 | Torsten Woywods Roman "Mathilde und Marie" ist eine stille Liebeserklärung ans Lesen, an die Langsamkeit und an all die schiefen Kirchtürme, die unbeirrt stehen bleiben. Die junge Französin Marie flieht vor dem Pariser Trubel ins belgische Bücherdorf Redu, wo das Internet nur eine Stunde am Tag funktioniert. Dort trifft sie auf die mürrische Mathilde, die erst langsam auftaut. Woywods Stärke liegt in seiner ruhigen, präzisen Sprache und de... |  | „Das Grand Hotel der Gefühle. Mitmachbuch“ von Lidia Branković ist ein liebevoll gestaltetes Aktivitätsbuch, das Kinder spielerisch an ihre eigene Gefühlswelt heranführt. Mit Ausmal‑, Zeichen‑ und Schreibaufgaben lädt es dazu ein, Emotionen wie Freude, Wut oder Angst als „Gäste“ in einem imaginären Hotel kennenzulernen. Eine anschauliche Metapher, die das Benennen und Verstehen von Gefühlen erleichtert. Die abwechslungsreiche... |
 | Delphine de Vigans Roman "Dankbarkeiten" erzählt von Michka, die ihre Selbstständigkeit und Sprache verliert und damit auch Stück für Stück ihr Selbstbild. Doch es geht weniger um Demenz als um die existenzielle Erfahrung des Verlusts: Sprache als Identität, Würde und Autonomie. De Vigan beschreibt diesen Prozess mit klarer, sensibler Sprache, in der Humor brüchig bleibt. Marie und Jérôme sind Resonanzfiguren, die Tiefe verleihen und ve... |  | Zunächst scheint das Thema des vorliegenden Romans alles andere als unterhaltsam zu sein. Stellen Sie sich vor, Sie hätten nur noch 30 Tage zu leben und Sie machen sich daran, diese Zeit sinnvoll zu gestalten und sich auf das bevorstehende Ableben vorzubereiten. Das ist das Thema des Romans „30 Tage und ein ganzes Leben“ von Ashley Ream. Die Malerin Clementine will ihrem Leben freiwillig ein Ende setzen und dabei soll alles perfekt organisi... |
 | Madonna als überaus erfolgreiche Sängerin ist wohl den meisten bekannt, Madonna als Schauspielerin ist auch vielen ein Begriff, aber Madonna als Schriftstellerin eines Kinderbuches…?
„Billie Bargeld“ ist das letzte von fünf Büchern, die im Hanser-Verlag erschienen sind. Jedes Buch wird dabei von einem anderen Künstler illustriert. Für „Billie Bargeld“ konnte als Illustrator Rui Paes gewonnen werden, der mit diesem Werk sein erst... | |