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Stress, Burnout und Coping Eine empirische Studie an Schulen zur Erziehungshilfe
Stress, Burnout und Coping
Eine empirische Studie an Schulen zur Erziehungshilfe




Andrea Chr. Schmid

Verlag Julius Klinkhardt
EAN: 9783781512559 (ISBN: 3-7815-1255-X)
278 Seiten, 16 x 23cm, 2003

EUR 27,00
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
Im angehenden 21. Jahrhundert ist für die Bundesrepublik Deutschland ein Wandel in Richtung einer tertiären Dienstleistungsgesellschaft festzustellen. Der verstärkte beruflich geprägte Umgang mit Menschen im personalen Dienstleistungsbereich, speziell in sogenannten "helfenden Berufen" wie beispielsweise dem Lehrberuf, rückt den Blick auf die Phänomene Stress, Burnout und Coping.



Den Schwerpunkt der theoretischen Überlegungen sowie der darauf aufbauenden empirischen Untersuchung bilden resilienz- bzw. salutogenetische Darstellungen einer robusten Helferpersönlichkeit und damit gesundheitsförderliche Bewältigungsstile. Neben individueller arbeitsbezogener Verhaltens- und Erlebensmuster im Kontext von Heil- und Sonderpädagogik stehen vor allem neuere Erkenntnisse, die sich mit der organisatorisch-institutionellen, politischen und gesellschaftlichen Ebene auseinandersetzen.



Dr. Andrea Christine Schmid, geboren 1968, Sonder- und Diplompädagogin, forscht bzw. lehrt am Institut für Sonderpädagogik der Ludwig-Maximilians-Universität München und unterrichtet an einem Münchner Förderzentrum.
Inhaltsverzeichnis
1 Vorwort 17

2 Einleitung 19

3 Die Phänomene „Burnout" und „Coping" 23
3.1 Historische Wurzeln von Burnout und Coping 23
3.2 Entdeckungs- und Begründungszusammenhang 24
3.2.1 Personenbezogene Entdeckungs- und Begründungszusammenhänge 25
3.2.2 Der allgemeine Entdeckungs- und Begründungskontext von Burnout und Coping 31
3.3 Erste Zwischenbilanz und Zusammenfassung 34

4 Wissenschaftstheoretische Sichtweise 37
4.1 Kritisch-rationalistische Sichtweise 37
4.2 Systemische Modellvorstellungen 40
4.3 Erweitertes Dienstleistungsmodell 43
4.4 Transaktionale Forschungsansätze 51
4.4.1 Das Transaktionsmodell nach Lazarus 53
4.4.2 Die Ressourcentheorie nach Antonovsky 58
4.5 Erkenntnisse aus der neueren Emotionsforschung 64
4.6 Synopse 74

5 Abgrenzung und Begriffsbestimmung 77
5.1 Begriff und Phänomen Burnout bzw. Coping 79
5.1.1 Definitorische Merkmale und Symptomatik von Burnout . . 80
5.1.2 Zum Begriff Bewältigung/Coping 87
5.1.3 Einbettung der Begriffe Burnout und Coping in eine saluto-genetische Sichtweise 90
5.1.4 Ursachenbereiche von Burnout und Coping 96
5.2 Definition der Arbeitsbegriffe Burnout und Coping 98

6 Übersicht über die aktuelle Forschungslage 101
6.1 Burnout bzw. Coping im Lehrberuf 101
6.2 Burnout im sonderpädagogischen Arbeitsfeld 106
6.3 Syiiopse 107

7 Empirische Untersuchung 111
7.1 Fragestellung und Hypothesen 111
7.1.1 Individuelle Ebene 113
7.1.2 Interaktions-Ebene 114
7.1.3 Institutionelle Ebene 114
7.1.4 Gesellschaftliche Ebene 114
7.1.5 Politisch-ökonomischer Kontext 115
7.1.6 Wissenschaftlicher Kontext 115
7.1.7 Zeitlicher Verlauf 115
7.2 Methodisches Vorgehen 115
7.2.1 Stichproben und Untersuchungsablauf 116
7.2.2 Untersuchungsniaterial 117
7.3 Darstellung der Ergebnisse 122
7.3.1 Pilotprojekt 123
7.3.2 Individuelle Ebene 125
7.3.3 Interaktionsebene 153
7.3.4 Institutionelle Ebene 155
7.3.5 Gesellschaftliche Ebene 162
7.3.6 Polit-ökonomischer Kontext 162
7.3.7 Wissenschaftlicher Kontext 163
7.3.8 Zeitlicher Verlauf 164
7.3.9 Offene Fragestellungen 164
7.3.10 Gruppenvergleiche 173
7.3.11 Synopse 175

8 Diskussion der Ergebnisse und Folgerungen 179
8.1 Wichtigste Ergebnisse und Folgerungen 179
8.1.1 Häufigste Bewältigungsmuster von Lehrkräften 179
8.1.2 Stichprobenimmanente Effekte 183
8.1.3 Geschlechterspezifische Unterschiede 184
8.1.4 Das Alter als Einflussvariable 191
8.1.5 Weitere bedeutsame individuelle Merkmale 193
8.1.6 Erlebte Be- und Entlastungsquellen 193
8.2 Gesundheitsprophylaxe und Krisenintervention 196
8.2.1 Persönlichkeitsbildung und soziale Unterstützung 197
8.2.2 Schulorganisation und Bildungspolitik 197
8.2.3 Spezielle Gesundheitskonzepte und Beratungszentren .... 201

9 Ausblick 209

10 Abschließende Zusammenfassung 211

A Erläuterung des Salutogenese-Modells 239

B Fragebögen 241

C Ergänzende Tabellen und Abbildungen 251