 | Nina Hagen enttäuscht Erwartungen. Und genau darin liegt die Kraft dieses Buches. "Bekenntnisse" in der erweiterten Neuausgabe ist keine klassische Rock-Autobiografie, sondern ein raues, ungefiltertes Selbstporträt. Hagen schreibt, wie sie auftritt: direkt, kompromisslos, ohne Rücksicht auf gängige Erzählformen. Ihr Weg führt vom Ost-Berlin der Siebziger über Hamburg, Amsterdam, Paris und Los Angeles bis in einen indischen Ashram. Doch im... |  | Mark Blake zeigt, dass über Pink Floyd noch längst nicht alles gesagt ist. Drei Jahrzehnte gesammelte Interviews und Recherchen verdichtet er zu einem lebendigen Mosaik, in dem die Band und ihr Umfeld selbst zu Wort kommen: Barrett, Gilmour, Waters, Mason, Produzenten, Techniker und die Hipgnosis‑Designer. Das Ergebnis ist kein glattpoliertes Porträt, sondern ein vielstimmiges, manchmal widersprüchliches Bild. Und gerade deshalb ist sie so ... |
 | Zwei Jungs aus Glasgow, ein Sandkasten, eine Freundschaft. Daraus entsteht einer der markantesten Sounds der Achtziger. Jim Kerr und Charlie Burchill kennen sich seit der Grundschule, und genau diese lebenslange Verbundenheit trägt das ganze Buch. Hier schreiben keine entrückten Rockstars, sondern zwei Menschen, die sich seit über 50 Jahren kennen. Die Autobiografie lebt von ihrem besonderen Aufbau: Kerr und Burchill erzählen abwechselnd, erg... |  | Wer KISS kennt, denkt an Feuerfontänen, Plateaustiefel und geschminktes Spektakel. Paul Stanley, das „Starchild“ mit dem ikonischen Stern am Auge, war jahrzehntelang das strahlende Zentrum dieser Inszenierung. Umso überraschender ist, wie konsequent er in seiner Autobiografie "Hinter der Maske" genau diese Fassade ablegt. Und wie viel verletzliche Menschlichkeit darunter sichtbar wird. Stanley erzählt schonungslos von seiner Kindheit in Ne... |
 | Dieses ist das dritte Heft für Klavier zu vier Händen von Daniel Hellbach, und es ist besonders leicht: So eignet es sich schon für Anfänger. Viele Stücke haben nur einen Umfang von fünf Tönen, so dass kein Lagenwechsel notwendig wird; mehrere enthalten auch keinen einzigen alterierten Ton. Aber abwechslungsreiche Artikulation ist von Anfang an gefragt; so wechselt gleich das erste Stück, "Rider", zwischen legato und staccato. Auch erste ... |  | "Eine Reise um die Welt" verspricht Daniel Hellbach. Im ersten Band ging es nach Südamerika, Australien, in die Antarktis und nach Europa; in diesem zweiten folgen nun Nordamerika, Asien und Afrika. Geschrieben sind sie für drei Blockflöten (zweimal Sopran, einmal Alt oder Tenor), Klavier und Tom-Tom bzw. im Stück "Asien" Xylophon. Das ist eine ungewöhnliche Besetzung; Blockflöten werden nur selten gemeinsam mit Schlagzeug eingesetzt. So ha... |
 | Eine bunte Mischung bekannter Stücke: Die sieben "klassischen" Stücke stammen aus unterschiedlichen Epochen und sind hier von Sieglinde Heilig und Uwe Heger arrangiert für Sopranblockflöte (oder wahlweise auch Tenorblockflöte oder Oboe) und Klavier. Albinoni, Boccherini, Brahms, Elgar, Grieg, Mozart und Offenbach sind die Komponisten des jeweiligen Originals, und ihre Melodien sind bekannt und beliebt. Wer sie auf der Blockflöte spielen wil... |  | Diese Begleit-CD enthält 15 Stücke: Sieben "classics" und acht "folks"; alles bekannte und beliebte Stücke. Wer schon immer einmal Offenbachs Can-Can, Boccherinis Menuett, Scarborough Fair oder Amazing Grace spielen wollte, hat hier die Gelegenheit. Alle Stücke sind zweimal eingespielt: In der ersten Version sind die Stücke mit Querflöte (Dorothea Susanne Meindl) und Klavier (Gernot Oertel) zu hören, in der zweiten Version sind die Stücke... |
 | Ragtimes - auch für Blockflöte? Ja, gerne! Uwe Heger hat sieben Ragtimes von Scott Joplin für ein Soloinstrument und Klavier arrangiert und mit drei eigenen kombiniert. Natürlich ist der "Entertainer" dabei, und Ragliebhaber werden noch weitere Stücke kennen. Für diejenigen, die sich nicht so gut auskennen, ist der Band eine gute Gelegenheit, sich dieser beschwingten Musik zu nähern.
Im Vorwort schreibt Heger, dass seine Arrangements au... |  | Diese CD gehört zu dem Notenheft "10 Ragtimes". Zehn Stücke sind eingespielt: Sieben Rags von Scott Joplin, darunter der berühmte "Entertainer", alle arrangiert von Uwe Heger, dazu drei Kompositionen von Uwe Heger. Alle Stücke sind zweimal aufgenommen: Einmal mit Querflöte und Klavier (Herb Geller und Gernot Oertel), beim zweiten Mal nur der Klavierpart, so dass man selbst dazu spielen kann. Man kann die CD also auf verschiedene Arten nutzen... |
 | Mehr als 100 Millionen verkaufte Tonträger sprechen eine deutliche Sprache. Und doch bleibt Martin Gore, der Mann hinter den Songs, für viele ein Rätsel. Dennis Plauk und André Boße haben sich diesem Rätsel angenommen, und zwar gründlich: Mehrere Interviews mit Gore persönlich bilden das Rückgrat dieser aktualisierten Biografie, die nun fünf neue Kapitel umfasst. Was das Buch auszeichnet, ist sein Blick hinter die Kulissen einer Karrier... |  | Wer hätte gedacht, dass sich fast 50 Jahre deutschsprachige Popgeschichte so lebendig erzählen lassen? Wolfgang Zechner zeigt in "Völlig schwerelos – Glanz und Elend der deutschsprachigen Popmusik in 99 Songs", wie überraschend nah sich Freddy Quinn und Tocotronic, Schlager und Hamburger Schule kommen können. Was sie verbindet, ist der gemeinsame Wille, etwas Eigenes zu schaffen mit all den Umwegen, Brüchen und besonderen Momenten, die Po... |