 | Diese Koblenz-Landauer Dissertation stellt gleich in dreifacher Weise eine überaus Gewinn bringende Lektüre dar: 1) Sie führt in heilpädagogischer Perspektive umfassend und differenziert in den Kontext Schwerster Behinderung ein (Kapitel 1-6). 2) Sie führt ebenso umfassend und differenziert in den Gesamtbereich theologischer Anthropologie ein (Kapitel 7-16). Und 3) bringt sie beide Aspekte zur Korrelation und überprüft damit zugleich kriti... |  | Liebe Kolleginnen und Kollegen,
die Frage nach dem Menschen wird in
allen Kulturen gestellt. Juden und
Christen sehen im Menschen das Bild
Gottes, als männlich und weiblich geschaffen.
Seine besonderen Kennzeichen
sind Individualität und Personalität.
Dieses Bild hat schon in der Bibel
viele Facetten. Im Laufe der Geschichte
des Christentums erfuhr es Umwandlungen.
Spielen Aspekte des christlichen
Menschenbildes heute noch eine
Rol...... |
 | Diese um 1796/97 verfasste philosophische Schrift von Immanuel Kant erschien als letzte von Kant selbst herausgegebene Schrift 1798. Ihm geht es nicht um eine "physiologische", sondern um eine "pragmatische" Anthropologie, nicht um den Menschen als Naturwesen, sondern darum, was er als frei handelndes Wesen aus sich selber macht bzw. machen kann und machen soll. Die verständliche und eher popularwisenschaftlich ausgerichtete Schrift besteht aus ... |  | Christian Thies bietet einen umfassenden Überblick über die (aus philosophischer Sicht) wichtigsten Dimensionen des menschlichen Daseins. Er deutet die neuen Forschungsergebnisse der empirischen Humanwissenschaften und beleuchtet die philosophische Frage nach unserer Identität als Mensch. In einem ersten Teil klärt der Autor, was überhaupt unter philosophischer Anthropologie verstanden werden sollte. Der zweite Teil entfaltet die wichtigsten... |
 | Anthropologie fragt nicht nur nach dem Wesen des Menschen an sich, nach seiner Natur, sondern - als Historische Anthropologie - auch nach der Wandlungsfähigkeit des Menschen in den verscheidenen Zeiten, nach seiner jeweiligen Kultur: Wie wandeln sich Menschenbilder? Durch welche sozialen Praktiken organisieren Menschen ihr Zusammenleben? Und hat die menschliche Natur eine Geschichte? Mithin bestreitet die Historische Anthropologie eine etwaige A... |  | Anthropologie, die Lehre vom Menschen, ist ein relativ junges selbständiges und ein ebenso weites und wenig spezifisches Forschungsgebiet, das in vielerlei Wissenschaftsgebiete hineinreicht, ohne von ihnen je einzeln hinreichend abgedeckt werden zu können. Und so bringen Archäologie, Biologie, Medizin, Psychologie und die breite Palette der Kulturwissenschaften vielfältige Bezüge zur Anthropologie aus und Natur- und Geisteswissenschaften fin... |
 | Als philosophische Teil-Disziplin befasst sich die philosophische Anthropologie mit dem Wesen des Menschen und fragt eigentlich nach Folgendem: Was ist der Mensch? Sind wir eher Naturwesen oder gesellschaftlich geprägt? Ist der Mensch gut oder böse? Welche Stellung hat der Mensch im Kosmos? Etc. D.h.: Sie fragt nach dem Ewigen im Menschen, nicht nach dem konkreten Menschen. - Die hier anzuzeigende Studie aber meint mit ihrem Titel nicht die phi... |  | Gesundheit ist in aller Munde: Sie stellt das erklärte Ziel (fast) aller Bemühungen in der Medizin dar, bildet eines der höchsten und erstrebenswertesten Güter der Menschen überhaupt und in ihrem Namen scheuen wir weder Mühe noch Kosten. Irritierend ist einzig, dass niemand zu sagen weiß, was unter dem Begriff der Gesundheit zu verstehen ist. - Der Autor unternimmt einen breit angelegten Versuch, dem Phantom ‚Gesundheit' habhaft zu werde... |
 | Mythen als narrative Kultur erklären Natur und Übernatürliches, berichten von Menschen, Göttern und Dämonen, vom Ursprung der Dinge und von en Regeln des Zusammenlebens. Sie erzählen von Gefühlen, Wünschen und Konflikten, die Menschen in verschiedenen Kulturen berühren - von Homer bis Hollywood. Und sie vermitteln Vorstellungen und Normen, die in diversen sozialen Gefügen zum Tragen kommen. Anthropologie und Mythos sind mithin eng verwa... |  | Der Begriff Anthropologie bezeichnet die "Lehre vom Menschen". Schon in der Antike wird der Mensch (anthropos) als "animal rationale" bezeichnet, das Sprache, Vernunft und Moral ausbringen kann, und als zoon politikon, als in (staatlich) verfassten Gemeinschaften lebendes Wesen. Seit dem 19. Jhdt. hat sich eine Vielzahl disziplinärer Anthropologien etabliert: historische, medizinische, biologische, soziologische, pädagogische, philosophische, t... |
 | Statistiken belegen einen sprunghaften Anstieg depressiver Erkrankungen. Die Betroffenen fühlen sich wie gelähmt und ein selbstbestimmtes Handeln wird unmöglich. Eine Depression entsteht, wenn der Lebensmut des Menschen schwindet. Mut ist eine Gabe, die schon immer hoch geschätzt wurde. In der Antike galt der Mut als begehrenswerte Charaktereigenschaft des freien Mannes. Seit Urzeiten sind die Menschen gezwungen, sich mit Gefahren ihrer Umwel... |  | Wer bin ich? Wer sind wir? Die Anthropologie ist eine ebenso grundlegende wie komplexe und fächerübergreifende Disziplin, die in diesem Sammelband philosophisch ausgeleuchtet wird. Das Buch ist so konzipiert, dass einzelne Begriffe und Themenfelder aufgerufen werden, die für uns Menschen bedeutsam sind und auch in der Geistes- und Kulturgeschichte einen hohen Stellenwert hatten: ›Evolution‹, ›Kultur‹, ›Gesundheit, Krankheit, Tod‹, ... |