 | Wenn Eltern ein Kind verlieren und um ihr Kind trauern müssen, dann gehört das - wie auch für mögliche Geschwister - zu den schlimmsten Erfahrungen und psychischen Belastungen, die Menschen machen können. Unser Kind ist gestorben, das ist eine unfassbare Situation, die bei Eltern und auch Geschwistern zu existentiellen Krisen führen kann, die nicht selten das gesamte Familiengefüge auseinanderbrechen lassen. Der Tod eines Kindes jedoch lö... |  | Trauerfeiern, Bestattungen und Abschiedsrituale brauchen fachlichen und methodischen Hintergrund,
um der Brisanz dieser großen Lebensschwelle gerecht zu werden, - das ist die Grundüberzeugung der Autorin dieses Buchs, das Grundwissen zu Trauerbegleitung und Ritualgestaltung vermittelt. Das Trauerritual zielt darauf, im gemeinsamen Tun und Erleben einen wesentlichen Schritt im Trauerprozess weiterzugehen. Eine gesunde Trauer nach einem Verlust ... |
 | Hospize und Palliativmedizin sind mittlerweile zu einem festen Bestandteil unseres Gesundheits- und Pflegesystems geworden. Austherapierte, sterbenskranke Menschen, auch Kinder und Jugendliche, können ihre letzten Wochen und Tage in palliativmediziner Betreuung in Hospizen verbringen. Dieses Buch dokumentiert ein ehrliches und Mut machendes Drei-Generationen-Gespräch über Abschied, Tod und Trauer mit dem Mitbegründer der Hospiz- und Palliativ... |  | "Ohne dich. Wenn Männer trauern" von Erich Lehner, erschienen im Tyrolia-Verlag, widmet sich einem oft vernachlässigten Thema: der Art und Weise, wie Männer Trauer erleben und verarbeiten. Lehner hinterfragt gängige Stereotypen, die suggerieren, dass Männer weniger tief fühlen oder ihre Emotionen nicht zulassen können. Stattdessen beleuchtet er, dass Trauer bei Männern häufig auf andere Weise Ausdruck findet und gesellschaftliche Erwartu... |
 | Ist nach einem Verlust trauernde Verarbeitung möglich oder bleibt es beim melancholischen Festhalten am verlorenen Objekt? Denn Verlustverarbeitung begleitet notwendig die gesamte menschliche Entwicklung. Eine gesunde Trauer ist mithin für menschliches Leben konstitutiv. Rituale sind konstitutiver Bestandteil jeder menschlichen Kultur und sie sind auch in (post)modernen Gesellschaften vorhanden und notwendig und sind mithin nicht automatisch au... |  | Unsere Gesellschaft wird immer älter. Immer mehr Menschen kommen ins Pflegeheim. Immer mehr werden Pflegeheime zu Sterbeheimen. Hospizkompetenz und Palliative Care muß aber nicht nur in Alters- und Pflegheimen implementiert werden. Dieses Buch klärt die Bedeutung, Inhalte und Konsequenzen von rund 50 Kernkonzepten der Palliative Care (vgl. Inhaltsverzeichnis). Auch Lehrkräften begegnet das schwere, in diesem Buch behandelte Thema immer wieder... |
 | In 3., abermals überarbeiteter und erweiterter Auflage 2023 nach dem Erscheinen auf Deutsch im Jahr 2014 liegt nun dieses Buch zur einfühlsamen Kommunikation mit Sterbenden vor, das einen wichtigen Beitrag für die Praxis im Palliativ-Care darstellt. - Die dritte Auflage wurde ergänzt um aktuelle Literatur und neue Beiträge über Aufmerksamkeit als Haltung, die Pflegeintervention Trösten und Geborgenheit geben, physiologische und soziale Fun... |  | Die Vereinsamung in unserer Gesellschaft schreitet enorm voran. Das hat vielfältige Ursachen wie demographischer Wandel, Auflösung traditioneller (Familien-)Strukturen, medialer Wandel etc. Mindestens jede fünfte Person, die im privaten Umfeld stirbt, ist allein, und immer mehr Menschen fehlt nicht nur die soziale Begleitung im Sterben, sondern es fehlen auch die sozialen Kontakte, durch welche der Todeseintritt zeitnah bemerkt wird. Einsamke... |
 | In der Religionspädagogik gehört das Thema Leid/Tod/Sterben zu den regelmäßig behandelten Unterrichtsinhalten. Auch Trauer und Trauerbegleitung als menschliches Grundphänomen werden dabei in der Regel thematisiert. Auch können (Religions-)Lehrkräfte zu Trauerbegleitern werden, wenn akute Krankheits- und Sterbefälle den Schulalltag überschatten. Zugleich leben wir in einer Gesellschaft, in der die rituelle Kraft der Religionen immer mehr ... |  | Das Thema Sterben, Trauer, Tod, Abschied ist auch regelmäßiger Bestandteil der Lehrpläne des Religionsunterrichts. Dieses Buch verbleibt nicht in theoretischer Abstraktion, sondern ist ein sehr bewegendes, authentisches und persönliches "Protokoll einer Trauer" (Untertitel) der Verfasserin, die spät ihren verstorbenen Partner kennenlernt (sie ist 60, er 73), acht gute gemeinsame Jahre miteinander teilen und dann der Tod des Partners innerhal... |
 | Sterbe- und Trauerbegleitung werden auch von nicht wenigen Laien geleistet, die dafür aber eine gewisse Zurüstung benötigen. Im Mittelalter gab es die ars moriendi, die Kunst des Sich-Einübens in das Sterben, heute werden Sterben und Tod eher verdrängt und beiseite geschoben anstatt ins Leben integriert zu werden. Ist ein guter Tod erlernbar wie Schwimmen oder Bergsteigen? Die Autorin dieses Buchs mit dem Titel "Sterben üben", die als Musik... |  | Die Charaktere werden in einer unaufgeregten und leisen Erzählweise beschrieben, so dass ihre geradlinige Schlichtheit skizziert wird.
Es gibt interessante klare & aufgeklärte kurze politische Einblicke, die bewusst nur als Hintergrundinfo dienen.
Alle Charaktere schaffen es nicht, zu sich selbst zu stehen, da sie zu stark den gesellschaftlichen Bewertungen, Einflüssen und Verurteilungen jener Zeit um 1944 unterliegen und kaum daraus ausbrec... |