 | Hiroko Yodas Buch "Acht Millionen Wege zum Glück" ist keine Japan-Erklärung für Eilige, sondern eine stille, kluge Annäherung an das spirituelle Gewebe ihres Landes. Wer schnelle Antworten auf die Frage „Was ist typisch japanisch?" sucht, wird angenehm enttäuscht. Yoda denkt nicht in Slogans, sondern in Verflechtungen: Shinto, Buddhismus, Shugendō, Rituale des Abschieds, der Alltag als religiöser Resonanzraum. Das Buch lebt gerade davon,... |  | Das vorliegende Buch mit dem Titel „Was wir wieder schätzen sollten“ richtet den Blick auf Werte und Traditionen, die es wert sind, geschätzt und weiter getragen zu werden. Da mag so mancher Leser zunächst die Nase rümpfen, haben Traditionen doch eher den Beigeschmack des Vermoderten und Unzeitgemäßen. In unserer schnelllebigen Zeit scheint kein Platz mehr dafür zu sein. Doch bei genauerer Betrachtung wird deutlich, dass wir als Mensch... |