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:inReligion 5/2009 - GLÜCK

:inReligion 5/2009

GLÜCK


evangelisch
Jahrgangsstufe 9/10
 
Bergmoser und Höller - Verlagswebsite besuchen
ISSN 1434-2251

2009
34 Seiten, geheftet, 21 x 30 cm
 

Dieser Titel ist komplett vergriffen und endgültig nicht mehr lieferbar.
Eine Neuauflage ist nicht vorgesehen.
Gunther vom Stein

Auf dem Weg zum Glück


Zur Zielsetzung dieser Ausgabe

„Die meisten Menschen sind Getriebene. Sie jagen nach Glück, ohne zu wissen, wonach sie eigentlich suchen." (Alfred Bellebaum, Soziologe)
Als zentrales menschliches Thema hat „Glück" eine lange Geschichte. Bereits vor den Griechen haben sich die Weisen des Nahen und Fernen Ostens Gedanken über das Glück gemacht. Im i. vorchristlichen Jahrhundert stellte der römische Schriftsteller Varro fest, dass es zu seiner Zeit 288 Lehrmeinungen über das Glück gab. Zudem ist feststellbar, dass sich die Glücks Vorstellungen der Menschen im Laufe der Zeit gewandelt haben.
Die semantische Bandbreite des Wortes „Glück" ist beachtlich und verwirrend zugleich. Sie reicht von der (schein)liberalen Auffassung, dass jeder Mensch „seines Glückes Schmied" sein kann, bis zu der bekannten These Sigmund Freuds, dem Begründer der Psychoanalyse: „Die Absicht, dass der Mensch ,glücklich' sei, ist im Plan der Schöpfung nicht enthalten."
Erst spät fand das Wort „Glück" Eingang in die deutsche Sprache. Im Mittelhochdeutschen taucht das Wort „g(e)lücke" (passend) auf. Im Althochdeutschen findet sich der Bedeutungsinhalt von Glück in den Begriffen „heil" (glücklicher Zufall, Gesundheit) und „saug" (wohlgearbeitet, gut, gesegnet). Die Wurzel des deutschen Wortes „Glück" kommt von „gelukken" und meint wahrscheinlich ursprünglich: eine Lücke schließen und daraus abgeleitet: etwas beenden. Mit ziemlicher Sicherheit hingen auch die Begriffe „Glück" und „gelingen" zusammen. Glück ist demnach gelingendes Leben. Wer Glück hat, dem ist etwas gelungen, er erlebt Zufriedenheit. Heute ist „Glück" oft mit Zufall verbunden, es wird gebraucht für positive Augenblicke, die sich plötzlich ergeben. Daher kommen dann auch die Wortverbindungen "wie Glückssträhne, Glückstag, Glückstreffer usw. Die deutsche Sprache muss für „Glück" mit einem Begriff auskommen, das Englische unterscheidet zwischen „luck" und „happiness", das Französische kennt die Worte „bonheur" und „fortune".
In der Bibel taucht das Wort „Glück" in den herkömmlichen Übersetzungen kaum auf. „Himmel oder Bei-Gott-Sein ist der unmittelbare mythische Ausdruck dessen, was wir säkular Glücksverlangen nennen" (Dorothee Solle). Auf dem Hintergrund dieser Aussage lassen sich zahlreiche Aussagen und Geschichten finden, die „Glück" thematisieren. Glück erfährt, wer Gottes Nähe erlebt.


Didaktische Überlegungen

Neben einer Fülle unterschiedlicher Ordnungs- und Systematisierungsversuche, Vermutungen und Aphorismen sucht man vergeblich nach einer allgemein verbindlichen Definition von Glück. Der Facettenreichtum dieses Begriffes legt es daher nahe, neben der notwendigen Erhebung des Vorverständnisses der Schülerinnen und Schüler Merkmale bzw. Bedeutungsdimensionen von „Glück" aufzuzeigen. Dabei folgt das vorliegende Heft folgender Systematik:
Annäherungen: Aphorismen, Anregungen zum eigenen Nachdenken über Glück, Glückssymbole, Fragebogen, unterschiedliche Glücksempfindungen
Dem Glück, auf der Spur: Das Hemd des Glücklichen (Tolstoi), Hans im Glück, „Glücks"bilder, Gedichte, Leitlinien des Glücks (Teilhard de Chardin), Perspektivenwechsel (Folie) Und was sagt die Bibel: Die Bergpredigt, Arbeiter im Weinberg, Auferweckung des Jünglings zu Nain, Vom Schatz im Acker und der kostbaren Perle, die Friedensvision des Jesaja (Folie) Konkretion/Transfer: „Menschen für Menschen" (Karlheinz Böhm)

Inhaltsverzeichnis

1. EINFÜHRUNG 1

2. DIDAKTISCHE HINWEISE 2–8

3. MATERIALIEN 9–31


Annäherung 9–14

m1 Glück ist … – Aphorismen zur Öffnung für das Thema „Glück“.
m2 ABC des Lebensglücks – ABCDarium zu verschiedenen Aspekten von Glück.
m3 Glückssymbole – Suche nach Erklärungen und Gründe für das Tragen von Glückssymbolen.
m4/1 Was ist Glück? – Ein Fragebogen für die Lerngruppe und externe Menschen.
m4/2 Was ist Glück? – Ein Fragebogen für die Lerngruppe und externe Menschen.
m5 Glück von kurzer Dauer oder inneres Glück? – Definitionsversuche von „Glück“.


Dem Glück auf der Spur 15–22

m6 Das Hemd des Glücklichen – Glück ist nicht käuflich: Eine Erzählung von L. Tolstoi.
m7/1 Hans im Glück – Der Text des Märchens als Grundlage für eine Interpretation.
m7/2 Hans im Glück – Der Text des Märchens als Grundlage für eine Interpretation.
m8/1 Bilder vom Glück – Bilder als Ausgangspunkt für mögliche Collagen.
m8/2 Bilder vom Glück – Bilder als Ausgangspunkt für mögliche Collagen.
m9 Gedichte vom Glück – Gedichte von E. Krause-Gebauer und R. Ausländer werden interpretiert.
m10 Perspektivenwechsel (Folie 1)
m11/1 Drei verschiedene Haltungen zum Leben – T. de Chardin unterscheidet drei Menschentypen.
m11/2 Drei verschiedene Haltungen zum Leben – s.o.


Und was sagt die Bibel? 23–30

m12 Die Bergpredigt – Die Seligpreisungen als Verheißungen von Glück.
m13 Die Arbeiter im Weinberg – Bibeltext: Gottes Gerechtigkeit soll alle glücklich machen.
m14/1Rollenspiel: Die Arbeiter im Weinberg – Angeleitetes Rollenspiel zu Mt 20,1-15.
m14/2 Rollenspiel: Die Arbeiter im Weinberg – Angeleitetes Rollenspiel zu Mt 20,1-15.
m15 Die Auferweckung des Jünglings zu Nain – Textanalyse mit Hilfe eines Soziogramms.
m16 Vom Suchen und Finden – Vergleich eines literarischen Textes und eines Bibeltextes.
m17 Edward Hicks: Das Reich des Friedens (Folie 2)


Konkretion/Transfer 31

m18 Menschen für Menschen – Erfahrenes Glück fordert Engagement (Beispiel Karlheinz Böhm)


4. IDEENBÖRSE 32