 | Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Selfies und Soziale Medien jetzt noch im Religionsunterricht? Sind die jungen Menschen nicht schon genug damit und mit sich selbst befasst?
Das Heft lädt ein zu einer differenzierten Sichtweise auf das Phänomen „Selfie“ und zeigt spannende und tragende theologische Spiegelungen auf.
Ihre Ulrike Witten... |  | Dieser Tage im Oktober 2017 wird das 500. Reformationsjubiläum begangen; dazu haben sich in den vergangenen Monaten die Veröffentlichungen gehäuft. Selbstverständlich stehen dabei Person und Theologie des großen Reformators Martin Luther im Mittelpunkt. Es gibt unzählige Bücher über Luther, viele beschränken sich auf Biographisches, andere wenden sich nur seiner Theologie zu, wieder andere nur seiner Wirkungsgeschichte. Dieses Lehrbuch b... |
 | Neben Margot Käßmann ist der ehemalige Bischof von Berlin-Brandenburg und EKD-Ratsvorsitzende Prof. Dr. Wolfgang Huber das womöglich bekannteste, jedenfalls aber profilierteste Gesicht des gegenwärtigen deutschen Protestantismus. Das ist nicht nur der kirchenleitenden Funktion Hubers geschuldet sondern auch seiner vorherigen akademischen Tätigkeit als Prof. in Marburg/L. und Heidelberg, als führender protestantischer (Sozial-)Ethiker und Mi... |  | Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Rechtspopulisten beiderseits des Atlantiks,rufen in diesen Tagen nach Abgrenzen und Vereinfachen. Sie schüren Ängsten gegenüber kultureller Vielfalt und gesellschaftlicher Komplexität. Plötzlich gilt es
Würde, Freiheit und Menschlichkeit zu verteidigen – und: der Religionsunterricht wird in seiner wertorientierenden Aufgabe gefordert.
Hans-Michael Mingenbach und Lothar Ricken... |
 | Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Rechtspopulisten beiderseits des Atlantiks rufen in diesen Tagen nach Abgrenzen und Vereinfachen. Sie schüren Ängste gegenüber kultureller Vielfalt und gesellschaftlicher Komplexität. Plötzlich gilt es Würde, Freiheit und Menschlichkeit zu verteidigen – und: der Religionsunterricht wird in seiner wertorientierenden Aufgabe gefordert.
Hans-Michael Mingenbach und Lothar Ricken... |  | Zum Inhalt und zur Zielsetzung dieser Ausgabe
Das Heft kreist um die christlichen Vorstellungen von Jesus als Christus und Sohn Gottes. Damit bietet es den zweiten Teil einer Trilogie (1/2017 Gott Vater, 4/2017 Sohn Gottes, 7/2017 Heiliger Geist), die Schülerinnen und Schülern eine elementare Erschließung des theologischen Redens von der Dreifaltigkeit Gottes ermöglichen möchte. Die Postmoderne ist u.a. durch synkretistische Glaubensv...... |
 | Ob Jesus am Kreuz gestorben ist, diese Frage wird von Christen und Muslimen unterschiedlich beantwortet. Warum Jesus am Kreuz gestorben ist, diese Frage wird sogar unter Christen unterschiedlich beantwortet (s. Meinrad Limbeck in den Buchtipps). Der Tod Jesu am Kreuz hat von seiner Anstößigkeit in der Geschichte wenig verloren, auch wenn wir uns an Kreuzesdarstellungen in Klassen- und Wohnzimmer so gewöhnt haben, dass wir sie kaum noch wah...... |  | Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Trinität, so notierte Georg Baudler in den 1980er-Jahren, erscheine Schülerinnen und Schülern „als eine Art theologisches Kreuzworträtsel“ ohne Bedeutung für das Leben. Gleichwohl verweist die Thematik ins Zentrum christlicher Gottesrede und gewinnt in interreligiöser Perspektive eine neue Dringlichkeit.
Ihre
Hans-Michael Mingenbach/Lothar Ricken... |
 | „Gott Vater“, Teil einer Trilogie
Das Heft kreist um die christlichen Gottesvorstellungen und näherhin um Gott als Vater. Damit bietet es den Auftakt einer Trilogie - 1/2017 Gott (Vater), 4/2017 Sohn (Gottes), 7/2017 Heiliger Geist, die Schülerinnen und Schülern eine elementare Erschließung der Dreifaltigkeit Gottes ermöglichen möchte. Die Postmoderne ist u.a. durch synkretistische Glaubensvorstellungen, eine zunehmend schwache ki...... |  | Die Eschatologie als 3. Hauptartikel des christlichen Glaubens war über viele Jahrhunderte hin lediglich die "Lehre von den letzten Dingen"; am Ende des 19. Jhdt. aber wurde sie als zentraler Bestandteil christlichen Glaubens wiederentdeckt als konstitutives Element der Lehre Jesu vom Reich Gottes (Johannes Weiss, vgl. Kap. 1). Zugleich wurde das Reich Gottes ent-ethisiert und aus dieser Deutung des Kulturprotestantismus befreit. Rudolf Bultmann... |
 | Nach Auffassung des Autors hat jeder Mensch ein ureigenes Verhältnis zur Religion (vgl. Kap. 1), weil er auf Transzendenz (vgl. Kap. 2 - 4) hin angelegt ist. Der Autor führt also einen Nachweis, - keinen Beweis - , Gottes, auf philosophischer, - nicht theologischer - , Ebene. Dabei zeigt er auch der neuzeitlichen Religionskritik ihre Grenzen auf (vgl. Kap. 6). Man mag sich dieser Argumentation anschließen oder auch nicht, - jedenfalls handelt... |  | Eine enzyklopädische Selbstverständigung darüber, was die akademische Disziplin der Evangelischen Theologie eigentlich darstellt und ausmacht, kann zwei Zwecke erfüllen: Zum einen kann angesichts einer spürbaren Krisenhaftigkeit und Infragestellung von Theologie in Gesellschaft allgemein und in staatlichen Universitäten insbesondere die binnenakademische Funktion und die gesellschaftliche Relevanz protestantischen Denkens vergewissert werde... |