelsakramente werden in weiteren Ausgaben thematisiert werden.

Didaktische Überlegungen / Zielsetzungen

Ziel aller drei Einheiten (die auch unabhängig voneinander behandelt werden können) ist es, den Schüler/innen der Jahrgangsstufe 5/6 einen persönlichen Zugang zu den drei Einzelsakramenten zu ermöglichen. Diese sollen dabei in der Symbolsprache ihres jeweiligen Rituals betrachtet und von den Lebenssituationen, in die sie hineinwirken, her beleuchtet werden. Bei der Taufe ist dies bei der üblich gewordenen Säuglingstaufe der Eintritt ins Leben (M 1, M 4), bei der Firmung der Übergang zum Erwachsenwerden (M 8, M 9) und bei der Eucharistie das gemeinsame Mahl (M 15, M 16, M 20). Das zentrale Symbol der Taufe, das Wasser, wird empirisch (M 2) und biblisch (M3) in seiner Symbolkraft erschlossen, bevor der Ritus selbst (M 6) thematisiert wird. In der Auseinandersetzung mit einem Gleichnis und über eine Mandala-Meditation (M 10, M 11) stellen sich die Schüler/innen den Fragen: Was sind meine Begabungen? Wie setze ich sie ein? Was ist mein Ziel? Fortführend geht es um das Ritual der Firmung (M 12, M 13), aber auch um die Konsequenzen, die ein Leben aus dem christlichen Geist fordert (M 13, M 14). Das Sakrament der Eucharistie soll altersangemessen zunächst über die Analogie zu einer Alltagssituation (M 12) erschlossen werden, bevor dies theologisch vertieft wird (M 14).

Die Reihe kann abgeschlossen werden durch eine Zusammenschau aller Einzelsakramente im Grundsakrament der lebendigen Kirche auf dem Fundament des Ursakraments Jesus Christus (M 16). Unter Umständen bietet sich diese Abbildung aber auch zum Einstieg in die Reihe an, um Vorwissen der Schüler/innen abzurufen.




Inhaltsverzeichnis

EINFÜHRUNG

UNTERRICHTSVERLAUF

MATERIALIEN

Taufe

M 1 Wasser
Ein Element mit vielerlei Bedeutung

M 2 Wasser als Lebensspender
Christus schenkt lebendiges Wasser

M 3 Das Problem der Erbsünde
Kann Schuld vererbt werden?

M 4 Auf Jesus Christus getauft
"Realsymbol" am Beispiel der Taufe.


Firmung

M 5 Firmung
Eine Tür aus eigenem Entschluss durchschreiten.

M 6 Eintritt ins Erwachsenenalter
Ein Ritus begleitet die bedeutende Lebensphase.

M 7 Was mache ich mit meinen Talenten?
Das Gleichnis Mt 25,14-29.

M 8 Mandala-Meditation: Der Adler auf dem Hühnerhof
Prägung und Befreiung


M 9 David
Ein neuer König wird zu seiner Aufgabe berufen.

M 10 Gottes Geist in unserer Welt
Stärkung durch das Sakrament.

M 11 Der Mann im Wasser
Aus welchem Geiste handeln wir?


Eucharistie

M 12 Ein Mahl halten, aber wie?
Mahl halten im Unterschied zu Mahlzeit.

M 13 Der Mensch lebt nicht vom Brot allein
Stärkung und Lebensmut durch das Brot des Lebens.

M 14 Die Eucharistiefeier
Ein Sakrament mit vielen Bedeutungen


Sakramente allgemein

M 15 Die sieben Sakramente
Lebendige Zeichen Gottes in einer lebendigen Kirche.

M16 Die Wasserkrone
Ein heilsbiographisch bewegender Augenblick.

M17 Folie


IDEENBÖRSE

TAFELBILD