 | In der aktuellen Ausgabe des Jahrbuchs für Didaktik der Philosophie und Ethik (2022) geht es um die Frage, wie aktuell es noch ist, Ganzschriften im Philosophie- und Ethikunterricht zu lesen. Sind Ganzschriften ein Anachronismus oder ein Gegengewicht zur Häppchenkultur in der digitalen Welt? Der Band liefert drei Zugänge: I. Theoretisch-konzeptionelle Zugänge, II. Methodisch-praktische Zugänge, III. Interdisziplinäre Zugänge bzw. empirisch... |  | „Die höchste Bestimmung hat die Kunst, um den Gedanken aussprechen zu können, gemein mit der Religion und Philosophie, sie ist wie diese beiden eine Art und Weise, das Göttliche, die höchsten Forderungen des Geistes auszusprechen und zum Bewusstsein zu bringen.“ Diese Behauptung stellte Georg Wilhelm Friedrich Hegel in seinen „Vorlesungen über Ästhetik“(1820-29) auf. Sein klassisches Zitat verdeutlicht, dass sich über die Künste i... |
 | Das Kinderbuch von Kobi Yameda eignet sich sehr gut für den Religions- Ethik- und Philosophieunterricht. In sehr ausdrucksstarken Bildern und mit wenigen Worten zeigt er, wie wichtig es ist, genau hinzuschauen:
Ein Mädchen trifft auf eine Malerin, die von sich behauptet, eher eine Beobachterin zu sein. Das Mädchen möchte auch eine so gute Künstlerin werden, doch dazu muss es erst lernen, die Magie der Dinge zu erkennen.
Ina Lussnig, Lehr... |  | Dieses Buch plädiert für eine grundlegende Neuausrichtung der Christologie: weg von einer Inkarnationstheologie von Weihnachten her - hin zu einer Auferstehungstheologie von Ostern her. Die dominierende christologische Denkform des Christentums ist die Inkarnation, die Menschwerdung Gottes. Doch das Christentum begann nicht an Weihnachten, sondern an Ostern, nicht mit der Geburt Jesu, sondern mit der Auferweckung des Gekreuzigten. Nicht die Ern... |
 | Mythen haben nach Zeiten der Entmythologisierung (Bultmann) als Weg vom Mythos zum Logos seit einigen Jahrzehnten wieder Konjunktur als "Dialektik der Aufklärung" (Horkheimer/Adorno), als "Mythen des Alltags" (Roland Barthes)oder als religiöser oder politischer Mythos - zurück vom Logos zum Mythos ... . In diese Kritik der Kritik am Mythos fügt sich auch dieses Buch, das den "Sinn des Mythos in Theologie und Hermeneutik" (titel) herausstellt ... |  | Die deutschen Kopftuchdebatten - auch an Schulen - existieren seit ca. 25 Jahre. Im Kopftuch-Streit bündeln sich gesellschaftliche Konflikte: Staatliche Neutralität, Frauenbilder, »echte« oder »falsche« Toleranz, Integration, Religionsfreiheit etc. Das Kopftuch hat längst auch an deutschen Schulen Konflikte hervorgerufen, er ist zum Exempel für das Zusammenleben der Kulturen geworden. Es gibt Themen, bei denen Gespräche über Rassismus u... |
 | Dieses Buch ist gleichermaßen für Studierende der Religionswissenschaft wie der Wirtschaftswissenschaften von Interesse. Das Lehrbuch zielt darauf ab, die beiden Disziplinen Religionswissenschaft und Ökonomie näher zusammenzubringen, indem es jeweils knapp in sie einführt und die Religionsökonomie als Schnittstelle zwischen den beiden mit ihren verschiedenen Perspektiven und Schwerpunkten vorstellt. Dazu wird u.a. geklärt: Was ist Religion... |  | Die zu den klassischen Standardwerken zählende „Geschichte der Kunst" des berühmten deutsch-britischen Kunsthistorikers Ernst H. Gombrich, erstmals 1950 erschienen, beschreibt wissenschaftlich fundiert, aber in klar und flüssig formuliertem Stil, geistreich und humorvoll die Gesamtbreite der Kunstgeschichte, von den Anfängen bis zur Gegenwart. Es ist in alle bedeutenden Sprachen übersetzt worden und liegt hiermit abermals in einer Neuaufla... |
 | "Manchmal ist da einer, der will keinen Frieden" ist das erste Bilderbuch des Autors Tobias Krejtschi, das im Verlag Ars Edition erschienen ist. Es ist ein Buch, das sich sehr gut im Sitzkreis vorlesen lässt, denn da es sehr klare Bilder hat und nur einen Satz pro Seite, können auch schon jüngere Kinder gut folgen.
Das Buch lebt von seinem Symbolgehalt. Der eine, der keinen Frieden will, ist ein großes, blaues Quadrat. die anderen, friedlic... |  | Dieses Buch bietet eine historisch-philosophische Darstellung der zentralen Stationen der Diskussion über die Demokratie von den Denkern der Antike bis in unsere globalisierte Gegenwart, von der ersten Demokratie in Athen bis zu den Vereinten Nationen heute. Die Demokratie ist unter allen Regierungsformen die Einzige ist, die schon ihrer Idee nach alle Menschen einschließt. Demokratie als Gesellschaftsform zielt auf eine soziale Vielfalt, in di... |
 | Der Berufsschulunterricht unterscheidet sich vom allgemeinbildenden Schulsystem unter anderem dadurch, dass er in möglichst allen Fächern einen Bezug zum beruflichen Ausbildungsgang herstellen soll. Das gestaltet sich allerdings in den verschiedenen Fächern unterschiedlich einfach oder schwierig. Für den Berufsschulreligionsunterricht nimmt der Verfasser dieses Buchs deshalb mit religionspädagogischem Fokus die in den Evangelien nachweisbare... |  | Glücksethik spielt in der griechisch-römischen Antike eine bedeutende Rolle und wird heute wiederentdeckt. Von den Vorsokratikern über die Sophisten, Kyniker, Plato, Aristoteles bis hin zu den Stoikern und Epikuräern ist das Streben nach der Glückseligkeit häufig das Zentrum ethischen Handelns. Eudaimonie (von gutem (eu) & Geist (daimon)) ist ein Zentral-Begriff der antiken Philosophie. In philosophischen Texten bezeichnet es eine gelungene... |