 | Das Kino nimmt in vielfältiger Weise biblisch-christliche Motive auf - und verändert sie damit zugleich. Die Reihe "Film und Theologie" wendet sich insbesondere solchen Themen zu. Das gilt auch für den in diesem Band thematisierten Bereich von Vorstellungen vom Leben nach dem Tod: Im Vergleich zum eschatologischen Denken erscheint das Leben nach dem Tod im Kino viel eher als materielle, weniger symbolische Realität; als Fortsetzung des Diesse... |  | Von Max Frischs Fragebogen sieht sich Rolf Dobelli mit seinem Band „Wer bin ich?“ angeregt. So bietet er „777 indiskrete Fragen“ zu den unterschiedlichsten Lebensthemen wie Denken, Handeln, Glück, Lügen, Gefühle, Geld, Glauben oder Alter. Ein ganzes Buch, das nur aus Fragen besteht mag so manchen Leser verwirren, doch bei genauer Betrachtung bringt uns vor allem die Fragehaltung im Leben weiter. Ohne Fragen herrscht Stillstand und Glei... |
 | Die Autorin möchte anhand dieses Buches mit den verschiedenen biblischen Traueransprachen dem Begräbnisleiter eine Hilfestellung zur Trauergottesdienstgestaltung geben.
Dazu helfen dem Leiter von Traueransprachen die unterschiedlichen Lesungen und Evangelien des Rituale Romanum.
Ich denke, dass vielen Gottesdienstleitern dieses Buch eine gute Hilfe sein kann, damit sie auf andere Lesungstexte aufmerksam werden und dementsprechend, dem indi... |  | Das Thema Tod und Sterben ist ein klassisches Thema im Religions-, Ethik- und Gesellschaftskunde-Unterricht der Schulen in der Sekundarstufe I. Der Blick auf den Umgang mit Tod und Sterben in der heutigen Gesellschaft erfährt eine Bereicherung und Schärfung durch die Wahrnehmung der Vergangenheit, wie er in diesem informativen Band im Hinblick auf Tod und Sterben in der Antike gegeben wird. Weil der Tod in antiken Gesellschaften viel präsenter... |
 | Liebe Leserin, lieber Leser
Freuen Sie sich, wenn Sie etwas abhaken können? - «Erledigt!» Zu wissen, was man geleistet hat; sich freuen über eine überwundene Schwierigkeit; frei sein von einer lästigen Pflicht; endlich etwas Neues beginnen können ... Das Aufhören wird oft als ein bewusster Moment wahrgenommen und bekommt dadurch ganz besonderes Gewicht, «jetzt sitze ich zum letzten Mal an diesem Tisch», hörte ich eine siebzigjährig...... |  | „Dieses Buch ist kein Methodenbuch.“ So zeigt Elisabeth Buck in ihrem Buch „Neuland betreten“ die Richtung an. Im Mittelpunkt steht der von ihr bereits in den 1990er Jahren entwickelte Ansatz des „bewegten Religionsunterrichts“. Die Autorin will dabei die Schüler mitnehmen, „gemeinsam Expeditionen zu wagen in Lernräume des leiblichen Erlebens, des Fragens, des Diskutierens.“ Der Lehrende muss umdenken. Nicht die Aktion als Metho... |
 | Schaut man in das Schulbuch „Blickpunkt Ethik“ für den berufsbildenden Unterricht, so fällt schnell die Textlastigkeit auf. Bilder und Grafiken dienen leider etwas selten als Arbeitsgrundlage und haben oft nur ergänzenden Charakter. Viele fachliche Texte ergänzen und vertiefen dabei aber glücklicherweise informellere Textarten wie Erfahrungsberichte, Geschichten und erläuternde Texte. Die neun Kapitel umfassen theoretischere Themen wie ... |  | Das Arbeitsheft zum Ethik-Schulbuch „Auf der Suche nach dem guten Leben“ ist nach den vier kantschen Fragen gegliedert. Leider ist das gesamte Arbeitsheft durch diesen fachlichen Ansatz geprägt. Die Aufgaben umfassen u. a. ein Nachdenken und Austauschen über Begriffe, Situation und Sachverhalte. Dem gegenüber gibt es auch kreativere Aufgaben wie Zeichnungen oder das spezielle Gedicht „Haiku“, das unabhängig vom Schulbuch hier erklärt... |
 | Hospizliche Begleitung im Sterben kann nur in Gemeinschaftsverantwortung vollzogen werden. Das setzt Wechselseitigkeit, Verantwortungsübernahme und Vertrauen voraus. Vertrauen ist die Bereitschaft, sich einer Haltgebung zu überlassen, die nicht ausschließlich in Eigenkompetenz ihren Ursprung hat, sondern in einem Zuspruch gründet, der befähigt, mit Zukunft, Offenheit und Risiko umzugehen. In diesem Sinne ist Sterbebegleitung "Vertrauenssache... |  | Sterben wird im 21. Jahrhundert immer mehr zum Problem und immer mehr mit Angst besetzt. Das ist verwunderlich; denn die Fortschritte in der (Palliativ-)Medizin sollten eigentlich anderes bewirken ... Stattdessen fühlen sich die Menschen zunehmend einer Apparate-Medizin ausgeliefert und fürchten ein "sinnloses" Weiterleben ohne eigene Entscheidungsmöglichkeiten. Sterbehilfe-Debatten haben deshalb seit Jahren Konjunktur in einer immer stärker ... |
 | Auch in der Schule erleben Lehrer/innen und Mitschüler/innen immer wieder einmal den Tod eines Kindes: Wenn ein Kind stirbt bedeutet das nicht nur für die Eltern, sondern auch für die Geschwister und andere Angehörige sowie Begleitende eine unvorstellbar schmerzhafte Veränderung. Die Zeit vor und nach dem Tod, die unterschiedlichen Wege der Bewältigung für jedes einzelne Familienmitglied, die verschiedenen Möglichkeiten einer nachsorgende... |  | Der Ethikunterricht hat in der Altenpflegeausbildung einen besonderen Stellenwert. Die Entwicklung eines Berufethos gehört zu den Schlüsselkompetenzen, geht es in der Ausübung des Berufes doch nicht nur um pflegerische oder medizinische Fragestellungen, sondern wesentlich auch um existenzielle menschliche Bedürfnisse. Das vorliegende Lehrwerk „Glaubens- und Lebensfragen“ bietet eine methodisch-didaktisch gut aufgearbeitete Materialsammlun... |