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Die neuesten Rezensionen
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 | Der Mathematik- und Physikdidaktiker Martin Kramer wurde besonders durch seine Publikationen "Mathematik als Abenteuer" bekannt. Im hier vorliegenden Buch klopft er nun, ausgehend vom Ich-Wir-Alle-Prinzip, dem er bereits eine eigene Publikation gewidmet hat (https://lbib.de/Ich-Wir-Alle-Teamarbeit-als-Abenteuer-Der-Grundlagenband-118503), einige Themen der Schulmathematik auf dieses Prinzip hin ab und gibt vielfältige Anregungen zu Forschungsauf... |  | "Emmie, welche Farbe hat die Erinnerung?"
"Welche Farbe?
Schwarz.
...
Ich war kein Mensch. Ich war eine Nummer, weißt du.
Ich hab das Gefühl, niemand kann verstehen, was ich fühle.
Aber wenn ich nicht darüber rede, können die anderen nicht verstehen. Nicht verstehen, was geschehen ist.
Und es darf nie wieder geschehen.
Und deshalb muss ich sprechen."
Emmie lebt mit ihren Eltern und ihren beiden älteren Brüdern in den Niederlande... |  | Axel Bojanowski macht etwas, das im Dauerfeuer schlechter Nachrichten fast schon subversiv wirkt: Er sammelt Beweise dafür, dass unsere Welt an vielen Stellen besser geworden ist. 33 Beispiele, gestützt auf Daten und anschauliche Grafiken, zeigen Entwicklungen, die man im Alltag kaum wahrnimmt: weniger Hunger, sinkende Opferzahlen bei Naturkatastrophen, wachsender Wohlstand selbst in armen Regionen. Das liest sich erfrischend und weckt einen Op... |  | Richard Overy zählt zu den Historikern, die komplexe Zusammenhänge mit analytischer Präzision durchdringen. In Hiroshima beleuchtet er die Hintergründe und Folgen des Atombombenabwurfs auf Japan und stellt bis heute kontrovers diskutierte Fragen: War der Einsatz militärisch notwendig oder ein strategisches Signal an die Sowjetunion? Mit akribischer Detailgenauigkeit rekonstruiert Overy die Entscheidungsprozesse, zeigt moralische Dilemmata au... |  | Elisabeth Koblitz greift ein Thema auf, das in fast jedem Familien- und Lehrerzimmer diskutiert wird: Ab wann, wie lange und wie sinnvoll dürfen Kinder mit dem Smartphone umgehen? Ihr Buch lebt von Praxisnähe. Statt theoretischer Abhandlungen bietet sie Szenen, die vielen vertraut vorkommen - vom Streit ums erste Handy bis zu den endlosen Diskussionen über Bildschirmzeiten. Koblitz argumentiert weder kulturpessimistisch noch technikgläubig, s... |  | Ralf Günter erzählt mit „Ein grenzenloser Sommer“ eine Liebesgeschichte, die auf den ersten Blick wie eine klassische Sommerromanze wirkt. Doch er ist mehr. Der zwanzigjährige Ronni, Steward auf einem DDR-Kreuzfahrtschiff, und Sabine, Jurastudentin aus Frankfurt, begegnen sich im Sommer 1988 auf der MS Arkona. Was folgt, ist nicht nur ein zartes Liebesabenteuer, sondern eine Begegnung zweier Welten: West und Ost, Freiheit und Kontrolle, pr... |  | Jonas Hassen Khemiri versteht es meisterhaft, gesellschaftliche Fragen mit literarischer Finesse zu verweben. In seinem Roman "Die Schwestern" inszeniert er ein intensives Kammerspiel über Familie, Erinnerung und die Macht der Geschichten, die wir uns selbst erzählen. Zwei Schwestern begegnen sich nach Jahren der Funkstille wieder. Was zunächst wie ein versöhnliches Wiedersehen wirkt, entwickelt sich rasch zu einem schonungslosen Dialog über... |  | Güner Balci kennt das Rollbergviertel aus eigener Erfahrung. In "Heimatland" erzählt sie von ihrer Kindheit und Jugend in einem Kiez, der sich ab den 1980er-Jahren stark wandelte: vom Ort der Hoffnung zum Brennpunkt mit Clanstrukturen und strengem Islam. Balci beschreibt diesen Wandel ehrlich und glaubwürdig, ohne zu beschönigen. Ihr Buch ist mehr als persönliche Erinnerung: Es ist ein Stück Migrationsgeschichte, das gesellschaftliche Verä... |  | Frederic Schwilden legt mit „Gute Menschen“ keinen klassischen Liebesroman vor, sondern eine pointierte Momentaufnahme zweier Menschen, die zwischen Selbstoptimierung, Sinnsuche und Beziehungskrise feststecken. Jennifer, die erfolgreiche Juristin, will sich von alten Mustern lösen, während Jan, Idealist und Lehrer, eher an die Kraft des Kollektiven glaubt. Dass beide kurz vor Weihnachten auseinanderdriften, wirkt fast wie ein Experiment: Wa... |  | Liam und Ami verbringen ihre Zeit am liebsten im Wald, in ihrem geheimen Baumhaus. Dort warten sie gespannt auf das Schlüpfen kleiner Vogelküken - bis plötzlich ein Bauzaun alles zerstört. Die Kinder sind verzweifelt, doch da erscheint der Hüter des Waldes: ein mutiges, magisches Wesen, das sich dem Kampf gegen die Zerstörung stellt. Dieses Leselöwen-Buch verbindet Abenteuer mit einem wichtigen Thema: Naturschutz. Die Geschichte zeigt kind... |  | Die junge Wölfin Fünf möchte endlich zeigen, dass sie alt genug zum Jagen ist. Doch allein durch den Wald zu streifen, ist gefährlicher als gedacht und macht deutlich, wie wichtig der Zusammenhalt im Rudel ist. Das Buch ist Teil der erfolgreichen Leselöwen-Reihe, mit der seit über 45 Jahren Kinder das Lesen lernen. Kurze Sätze, große Fibelschrift und die bewährte Silbenfärbung erleichtern den Einstieg ins selbstständige Lesen. Dazu gib... |  | Das Kinderbuch von Gerald Hüther nimmt sich eines Themas an, das für Kinder ebenso spannend wie verwirrend sein kann: Wer legt eigentlich Eier und warum Ziegen eben nicht. In einer humorvollen Geschichte voller Missverständnisse und Bauernhoftrubel lernen junge Leser spielerisch, wie unterschiedlich Tiere sind und welche Rolle sie auf dem Hof haben. Die Kinder werden durch lustige Dialoge und kleine Scharmützel zwischen den Tieren direkt in d... |
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