 | Elf Theologen, die zu den führenden Ethikern der Gegenwart gezählt werden dürfen (im Einzelnen: R. Anselm, P. Dabrock, S. Fazakas, J. Fischer, C. Frey, E. Gräb-Schmidt, W. Huber, T. Jähnichen, U. Körtner, H. Kreß, H.-R. Reuter) stellen anhand von Kernbegriffen in lexikalischer Weise wichtige Themenbereiche moderner ethischer Überlegungen aus dezidiert evangelischer Perspektive vor. Die dreißig Artikel, die teilweise auf eine Artikelserie... |  | In seiner "Theorie der ethischen Gefühle" vertritt Adam Smith die Ansicht, Menschen würden mit einer natürlichen Fähigkeit zum Mitgefühl ("Sympathie") geboren, was die Grundlage der Moralität sei. Die Erfahrung der Ähnlichkeit von Empfindungen wie Lust und Leid bei Mitmenschen versetze den Menschen in die Lage, moralisch zu handeln. So heißt es im ersten Satz: "Mag man den Menschen für noch so egoistisch halten, es liegen doch offenbar g... |
 | Ethik als Reflexion von Moral wird eigentlich erst dort notwendig, wo einheitliche traditionelle Moral, z.B. in Form vorgegebener religiöser Normen und Werte, nicht mehr wirkmächtig ist. Das ist in demokratischen, aufgeklärten, multikulturellen, pluralistischen und individualisierten Gesellschaften (der Postmoderne) der Fall. Insofern stellen sich nun Fragen, die die Beziehung der Ethik zu der Handlungsorientierung durch Religion betreffen. So... |  | Das Wörterbuch der Würde ist ein interdisziplinäres Lexikon zum Begriff der Menschenwürde. Die Autoren beleuchten Aspekte aus Politik, Politik- und Rechtswissenschaft. Dieser Zugang ist insofern dem Thema angemessen, weil weder eindeutig geklärt ist, was mit dem Begriff der Menschenwürde gemeint ist, noch wie sich diese Vorstellung nachvollziehbar begründen lässt.
Aus diesem Grund erfolgt die Bestimmung des in der Alltagssprache sehr u... |
 | Das Schulbuch „Mein Ziel: Abitur Ethik“ richtet sich an Oberstufenschüler mit dem Ziel der Hochschulreife. Durch eine übersichtliche Aufteilung der Kapitel, optische Hervorhebungen wichtiger Begriffe, einer beachtlichen Sammlung guter Überblickstafeln zu unterschiedlichen philosophischen und ethischen Richtungen sowie detaillierten Informationen zu den wichtigsten Denkern und vielen Wiederholungsfragen am Ende jedes Kapitels eignet sich di... |  | Majella Lenzen kehrte 1997 zwei Jahre nach ihrem Austritt aus einem deutschen Kloster nach Afrika zurück. Sie hatte bis 1995 vierzig Jahre als Nonne für die katholische Kirche in Afrika missioniert. Auseinandersetzungen mit dem Orden über die Arbeit in der Aidshilfe hatten sie mehr oder weniger unfreiwillig aus dem Kloster ausscheiden lassen. Jetzt beginnt sie ihre Arbeit für eine weltliche Organisation in dem unterentwickelten Land Tansania.... |
 | Zum Inhalt und zur Zielsetzung dieser Ausgabe
Die „Geschichte von Lena“ ist ein Theaterstück, das anschaulich zeigt, dass jeder zum Mobbingopfer werden und sich niemand davon freisprechen kann, Mobbing zu begünstigen, es zuzulassen oder gar dabei mitzu- machen. Dabei ist die Hauptfigur Lena kein typisches Mobbing-Opfer, d.h. sie ist weder besonders schüchtern, noch trägt sie augenscheinliche Merkmale, die andere in bestimmten Situ...... |  | „Weiterdenken“ lautet der Titel des vorliegenden Schulbuches für den Philosophie- und Ethikunterricht in der Oberstufe. Ein zeitgemäßer und anregender Unterricht braucht gerade in diesen Fächern gut aufbereitete Materialien und Anregungen zum Nachdenken und Diskutieren. Die Jugendlichen sind vor allem anspruchsvoll, was die kreative Auseinandersetzung mit den existenziellen Fragestellungen betrifft. Die Materialien bestehen in erster Lini... |
 | In diesem 44seitigem Heftchen "Vergesst die Gastfreundschaft nicht!" geht die Theologin, Pfarrerin und ehemalige Bischöfin Margot Käßmann auf das Thema Gastfreundschaft und Migration ein.
Sie stellt viele Fragen, die zum Denken anregen sollen. Dabei spielen natürlich sowohl biblische Motive als auch politische und kulturelle Gedankengänge eine große Rolle. Themen wie "Angst vor dem Fremden", "Angst vor der Vielfalt" oder "Angst vor ander... |  | Welche Aufgabe hat ein Schulbuch für die gymnasiale Oberstufe? Das Schulbuch „Kolleg Ethik“ sieht diese Aufgabe vornehmlich im Bereitstellen einer Basis für das Analysieren von Texten, das philosophische Denken, Argumentieren und Urteilen. Grundlage hierfür sind fast ausschließlich mehr oder weniger lange Texte, häufig Auszüge aus Werken klassischer oder aktueller Denker. Hin und wieder finden sich auch Abbildungen und Grafiken als Arbe... |
 | Ethische Fragestellungen werden zunehmend in den unterschiedlichsten privaten, gesellschaftlichen, politischen und beruflichen Bereichen eine grundlegende Bedeutung. Wer mitreden will, muss mehr bringen, als nur aus einem Bauch- oder Kopfgefühl heraus zu argumentieren. Er muss über ein fundiertes ethisches Grundwissen verfügen. Um sich dies anzueignen, empfehle ich ausdrücklich das vorliegende „Handbuch Ethik“, das ich zu den Standardwerk... |  | Moral muss (heute)(plausibel) begründet werden. Das bedeutet: Allgemein übliche Verhaltensstandards, der usus, reichen als Begründung ebensowenig mehr aus wie absolute Begründungen etwa durch Verweis auf ein höheres Wesen wie Gott; denn wir benötigen in der postmodernen, pluralistischen Welt eine universale Ethik jenseits der partikularen Weltanschauungen und Religionen und der höchst unterschiedlichen moralischen Standard-Verhaltenweisen ... |