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Der andere Arthur Roman
Der andere Arthur
Roman




Liz Moore

Verlag C. H. Beck oHG
EAN: 9783406843334 (ISBN: 3-406-84333-6)
377 Seiten, Festeinband mit Schutzumschlag, 15 x 22cm, 2026

EUR 26,00
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
"Letztendlich war es die Einsamkeit, die uns zueinander führte und miteinander verband."



Arthur Opp, ehemaliger Literaturprofessor, wiegt 250 Kilo und hat sein Haus in Brooklyn seit über einem Jahrzehnt nicht mehr verlassen. Nur 30 Kilometer entfernt kämpft der junge Kel um seinen Schulabschluss und die Chance auf ein besseres Leben: ein Sportstipendium. Zwei Menschen, die unterschiedlicher kaum sein könnten – und die doch etwas Entscheidendes verbindet. «Der andere Arthur» ist ein Roman über zerbrochene Lebensentwürfe, echte Freundschaften und unerwartete Neuanfänge, in dem Liz Moore zwei Außenseiter zu Helden einer tief berührenden Geschichte macht.



«Eine traurige und heroisch hoffnungsvolle Geschichte.»

O, The Oprah Magazine



«‹Der andere Arthur› nimmt Sie mit auf eine sentimentale Reise ohne jede Sentimentalität - die schönste, die Sie dieses Jahr lesen werden.»

The Times



«Geradezu meisterhaft ist, wie Liz Moore ihre Figuren zeichnet, psychologisch plausibel, nie übertrieben.»

Frankfurter Rundschau über «Der Gott des Waldes»
Rezension
Arthur Opp ist 250 Kilo schwer, hat sein Haus in Brooklyn seit über einem Jahrzehnt nicht verlassen und lebt in einer Welt, die sich auf die Fläche eines Zimmers zusammengezogen hat. Kel, 17 Jahre alt, kämpft dagegen um alles: Schulabschluss, Sportstipendium, eine kranke Mutter. Dreißig Kilometer Luftlinie trennen die beiden – und gleichzeitig verbindet sie mehr, als beide vermuten. Liz Moore erzählt in diesem Roman von der stillen Gewalt der Einsamkeit, ohne dabei melodramatisch zu werden. Sie zeigt feinfühlig, wie sich Leben leise verengen können. Nicht durch eine große Katastrophe, sondern durch viele kleine Entscheidungen, Auslassungen, Schamgefühle. Arthur ist keine Karikatur, kein Fall. Er ist ein Mensch mit Witz, mit Trauer und mit einer Vergangenheit, die man als Leserin nach und nach zu verstehen beginnt. Moore nimmt sich Zeit, manchmal vielleicht etwas zu viel. Doch wer sich auf das ruhige Erzähltempo einlässt, wird mit einer Geschichte belohnt, die lange nachwirkt. Denn am Ende stellt Moore eine schlichte, aber kraftvolle These auf: dass Fürsorge für andere auch eine Form der Selbstrettung sein kann.

Arthur Thömmes, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Arthur Opp, einst Literaturprofessor, hat sein Haus in Brooklyn seit über einem Jahrzehnt nicht mehr verlassen und wiegt mittlerweile 250 Kilo. Die wenigen Schritte zur Haustür, um Lieferungen entgegenzunehmen, sind seine tägliche Herausforderung. Nur 30 Kilometer entfernt kämpft der 17-jährige Kel um seinen Schulabschluss und die Chance auf ein besseres Leben: ein Sportstipendium. Doch während er um seine Zukunft ringt, hält ihn die Sorge um seine kranke Mutter in Atem. Arthur und Kel sind zwei Menschen, die auf unterschiedliche Weise erfahren haben, wie sich Einsamkeit in ein Leben einschreiben kann. Als sich Kels Mutter, einst Arthurs Studentin, nach Jahren der Funkstille mit einem verzweifelten Hilferuf an Arthur wendet, nimmt eine Geschichte ihren Lauf, die alte Wunden aufreißt, aber auch neue Wege freilegt und eindrücklich zeigt, wie in der Fürsorge für andere die eigene Rettung liegen kann.