 | Die Frage „Wie ich einmal sterben möchte“ wird gern und vielfältig verdrängt. Sie sollte aber – entgegen einer allgemeinen gesellschaftlichen Tabuisierung des Todes – durchaus schon schulisch ins Bewusstsein gerückt werden, zum einen im Sinne von „Herr, lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden“, zum anderen, weil bestimmte Dinge geregelt werden müssen. Um diesen letzteren Bereich geht es in diesem BÃ... |  | Das Thema „Sterben und Tod“ ist nicht nur von allgemeinem Interesse; es ist auch regelmäßiges Lehrplanthema im Fach Religionslehre. Darüber hinaus hat das Thema in den vergangenen Jahren immer mehr an gesellschaftlicher Relevanz gewonnen, weil viele moderne medizinische Entwicklungen ganz neue Fragestellungen aufwerfen, die nicht nur medizinethisch bedacht sein wollen, sondern im breiten gesellschaftlichen Diskurs erörtert werden müssen:... |
 | Tod und Sterben bringen nicht nur emotional schwere Belastungen mit sich, sie erfordern im konkreten Todesfall auch allerlei formelle Organisation von der Ausstellung der Sterbeurkunde bis hin zu Konto-, Haushalts- und Wohnungsauflösungen. Dieses kleine Bändchen trägt hier hilfreich alle organisatorischen Aspekte zusammen, die die Situation in dieser Hinsicht überschaubarer zu machen helfen. Jeweils einzelne Kapitel abschließende „Checklis... |  | Unsere Gesellschaft wird immer älter. Die Sterbephase als Teil des Lebens nimmt einen immer bedeutenderen Raum ein. Zugleich ist die Gesellschaft immer noch einem Jugendwahn verfallen, der Sterben und Tod weitgehend ignoriert und tabuisiert. Sterben wird auch deshalb zum Problem. Viele rufen nach „humanem“ Sterben – und propagieren doch ganz unhumanes Zyankali (die sog. „Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben“) … - Ganz anders di... |
 | Sterben - das gehört unabdingbar zum Menschsein hinzu und wird doch allzu oft verdrängt, zumal in einer Gesellschaft wie der unsrigen. Dieses Buch will zeigen, was Sterbende brauchen und was uns hilft, gemeinsam den letzten Weg zu gehen und auf liebevolle Weise Abschied zu nehmen. Die Verfasserin, die lange Jahre führend in der Hospiz-Bewegung tätig war, hat viele Erfahrungen in der Begleitung Sterbender zugrunde gelegt und sie behutsam komme... |  | Unmittelbar Betroffenen kann dieses Buch eine Begleitung in einem schweren Abschnitt des Lebens sein. In den ersten Tagen nach dem Suizid eines Angehörigen oder sehr engen Freundes wird dieses Buch wohl nicht helfen können. Doch danach werden die Äußerungen und Texte anderer Betroffener für viele eine Stütze sein.
Sehr gute Hinweise gibt Johannes Thomas mit seinem Buch denjenigen, die einem Betroffenen helfen möchten. Jeder, der in sein... |
 | Sterben wird in unserer Gesellschaft nur noch selten als „eine Zeit des Lebens“ bewertet, - insofern setzt das Buch einen erfreulichen Kontrapunkt. Und auch hinsichtlich einer unsäglichen Sterbehilfe-Debatte im Sinne einer sog. „Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben“ (DGHS) hat die Hospizbewegung eine sinnstiftende und bedeutsame Alternative aufgezeigt. Das Buch, bereits 1989 und in 4. Aufl. 1996 erschienen, darf mittlerweile als K... | |