 | Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Für die Weltgeschichte ist der Exodus der Israeliten bedeutungslos. Deshalb gibt es keine außerbiblischen Überlieferungen. Die Flucht einer kleinen Gruppe von Hebräern (die erst im Verlauf des Exodus zum "Volk Israel" werden) war gemessen an den politischen Alltagsvorgängen im ägyptischen Reich unbedeutend.
Die symbolischen Zahlenangaben der Bibel würden missverstanden, würde man sie historisch deuten...... |  | Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Kain erschlägt seinen Bruder Abel - die Weltgeschichte beginnt mit einem Brudermord.
Das vierte Kapitel des Buches Genesis führt uns mitten hinein in die Fernsahsendungen des ausgehenden 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts. Im Abendkrimi sehen wir täglich das immer wiederholte Morden - immer neu die uralte Geschichte von den ersten Menschen, die sich aus Missgunst aus dem Weg schaffen.
Aber nicht nur im Kr...... |
 | Liebe Kolleginnen und Kollegen,
der Umgang mit den neuen Informations- und Kommunikationstechnologien ist inzwischen in den meisten Schulen als möglicher Bestandteil des alltäglichen Unterrichts präsent und für einen Großteil der Schülerinnen und Schüler scheint die Bewältigung des Tagesgeschäftes ohne Handy und Internet-Zugang kaum noch vorstellbar. Gleichwohl dürfte für beide Gruppen die Idee, Ausprägungen "multimedialer Mobili...... |  | Liebe Kolleginnen und Kollegen,
eine religionspädagogische Zeitschrift zeichnet sich dadurch aus, dass sie aktuelle gesellschaftliche, kirchliche und theologische Diskussionen wahrnimmt und für das schulische Tagesgeschäft aufbereitet. Doch selten ist es uns so schwer gefallen, diesem Anliegen nachzukommen, wie in der hier vorliegenden Ausgabe von "Religion betrifft uns".
Die Bilder von den terroristischen Anschlägen des 11. September...... |
 | Liebe Kolleginnen und Kollegen,
die Versuche, zu beweisen, dass es Gott gibt, sind so alt wie die Menschheit selbst.
Immer wieder neu wird der Versuch unternommen, die Existenz Gottes mithilfe des Verstandes zu beweisen. Genauso zahlreich sind aber auch die Gegenbeweise und die Widerlegungen von Gottesbeweisen.
Schülerinnen und Schüler mit Versuchen, Gott zu beweisen, zu konfrontieren, ist problematisch. Denn heute wird in verstärktem M...... |  | Liebe Kolleginnen und Kollegen,
lebensgeschichtliche Erfahrungen sind es, die heute unter den Bedingungen einer sich ausdifferenzierenden und pluralisierenden modernen Welt Auskunft darüber geben, was tragfähig ist, worauf man sich verlassen kann, wie Leben gelingt. Damit wird die Biografie zum Bezugspunkt religiöser Vergewisserung, aber ebenso zum Ausgangspunkt religiöser Zweifel.
Mit dieser Ausgabe von Religion betrifft uns möchten...... |
 | Solingen, Mölln, Guben, Dessau, Düsseldorf ... die Liste der Orte in Deutschland in denen tödliche Übergriffe auf Menschen fremder Herkunft geschahen, kann mühelos fortgesetzt werden. Nahezu 100 Menschen sind in den letzten zehn Jahren in Deutschland aufgrund von Fremdenhass und Rassismus zu Tode gekommen.
Aber nicht nur die Zahl der umgebrachten Frauen und Männer erschreckt. Die täglichen verbalen und gewalttätigen Übergriffe auf Aus...... |  | Thematik
Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Rituale und Symbolhandlungen können das Leben eines Menschen prägen, der seinen Glauben praktiziert, seine Glaubensüberzeugung lebt. Man könnte von einem Koordinatensystem sprechen, das ein Leben im Glauben durch Zeichenhandlung und Symbolik sichtbar werden lässt. Die Feier der Sakramente innerhalb der katholischen Kirche stellt ein solches Koordinatensystem dar.
Die Realität weist leider of...... |
 | Thematik
Der Titel "Unser Pfarrer ist eine Frau" ist schon symptomatisch für unsere gesellschaftliche Wirklichkeit, denn es sollte und müsste korrekt "Unsere Pfarrerin ..." heißen. Das Betonen der weiblichen Endung ist keine bloße Sprachspielerei, sondern deutet auch darauf hin, dass wir noch nicht internalisiert haben, dass Frauen auch in leitenden und öffentlichen Positionen selbstverständlich sind; denn geläufig ist für uns nur die...... |  | Vorwort
Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Christentum ist Mission, auf diesen kurzen Nenner ließe sich das Thema dieses Heftes bringen. Christsein bedeutet immer auch, für seine Überzeugung einzustehen und die froh- und heilmachende Botschaft von Jesus Christus weiterzugeben. Die Apostel begannen unmittelbar nach Tod und Auferstehung Jesu, das Evangelium weiterzugeben. Die so genannten Missionsreisen des Paulus begründeten die schnelle E...... |
 | Vorwort
Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Die Menschwerdung Gottes, die geschichtlich einmalige und unüberbietbare Offenbarung Gottes, die wir Weihnachten feiern, wird in seiner grundlegenden, existentiellen Bedeutung oft nicht mehr wahrgenommen. Viele Schülerinnen und Schülern assoziieren, wenn man das Stichwort Weihnachten fallen lässt, zuerst Geschenke und Ferien, vielleicht noch gepaart mit Äußerungen, die negative Erfahrungen wider...... |  | Vorwort
Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Die Entstehung der Bibel vollzieht sich in einer Zeit und in Gesellschaften, für die patriarchalische Rechtsnormen und Lebensformen charakteristisch, ja selbstverständlich waren. Von dieser Tatsache sind die biblischen Texte geprägt. Es ist davon auszugehen, dass die Verfasser und Redaktoren der Bibel allesamt Männer waren. Im Mittelpunkt der biblischen Überlieferung steht aber trotzdem nicht der...... |