 | Neuere empirische Untersuchungen heben hervor, dass es in den Klassen 7 und 8 besonders schwierig ist, das Fach Religion zu unterrichten. Während es in der Grundschule recht beliebt ist und sein diskursiver Ansatz in der Sek II geschätzt wird, hat es in der Sek I einen schweren Stand, denn mit der einsetzenden Pubertät geraten Tradition und Kirche in eine Krise. „Was kann man mit Jugendlichen in der Pubertät in puncto Religion inhaltlich ... |  | Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Sie kennen sicherlich auch Kollegen, Vorgesetzte, liebe (oder weniger liebe) Mitmenschen, die sich vorwiegend über ihren Terminkalender definieren: Je angefüllter und bunter er ist, desto wichtiger erscheint der Inhaber. (Hier fällt mir die phantastisch klingende, aber wahre Geschichte von den findigen Studenten ein, die sich in den Anfangszeiten der Mobiltelefone damit Geld verdienten, dass sie zu bestimmten ve...... |
 | Liebe Leserin,
lieber Leser !
Es ist eine alte Frage, wie Kinder und Jugendliche – auch im Religiösen – möglichst gut und nachhaltig lernen können. Und wir greifen in diesem Heft auf eine »alte« Antwort zurück: Instruktion. Lehren. Es ist wieder salonfähig, von »Vermittlung« zu reden. Die Erkenntnis wächst, dass es sinnvoll ist, Schülerinnen und Schülern Wissen auch vorzustellen. Zahlreiche Fachkollegen zeigen in Th eorie und ...... |  | Leider ist immer noch zu beobachten, dass die verschiedensten Fachdidaktiken ein Eigenleben führen. Dabei lohnt sich durchaus ein fächerübergreifendes Forschen und Arbeiten, um mit dem Einblick in andere Ansätze und Erkenntnisse den Blick zu weiten. Im vorliegenden Band „Religionsdidaktik im Dialog – Religionsunterricht im Dialog“ der evangelischen Religionspädagogen Manfred L. Pirner und Andrea Schulte finden sich interessante Beiträ... |
 | Die vorliegende Ausgabe der Religionspädagogischen Beiträge ist ein ‘offenes’ Heft. Es
lenkt den Blick auf verschiedene Forschungsfelder und verdeutlicht so die Vielfalt reli-
gionspädagogischen Arbeitens.
Thomas Nauerth macht in einem religionsdidaktischen Beitrag auf strukturelle Dilem-
mata im schulischen Bedingungsgefüge des Religionsunterrichts aufmerksam. Im Kon-
text der schulpädagogischen Herausforderung, „Schule neu zu de...... |  | Liebe Leserinnen und Leser!
Räume und Wege sind zwei Pole, die unser Menschsein bestimmen. Sie sind objektiv beschreibbare Größen, die durch persönliche Geschichte und Lebenserfahrung mit Bedeutung aufgeladen werden. So erhalten Heimathaus und Geburtsort für den einzelnen Menschen im objektiven Koordinatensystem von Welt eine besondere Bedeutung. Menschen wurden und werden durch Räume geprägt, drücken aber auch den Räumen durch ihr Le...... |
 | Liebe Leserin, lieber Leser,
die Art zu lehren hat (nicht nur) in der Kirche eine lange Tradition und wurde über Jahrhunderte durch ein Meister-Schüler-Verhältnis geprägt. Ein Wissender lehrt Unwissende. Didaktik und Methodik wurden und werden teilweise immer noch durch das Wort und die Autorität des Vermittelnden bestimmt. Vielleicht tun wir uns deshalb besonders im Religionsunterricht mit Lernformen so schwer, die einen Wandel der Lehre...... |  | Liebe Leserin, lieber Leser!
Wir gehen durch Leh, im buddhistischen Norden Indiens. Kinder rufen uns entgegen: »Julee! fulee!«. Dieser Gruß erklingt wie ein Jubel, fröhlich, unbeschwert. »Julee« meint »Guten Tag« und »Guten Morgen« und »Guten Abend«, »Auf Wiedersehen« und »Danke« ... Buddhisten gelten als gelassen und freundlich, wir kennen Meditationsübungen in verschiedenen Formen, wir haben »Fastenspeise der Buddhisten» g...... |
 | Liebe Leserin, lieber Leser!
Wie können wir fassen, was unser Fassungsvermögen übersteigt? Ist das, was Religion überliefert, nur ausgedacht? Ist die Schöpfung nicht in guter Absicht geschaffen, sondern nach wie vor chaotisch, ein Tohuwabohu, der Mensch ohne Verantwortung? »Im Mythos finden wir eine Beschreibung der Welt vor, die nicht historische Tatsachen wiedergibt, sondern existen-zielle Verbindlichkeit beansprucht« {Marion Schober,...... |  | |
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Christofer Frey
Erleben und Erfahren scheinen unmittelbar vor sich zu gehen. Aber viele Menschen erleben offenbar wenig oder nichts, wenn andere - bei derselben Gelegenheit - viel erleben. Um etwas zu erfahren, muss die Wahrnehmung für Strukturen sorgen; sie werden meist nur im Laufe lang erworbener Erfahrung erworben. Die bunte Welt der Religionen erschließt sich deshalb wohl nicht in den Extremen des intuitiven Erlebens ode...... |  | Liebe Leserinnen, liebe Leser,
vor sechs Jahren gab es (die erste rabs-Neuausgabe und) den ersten ökumenischen Kirchentag in Berlin. Viele Religionslehrer nahmen die Gelegenheit wahr, sich über die Grenzen der eigenen Konfession hinaus zu informieren, zu lernen und zu feiern. Ich weiß nicht, ob es inzwischen Untersuchungen darüber gibt, ob dieser Kirchentag auch so etwas wie Identifikationsstiftung bewirkt hat. Jedenfalls hat es (damals b...... |