 | Dieses engagierte Buch kritisiert einen grundlegenden Sachverhalt moderner Medizininfrastuktur: Unser Gesundheitssystem kennt nur noch die Therapie und nicht mehr die Begleitung; denn allein die Therapie bringt Einnahmen, Begleitung hingegen verursacht Kosten. Dabei bleibt der Patient, insbesondere auch der sterbende Patient auf der Strecke. Z.T. sinnlose, schmerzhafte Therapien treten an die Stelle eines sinnvoll begleiteten Sterbenlassen-Könne... |  | Dieser Band ist für die Hand des Sek.II-Lehrers in doppelter und fächerverbindender Weise von Relevanz: Für den Deutschlehrer wird Gegenwarts-Lyrik anhand der Autoren Heiner Müller, Robert Gernhardt und Ernst Jandl verhandelt, für den Religions- und Gemeinschaftskunde-Lehrer das Thema Tod und Sterben am Beispiel autobiographischer Texte der genannten Lyriker. So lassen sich nicht nur fächer-verbindende Aspekte gewinnen, es wird auch die wec... |
 | In diesem Buch spricht eine Bestatterin über den Tod, - aber eben nicht professionell und distanziert, sondern persönlich und engagiert; denn die Autorin hat eine Intention: Sie möchte den Tod enttabuisieren und ins Leben integrieren, weil sie der sicheren Überzeugung ist: "Besser leben mit dem Tod" (Buchtitel! sowie Teil 3 des Buchs). Ein bewußter Umgang mit dem Tod verhilft dazu, im Leben zu wachsen. Es gilt, Verluste ins Leben zu integrie... |  | Von England herkommend (Cicely Saunders) sind in den 1980er Jahren auch in Deutschland Sterbe-Hospize entstanden und es hat sich eine stationäre und dann auch zunehmend ambulante Hospizarbeit entwickelt, die wesentlich durch ehrenamtliche Tätigkeit unterstützt und geprägt wird. Der hier anzuzeigende Band verdeutlicht, dass diese ehrenamtliche Sterbebegleitung mittlerweile inhaltlich einen quasi-professionellen Standard erreicht hat; denn die ... |
 | Die Frage nach Gott in seinen unterschiedlichsten Facetten wird von Kindern, Jugendlichen wie von Erwachsenen gestellt und ist daher von großer Bedeutung. Das 2013 vom Kösel Verlag und dem Deutschen Katecheten-Verein herausgegebene Praxisbuch für Schule und Gemeinde „Gott im Himmel oder wo?“ von Jan Heiner Schneider (mit CD-ROM) ist in vielen Bereichen des theologischen Arbeitens einsetzbar. Das Buch bietet eine vielfältige "Fundgrube". U... |  | Damit wollen die meisten Menschen eher nichts zu tun haben, entsprechend wird das Thema noch immer tabuisiert - und es trifft uns alle eben doch früher oder später: Die Bestattung. Der Autor, der sich bereits in anderer Weise mit der Thematik intensiv undercover beschäftigt hat ("Die Bestattungs-Mafia. Wie mit dem Tod Geschäfte gemacht werden", Verlag Langen Müller Herbig, 2007) legt hier einen umfassenden Bestattungsratgeber vor, der in 20 ... |
 | Liebe Kolleginnen und Kollegen,
„ein durchkreuztes Leben hat jeder, auch wenn er oder sie es nicht zugeben will“, sagte ein Schüler der Q2. Entdecken Sie mit Ihrer Lerngruppe das Kreuz und wo es im Alltag, im eigenen Leben begegnet.
Ihre
Judith Föcker ... |  | Das klassiche Theodizee-Problem lautet: Wie kann Gott allmächtig sein und wie kann es zugleich Leid auf der Welt geben? Entweder ist Gott dann nicht allmächtig oder er ist nicht allgut. Die Antwort gibt er Autor dieses Buchs eindeutig zuungunsten der Allmacht Gottes und zugunsten der Liebe Gottes. D.h. hier wird das Theodizee-Problem nicht wegzuerklären versucht, auch nicht durch fragwürdige Pseuo-Lösungen wie z.B. das sog. Erziehungs-Leiden... |
 | Sterben wird im 21. Jahrhundert immer mehr zum Problem und immer mehr mit Angst besetzt. Das ist verwunderlich; denn die Fortschritte in der (Palliativ-)Medizin sollten eigentlich anderes bewirken ... Stattdessen fühlen sich die Menschen zunehmend einer Apparate-Medizin ausgeliefert und fürchten ein "sinnloses" Weiterleben ohne eigene Entscheidungsmöglichkeiten. Sterbehilfe-Debatten haben deshalb seit Jahren Konjunktur in einer immer stärker ... |  | Angesichts der gesellschaftlichen Alterspyramide rückt das Thema der Vorsorge bei alters-, krankheits- oder unfallbedingter Entscheidungsunfähigkeit zunehmend in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. - Auch die Medien-Berichte über die fast unbegrenzt erscheinenden Möglichkeiten der Apparatemedizin und lebensverlängernde Maßnahmen wecken Ängste und zeigen eine Situation auf, in der wir nicht mehr unsere eigenen Entscheidungen treffen können... |
 | Die Verdrängung des Todes und die Verlagerung des Sterbens in besondere Einrichtungen und Institutionen führen zu einem wachsenden Bedürfnis nach Orientierung über die Art und Weise, Sterbende auf ihrem letzten Lebensabschnitt zu begleiten. Unsere Gesellschaft wird immer älter. Die Sterbephase als Teil des Lebens nimmt einen immer bedeutenderen Raum ein. Zugleich ist die Gesellschaft immer noch einem Jugendwahn verfallen, der Sterben und Tod... |  | Liebe Kolleginnen und Kollegen,
heute schülerorientiert von „den letzten Dingen“ zu reden heißt, von der Hoffnung auf Zukunft zu sprechen und sich von den Fragen nach der Gerechtigkeit Gottes herausfordern zu lassen.
Dazu möchte dieses Material anregen.
Hans-Michael Mingenbach
Lothar Ricken ... |