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Burnout – praxisnah
Burnout – praxisnah




Ferdinand Jaggi

Thieme Verlag
EAN: 9783131459015 (ISBN: 3-13-145901-8)
56 Seiten, kartoniert, 17 x 24cm, 2008

EUR 4,95
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
Burnout ist heute in aller Munde. Doch Diagnostik, Therapie und Prävention sind bisher nur in Umrissen festgehalten worden. Das Buch versucht diese Dinge zu konkretisieren und auf prägnante, wirkungsvolle Handlungspfade zu vereinfachen.



Kaufmotive sind: Gewinn eines raschen Überblicks über das Syndrom "Burnout" im Kontext der Geschichte, Forschung, Statistik, Arbeitswelt, Diagnose, Differentialdiagnose, Therapie und Prävention. Das besondere Schwergewicht liegt auf praxisbezogenen, effizienten Anleitungen für Screening, Therapie und Prävention.



Hauptzielgruppen sind: Fachärzte, Psychologen, medizinisches Pflegepersonal und Studenten der Medizin und Psychologie. Aber auch für Patienten und deren persönliches Umfeld, für Wirtschaftsführer, Personalmanager (human resources), Gesundheitspolitiker, Betriebswirtschafter, Juristen und Sozialarbeiter werden die Ausführungen von höchstem Nutzen sein.
Rezension
Burnout ist mittlerweile in aller Munde. Die Zahl der ausgebrannten und psychisch erschöpften Menschen steigt von Jahr zu Jahr. Es sind vor allem die beruflichen Belastungen, die viele Menschen an die psychischen und körperlichen Grenzen bringen. Therapeutisch muss darauf reagiert werden. Und so sind im Laufe der Jahre viele unterschiedliche Methoden entwickelt worden, dem Burnout entgegenzuwirken. Der vorliegende Band gibt in sehr kompakter und praxisnaher Form einen guten Überblick zu Diagnos und Therapie des Burnout-Syndroms ( Entstehungsmechanismen, Krankheitsbilder und unterschiedliche therapeutische Ansätze). Das Kompendium ist nicht nur für Therapeuten ein guter Einstieg in das Thema, sondern bietet auch betroffenen einen Einblick in die Zusammenhänge der Krankheit.

Arthur Thömmes, lehrerbibliothek.de
Inhaltsverzeichnis
1 Historisches1
1.1 Burnout als Selbsterkenntnis,
nicht als Forschungsresultat 1
1.2 Welche Individuen erleiden
einen Burnout? 1
1.3 Zeitliches Auftreten 1
1.4 Präventive/therapeutische
Strategien Freudenbergers 1
1.5 Autonomiepostulat Freudenbergers . 1
2 Forschung und diagnostische
Werkzeuge 2
2.1 Das Original Maslach-Burnout-
Inventory 2
2.2 Das ZĂĽrcher Empowerment Programm 2
2.3 Das Burnout-Screening-Inventory (BSI) 4
3 Definition „Burnout“ 6
4 Symptomatologie und Verlauf 7
5 Burnoutauslöser am Arbeitsplatz 8
5.1 Stress 8
5.2 Mobbing 8
6 Bewältigung von Stress (Coping) 10
6.1 Stressbewältigungsformen 10
6.2 Persönlichkeitsmerkmale, die die
Stressbewältigung erschweren 10
7 Krankheitsverständnis
und Differenzialdiagnose 11
7.1 Krankheitsverständnis 11
7.2 Differenzialdiagnose 11
7.2.1 Depression 11
7.2.2 Neurasthenie mit folgenden
diagnostischen Leitlinien 12
7.2.3 Fibromyalgie 12
7.2.4 Chronic Fatigue Syndrom (CFS) 14
8 Burnout als Produkt
der modernen Arbeitswelt? 15
8.1 Allgemeines 15
8.2 Burnout-Statistik 15
8.2.1 Kosten durch Burnout 16
8.3 Faktoren fĂĽr Burnout
von Seiten der Arbeitswelt 16
9 Therapie18
9.1 Basis der Behandlungskonzepte 18
9.1.1 Erkennen 18
9.1.2 Entlastung 18
9.1.3 Erholung 18
9.1.4 ErnĂĽchterung und Besonnenheit 20
9.2 Medikamentöse Therapie 24
9.2.1 Allgemeines/Stellenwert
von Vitamin B12 24
9.2.2 Beginnende Erschöpfungszeichen
mit gesteigerter Aktivität 25
9.2.3 Leicht depressive Zeichen
mit Somatisierungstendenz 25
9.2.4 Schlafprobleme 26
9.2.5 Mittelschwere depressive Symptome 26
9.2.6 Schwere depressive Symptome 26
10 Strategien fĂĽr Burnoutund
Stressprophylaxe 27
10.1 Praktische Strategie von M. Burisch
und eigene Erfahrung 27
10.1.1 Arbeitstreffen im
„Family-Lab-Format“ 27
10.1.2 Individuelle Interventionsmöglichkeiten
27
10.1.3 Interventionen im Bereich
des Arbeitgebers 28
10.2 Auswahl individueller Therapietechniken
nach M. Burisch 29
10.2.1 Transaktionsanalyse 29
10.2.2 Zielanalyse 30
10.2.3 Konflikte offen und konstruktiv
austragen 30
10.2.4 Situation in Ruhe klären 30
10.2.5 Selbstberatung 31
10.2.6 Brief an sich selbst 31
10.2.7 Nähe (zu Natur und Mitmenschen)
als Präventionschance 31
10.3 Eigene Erfahrungen aus der Praxis 31
10.3.1 Allgemeines 31
10.3.2 Kultur der Offenheit 32
10.3.3 Kultur des Lobens 32
10.3.4 Kultur des geförderten Zweiten 32
10.3.5 Kultur der höheren Werte
und Sinngebung 33
10.3.6 Schlusswort 33
11 Anhang 34
11.1 Interviews mit Kadermitarbeitern
groĂźer Unternehmen 34
11.2 Zitate im Zusammenhang
mit Burnout 34
12 Literatur 36
13 Sachverzeichnis 39