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Fächerübergreifendes: Roman
 | Die Mitternachtsbibliothek ein leichter, poetischer Roman, der verschiedene Ebenen anspricht: z.B. die Phantasie, die Liebe zu Büchern und den Wunsch, den Gang des Lebens zu beeinflussen.
Eine großartige Idee, die Möglichkeit zu haben, andere Entscheidungen zu treffen, andere Wege auszuprobieren - und das Ganze verpackt in eine schöne, manchmal auch traurige Geschichte um eine junge Frau, die sich aus Verzweiflung das Leben nehmen will.
Eig... |  | Arthur Opp ist 250 Kilo schwer, hat sein Haus in Brooklyn seit über einem Jahrzehnt nicht verlassen und lebt in einer Welt, die sich auf die Fläche eines Zimmers zusammengezogen hat. Kel, 17 Jahre alt, kämpft dagegen um alles: Schulabschluss, Sportstipendium, eine kranke Mutter. Dreißig Kilometer Luftlinie trennen die beiden – und gleichzeitig verbindet sie mehr, als beide vermuten. Liz Moore erzählt in diesem Roman von der stillen Gewalt ... |  | Ein Gummibärchen essen: heute den Arm, morgen ein Bein. Dieser eine Satz sagt mehr über den Leistungssport aus als viele Sachbücher. Son Lewandowski weiß das und baut sein Debüt konsequent auf dieser Art verdichteter Lakonie auf. Im Zentrum steht Amik, Leistungsturnerin, irgendwo zwischen Mädchen und Frau, zwischen Gehorsam und dem leisen Aufbegehren eines Ichs, das sich aus einem Wir herauslöst. München, Montreal, Tokio: Die Schauplätze... |  | "Lebensbande" ist wieder ein beeindruckender (zeitgeschichtlicher) Roman der Bestsellerautorin Mechthild Bormann! Nach "Trümmerkind", "Feldpost" und "Grenzgänger" verbindet sie auch hier reale Lebensgeschichten mit fiktionalen Aspekten, so dass ein beeindruckendes Ganzes entstanden ist!
Lene, Nora und Lieselotte sind drei Frauen, die schicksalhaft miteinander verbunden sind, in einer so einschneidenden Zeit wie den 30er und 40er Jahren in Deut... |  | Torsten Woywods Roman "Mathilde und Marie" ist eine stille Liebeserklärung ans Lesen, an die Langsamkeit und an all die schiefen Kirchtürme, die unbeirrt stehen bleiben. Die junge Französin Marie flieht vor dem Pariser Trubel ins belgische Bücherdorf Redu, wo das Internet nur eine Stunde am Tag funktioniert. Dort trifft sie auf die mürrische Mathilde, die erst langsam auftaut. Woywods Stärke liegt in seiner ruhigen, präzisen Sprache und de... |  | Alena Schröder verwebt in ihrem Roman "Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel" zwei Zeitebenen zu einem Roman über Identität, Verlust und die Spuren, die Familiengeheimnisse hinterlassen. Wir lernen Marlen kennen, 14 Jahre alt, 1945, versteckt in einer Kommode. Und Hannah, 34, Berlin 2023, die ihr Leben gerade nicht im Griff hat. Verbindungsglied: ein rätselhaftes Gemälde. Schröder schreibt klug und atmosphärisch dicht, besonders ... |  | Bodo Kirchhoff legt mit "Nahaufnahmen einer Frau, die sich entfernt" einen Roman vor, der raffinierter ist, als sein Titel vermuten lässt. Nach fünfzig Ehejahren reist Terese ihrem nach Indien geflüchteten Mann Viktor nach. Dabei will sie ihn nicht zurückzuholen, sondern um einen Schlussstrich ziehen. Ihre Forderung: „Von dir absehen. Einmal im Leben.“ Viktors Reaktion: Er schreibt einen Roman aus ihrer Perspektive. Kirchhoff schreibt in ... |  | Stewart O’Nans Abendlied ist ein stiller, warmherziger Roman über das Älterwerden: ohne Kitsch, aber voller Menschlichkeit. Im Zentrum stehen vier ältere Frauen aus Pittsburgh, verbunden durch Chor, Bridge und ihren „Humpty Dumpty Club“: Emily, Arlene, Kitzi und die frisch geschiedene Susie, die unerwartet eine neue Liebe findet. O’Nan erzählt episodisch und leise, gewinnt Spannung jedoch aus Nähe und Alltagsmomenten: Familienkrisen,... |  | „Im Paradies“ ist ein Buch wie ein grelles Schaufenster: alles wirkt erreichbar, und doch bleibt es für die Figuren merkwürdig fern. Dorota Masłowska zeigt eine Gegenwart, in der jeder in seiner eigenen Realität festhängt: der Macho-Banker auf Beutezug, der Werbefilmer im Rausch, ein Junge am Wasser, eine Schwimmerin in Not, dazu eine Frau im schäbigen Hotel, die sich schonungslos selbst begegnet. Das ist oft komisch, aber das Lachen ha... |  | Hiroko Oyamadas „Die Fabrik“ liest sich wie ein freundliches Bürohandbuch, das langsam in einen Fiebertraum kippt. Kafka lässt grüßen, aber ohne Staub und mit sehr japanischer Nüchternheit. Auf einem riesigen, unüberschaubaren Werksgelände erledigen drei Neue brav ihre Aufgaben: eine Frau schreddert Papier, ein Mann korrigiert undefinierte Dokumente, ein Dritter soll ein Begrünungsprojekt voranbringen und landet erst mal bei Moosarten... |  | Denis Pfabes Roman "Die Möglichkeit einer Ordnung" verwandelt den Baumarkt in einen präzisen Mikrokosmos der Gegenwart: Routine, Kundenstress, kleine Machtspiele. Und das diffuse Gefühl, dass alles schneller und enger wird. Levin Watermeyer glaubt, jede Schraube und jede Hierarchie zu kennen, bis die geplante Expansion und die rätselhafte neue Kollegin Pina Sommerfeldt das Gefüge verschieben. Während die Chefs Ruiz und Seehafer den Druck er... |  | Susanne Abel holt die dunklen Kapitel der deutschen Geschichte aus dem Archiv und macht sie lebendig, schmerzhaft lebendig. Ihr neuer Roman führt zurück ins Jahr 1947, in ein katholisches Kinderheim, wo Kinder zu Nummern werden. „Nr. 104", der namenlose Hartmut, und die resolute Margret sind keine gewöhnlichen Kriegswaisen. Sie bilden eine Überlebensgemeinschaft, die sich durch Jahrzehnte des Schweigens kämpft. Abel ist am stärksten dort,... |
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Gesamtübersicht: Zentrale Schlagwörter im Fachbereich Fächerübergreifendes
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