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Botanik des Wahnsinns Roman
Botanik des Wahnsinns
Roman




Leon Engler

DuMont Buchverlag
EAN: 9783755800538 (ISBN: 3-7558-0053-5)
208 Seiten, Festeinband mit Schutzumschlag, 14 x 21cm, 2025

EUR 23,00
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
Ein junger Mann leidet unter panischer Angst, verrückt zu werden. Kein Wunder, denn in seiner Familie ist der Aufenthalt in der Psychiatrie fast schon normal. Die Flucht vor seinem Schicksal führt ihn von New York über Paris nach Wien, um schließlich doch in der Anstalt zu enden: Allerdings nicht als Patient, sondern als Psychologe. Und ausgerechnet zwischen Therapieraum und Klinikgarten keimt etwas: die Hoffnung, die Geschichte seiner Familie in ein neues Licht zu rücken ...



»Dieses Buch ist unwiderstehlich. Zugleich leichtfüßig und ernst, zärtlich und brutal, ironisch und ehrlich.« SIRI HUSTVEDT



»Ein fantastisches Buch – abgrundtief und doch tröstend. Hab’s verschlungen.« DORIS DÖRRIE
Rezension
Was Leon Engler in "Botanik des Wahnsinns" unternimmt, ist radikal persönlich und zugleich analytisch: Er rollt die eigene Familiengeschichte auf (Depressionen, Alkohol, Verfolgungswahn inklusive) und betrachtet sie mit der Nüchternheit eines Arztes und der Empathie eines Sohnes. Der Roman ist ein hybrides Projekt aus autobiografischen Episoden, philosophischen Einsprengseln und psychiatrischem Wissen, durchzogen von trockenem Humor. Wer sich darauf einlässt, findet eine ungewöhnliche, lohnende Lektüre.
Englers Stil ist knapp, präzise, manchmal klinisch und gerade deshalb wirkungsvoll. Die Offenheit, mit der Engler über Herkunft, Krankheit und Verantwortung schreibt, macht das Buch besonders. Für alle, die wissen wollen, wie viel Familie unser Leben prägt: Dieses Buch liefert keine einfachen Antworten: aber die richtigen Fragen.

Arthur Thömmes, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
»Ein fantastisches Buch – abgrundtief und doch tröstend. Hab’s verschlungen.« DORIS DÖRRIE
Als bei der Zwangsräumung der Wohnung seiner Mutter durch eine Verwechslung alles von Wert in die Müllverbrennungsanlage wandert, bleibt dem Erzähler wortwörtlich nur der Abfall der eigenen Familiengeschichte. Wie hat es so weit kommen können? Der Erzähler blickt auf die Biografie seiner Familie: ein Stammbaum des Wahnsinns. Die Großmutter bipolar, zwölf Suizidversuche, der Großvater Stammkunde in Steinhof, die Mutter Alkoholikerin, der Vater depressiv. Und er blickt auf seinen eigenen Weg: eine Kindheit im Münchner Arbeiterviertel. Die frühe Angst, verrückt zu werden. Die Flucht vor der Familie ins entfernte New York. Jahre in Wien mit Freud im Kaffeehaus. Und wie er schließlich doch in der Anstalt landet – als Psychologe. Bei der Arbeit mit den Patienten lernt er, dass ein Mensch immer mehr ist als seine Krankheit, dass Zuhören wichtiger ist als Diagnostizieren. Vor allem aber muss er sich bald die Frage stellen, was das sein soll: ein normaler Mensch.
Eine aus dem Ruder gelaufene Familienanamnese? Ein Schelmenroman? Ein Lehrstück in Empathie? Leon Englers Debüt ist all das und mehr, ein zärtlicher Befreiungsschlag, die Geschichte einer Versöhnung.

Nominiert für den ZDF-aspekte-Literaturpreis 2025.

»Ein fantastisches Buch – abgrundtief und doch tröstend. Hab’s verschlungen.« DORIS DÖRRIE

»Unwiderstehlich. Leichtfüßig und ernst, zärtlich und brutal, ironisch und ehrlich.« SIRI HUSTVEDT,Als bei der Zwangsräumung der Wohnung seiner Mutter durch eine Verwechslung alles von Wert in die Müllverbrennungsanlage wandert, bleibt dem Erzähler wortwörtlich nur der Abfall der eigenen Familiengeschichte. Wie hat es so weit kommen können? Der Erzähler blickt auf die Biografie seiner Familie: ein Stammbaum des Wahnsinns. Die Großmutter bipolar, zwölf Suizidversuche, der Großvater Stammkunde in Steinhof, die Mutter Alkoholikerin, der Vater depressiv. Und er blickt auf seinen eigenen Weg: Eine Kindheit im Münchner Arbeiterviertel. Die frühe Angst, verrückt zu werden. Die Flucht vor der Familie ins entfernte New York. Jahre in Wien mit Freud im Kaffeehaus. Und wie er schließlich doch in der Anstalt landet – als Psychologe. Bei der Arbeit mit den Patienten lernt er, dass ein Mensch immer mehr ist als seine Krankheit, dass Zuhören wichtiger ist als Diagnostizieren. Vor allem aber muss er sich bald die Frage stellen, was das sein soll: ein normaler Mensch.
Eine aus dem Ruder gelaufene Familienanamnese? Ein Schelmenroman? Ein Lehrstück in Empathie? Leon Englers Debüt ist all das und mehr, ein zärtlicher Befreiungsschlag, die Geschichte einer Versöhnung.

Nominiert für den ZDF-"aspekte"-Literaturpreis 2025.

»Ein fantastisches Buch – abgrundtief und doch tröstend. Hab’s verschlungen.« DORIS DÖRRIE

»Unwiderstehlich. Leichtfüßig und ernst, zärtlich und brutal, ironisch und ehrlich.« SIRI HUSTVEDT