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RelliS

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RelliS 1/11
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RelliS 2/2013 - Üben im Religionsunterricht

RelliS 2/2013
Religion und Lehren und Lernen in der Schulen

Üben im Religionsunterricht



 
Schöningh Schulbuch - Verlagswebsite besuchen
ISSN 2192-8037

2013
64 Seiten, geheftet, 21 x 30 cm
 
14.95 Euro
 

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Liebe Leserinnen und Leser,

im Zuge der Umsetzung kompetenzorientierten Unterrichts und der damit angestrebten Nachhaltigkeit von Lehr- und Lernprozessen ist die Bedeutung des Übens besonders in den Blick gerĂŒckt. Was in den „Hauptfachern“ selbstverstĂ€ndlich ist, ist im RU noch lĂ€ngst nicht Alltag. Es werden und wurden schon immer methodische FĂ€higkeiten der SchĂŒlerinnen und SchĂŒler ausgebildet und trainiert, was aber oftmals noch zu kurz kommt, ist ein inhaltliches Üben in den Inhaltsbereichen unseres Faches, das mehr ist als ein bloßes Repetieren von Inhalten - „intelligentes Üben“. Deutlich wurde uns das besonders, als wir das Konzept dieses Heftes entwarfen: Alle Kolleginnen und Kollegen, die wir mit der Bitte um einen Beitrag ansprachen, sahen die Notwendigkeit dieses Vorhabens und sagten uns sofort zu, etwas Entsprechendes zu konzipieren und zu erproben, alle jedoch berichteten im Nachgang von der Herausforderung dieses Um- bzw. Neubedenkens, Unterrichtsprozesse so zu gestalten, dass ĂŒber die Jahrgangsstufen hinweg im Sinne eines roten Fadens Wissen aufgebaut, ergĂ€nzt und in sinnvollen Transfer- und Anwendungssituationen eingeĂŒbt werden kann. Allen Autorinnen und Autoren, die uns BeitrĂ€ge fĂŒr diese RelliS-Ausgabe geliefert haben, danken wir deshalb ganz herzlich fĂŒr ihr Engagement und ihr innovatives Tun. Der Akzent in diesem Heft liegt auf dem inhaltlichen Üben - es ist naturgemĂ€ĂŸ jedoch nicht immer ganz trennscharf zu bestimmten methodischen EinĂŒbungen. So geht es bei einer Förderung ethischer UrteilsfĂ€higkeit sowohl um WissensbestĂ€nde, auf die sich Argumentationen stĂŒtzen, als auch um eine gewisse Schrittfolge des Vorgehens. Auf der RĂŒckseite dieses RelliS-Heftes finden Sie eine Mindmap, die die vorwiegend inhaltlich orientierten Übungsfelder dieses Heftes veranschaulichen soll, Anregungen bieten, aber keinen Anspruch auf VollstĂ€ndigkeit erheben will. Wegen des Themas dieses Heftes haben wir seine Struktur etwas verĂ€ndert - anders als Sie es schon kennen, finden Sie dieses Mal nur zwei Grundlagenartikel: Nach Michael Fischer zielt RU „darauf ab, eingeĂŒbtes Fach- wissen und erworbene FĂ€higkeiten und Fertigkeiten, auch Haltungen und Lernbereitschaften, durch herausfordernde Aufgabenstellungen in ein „Können“ durch BewĂ€ltigung einer neuen Anwendungssituation zu ĂŒberfĂŒhren - Voraussetzung dafĂŒr ist sowohl die Erarbeitung eines profunden Sachwissens als auch das Üben methodischer Schritte.
Michael Fischer zeigt, wie dies in verschiedenen Phasen des Lernprozesses gelingen kann.
Georg Gnandt aus Freiburg entwickelt aus lernpsychologischen Erkenntnissen Konsequenzen fĂŒr die Gestaltung von Lernprozessen und zeigt rote FĂ€den fĂŒr den RU auf: seine „10 SĂ€ulen des Christentums“ und die „großen Fragen“ der Bibel, um den SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern zu ermögli- chen, Christentum als Lebensmodell zu verstehen. Unsere Praxisartikel sind nicht bestimmten Jahrgangsstufen zugeordnet, sondern zeigen jeweils auf, wie ĂŒber die Jahrgangsstufen hinweg Übungsprozesse in verschiedenen Inhaltsbereichen angelegt und in Transfer- bzw. Anwendungssituationen ĂŒberfĂŒhrt werden können.
Diese Herleitungen roter FĂ€den fĂŒhrten zum Teil dazu, dass die Praxisartikel etwas lĂ€nger sind, als Sie es bisher kennen, und wir weniger Materialien ins Heft aufnehmen konnten - diese finden Sie dann auf der beigelegten CD. Diese zu erkunden lohnt sich!
Gotthard Fuchs lenkt in der Unterbrechung den Blick weg von der schulischen Betriebsamkeit auf das geistliche Üben.

Wir danken all unseren Autorinnen und Autoren sehr und hoffen, dass die Vielen Anregungen fĂŒr Sie, liebe Leserinnen und Leser, gewinnbringend sind.

Ihre
Jutta Paeßens und Gabriele Otten

Inhaltsverzeichnis

Editorial 1


Grundlagen

Michael Fischer
Perspektivenwechsel einĂŒben
Was kann und wozu soll im Religionsunterricht geĂŒbt werden? 4

Georg Gnandt
Nachhaltigkeit erreichen
Lernen im Religionsunterricht mit wiederkehrenden Motiven 9



Unterrichtspraxis

Im Fokus: Bibel verstehen
Anna Borchert
„Gotteswort in Menschenwort“ – „In echt?“
Das Wort als Ausdruck der wahrhaftigen Beziehung zwischen Gott
und Mensch in verschiedenen biblischen Kontexten 15

Im Fokus: Religiöse Sprache als Bildsprache verstehen
Hildegard Glees-zur Bonsen/Silvia Hanrath
Symbole erklÀren die Auferstehung
Verwandlung und KontinuitÀt des Leibes in Tod und Auferstehung 23

Im Fokus: Theologisch urteilen
Gabriele Otten/Jutta Paeßens
„Das biegt sich doch jeder so zurecht, wie es ihm passt!?“
Das biblisch-christliche Gottes- und Menschenbild als Kriterium fĂŒr die
Beurteilung theologisch relevanter Deutungen und Vorstellungen 30

Im Fokus: In den interreligiösen Dialog eintreten
Jan Woppowa
Mit anderen Augen sehen lernen
Aufbauender Kompetenzerwerb fĂŒr den interreligiösen Dialog 40

Im Fokus: Ethisch argumentieren
Meinolf Lange
„Wie soll ich mich denn da entscheiden?“
MethodenblÀtter als Hilfe bei der ethischen Urteilsbildung 46

Im Fokus: Christen in der Nachfolge
Marcus Hoffmann
Zuspruch und Anspruch als Textur des biblisch-christlichen Glaubens
Den Doppelcharakter als roten Faden im Religionsunterricht nutzen 52

Im Fokus: Üben (auch) fĂŒr LeistungsĂŒberprĂŒfungen
Albrecht Willert
Wie bereite ich meine SchĂŒlerinnen und SchĂŒler auf eine Klausur
in evangelischer oder katholischer Religionslehre vor? 56



Unterbrechung

Gotthard Fuchs
Höre nie auf, anzufangen ...
Von geistlicher Übung und Begleitung 32


REZENSIONEN UND AV-MEDIENTIPPS 58

NACHRICHTEN DES BKRG 62

VORSCHAU 64