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Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel Roman
Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel
Roman




Alena Schroeder

Deutscher Taschenbuch Verlag
EAN: 9783423448796 (ISBN: 3-423-44879-2)
352 Seiten, Festeinband mit Schutzumschlag, 14 x 21cm, 2026

EUR 23,00
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
Güstrow, Mai 1945: Die 14-jährige Marlen liegt zusammengekauert in der Schublade einer Kommode in einem verlassenen Forsthaus. Als sie sich endlich befreit, entdeckt sie dort das unscheinbare Porträt einer jungen Frau. Wilma, die Marlen geholfen hat sich rechtzeitig vor den russischen Soldaten zu verstecken, nimmt die junge Waise bei sich auf. Doch Wilma hat ein Geheimnis, das sie zu zerstören droht.



Berlin, 2023: Hannah Borowski ist 34 Jahre alt und alles wäre gut, wenn nicht ihre beste Freundin Rubi plötzlich ausziehen würde. Und wenn nicht plötzlich Hannahs Vater wieder aufgetaucht wäre. Und was wurde aus der wertvollen Leinwand, die einst Hannahs Großmutter gehörte und die sich wie ein roter Faden durch ihr bisheriges Leben zieht?



"Eine berührende Jahrhundertgeschichte." Angela Wittmann, Brigitte
Rezension
Alena Schröder verwebt in ihrem Roman "Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel" zwei Zeitebenen zu einem Roman über Identität, Verlust und die Spuren, die Familiengeheimnisse hinterlassen. Wir lernen Marlen kennen, 14 Jahre alt, 1945, versteckt in einer Kommode. Und Hannah, 34, Berlin 2023, die ihr Leben gerade nicht im Griff hat. Verbindungsglied: ein rätselhaftes Gemälde. Schröder schreibt klug und atmosphärisch dicht, besonders die Nachkriegsebene fesselt mit ihrer beklemmenden Intensität. Marlen und Wilma sind vielschichtig gezeichnet, ihre Beziehung trägt den Roman. Die moderne Handlung um Hannah wirkt dagegen stellenweise blasser. Hier hätte man sich mehr Tiefe gewünscht und weniger Millennial-Klischee. Manchmal verliert sich die Erzählung in Nebensträngen, die nicht ganz überzeugen. Doch wenn beide Zeitebenen am Ende zusammenfinden, entfaltet das Buch seine volle Wirkung. Schröder gelingt es, große Themen (Kriegstrauma, queere Liebe, weibliche Selbstbestimmung) unaufdringlich zu verhandeln. Ein lesenswertes, berührendes Buch über das, was bleibt, wenn alles verloren scheint.

Arthur Thömmes, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Auf zwei Zeitebenen wird die bewegende Geschichte zweier Frauen erzählt, deren Leben durch eine unscheinbar wirkende Leinwand für immer verbunden ist.

Emotional, warmherzig, tiefgründig: Alena Schröder spürt in ihrem Roman der Frage nach, was wir unseren Eltern schulden und welches Erbe sie uns mitgeben.

»Fans der Autorin bekommen wie gewohnt dichte und feinsinnig erzählte Lebensgeschichten.« Vanessa Reiber, dpa

»Es hat mich mit Macht hineingezogen in eine Mutter-Tochter-Frauen-und-Familien-Geschichte, aus der man nach 318 Seiten mit dem verträumten Gefühl wieder zu sich kommt, man habe eine Zeitreise gemacht.« Christine Westermann, Der Stern (über Alena Schröders SPIEGEL-Bestseller ›Bei euch ist es immer so unheimlich still‹)