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Der Teufel von Mailand
Martin Suter
Diogenes Verlag
EAN: 9783257236538 (ISBN: 3-257-23653-0)
297 Seiten, paperback, 12 x 18cm, Dezember, 2006
EUR 9,90 alle Angaben ohne Gewähr
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Umschlagtext
Sonias Sinne spielen verrückt: Sie sieht auf einmal Geräusche, schmeckt Formen oder fühlt Farben. Ein Aufenthalt in den Bergen soll ihr Gemüt beruhigen, doch das Gegenteil tritt ein: Im Spannungsfeld von archaischer Bergwelt und urbaner Wellness, bedrohlichem Jahrhundertregen und moderner Telekommunikation beginnt ihre überreizte Wahrnehmung erst recht zu blühen- oder gerät die Wirklichkeit aus den Fugen?
„Hochspannender Stoff, angerichtet mit der für den Schweizer Bestellerautor Martin Suter so typischen Milieukenntnis, die dem Roman die wunderbaren Boshaftigkeiten schenkt.“
Verena Lugert/ Neon, München
„Sehr, sehr merkwürdige Dinge passieren in einem Dorf in der Schweiz- und da ist man dann auch schon wieder auf dem Suter- Trip und kommt so schnell nicht mehr runter, vergisst die Nudeln in der Küche und lässt das Telefon einfach klingeln, hört rot, reicht blau, schmeckt giftgrün.“
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
„Der perfekte Psychothriller für alle, die sich beim Entspannen gern die Ruhe rauben lassen.“
Brigitte, Hamburg
Rezension
Mit „Der Teufel von Mailand“ ist Martin Suter ein wunderbarer und zu gleich ungewöhnlicher Roman gelungen. Er schafft es ohne Gemetzel und rohe Brutalität Spannung zu erzeugen.
Die Geschichte dreht sich rund um die junge Sonia, die nach einer gelungenen Scheidung, sie ist finanziell abgesichert, vor ihrem Ex- Mann flieht, der sie terrorisiert. Sie begibt sich in ein kleines Bergdorf und arbeitet dort als Physiotherapeutin. Doch der Schrecken verfolgt sie, darüber hinaus leidet die Hauptdarstellerin an einer Wahrnehmungsstörung, d. h. Geräusche bekommen bei ihr Farben und Formen.
Typisch für Suter ist seine genaue, herrliche und intensive Beschreibung des Lokalkolorits.
In diesem Bereich macht ihm in den letzten Jahren kein deutschsprachiger Autor etwas vor. Martin Suters Schreibstil ist unerreichbar, d.h. er schreibt flüssig und eingängig, er entwickelt eine hervorragende Spannung, ohne viele Worte dafür zu verschwenden.
Yvonne Mayer, lehrerbibliothek
Verlagsinfo
Sonias Sinne spielen verrückt: Sie sieht auf einmal Geräusche, schmeckt Formen oder fühlt Farben. Ein Aufenthalt in den Bergen soll ihr Gemüt beruhigen, doch das Gegenteil tritt ein: Im Spannungsfeld von archaischer Bergwelt und urbaner Wellness, bedrohlichem Jahrhundertregen und moderner Telekommunikation beginnt ihre überreizte Wahrnehmung erst recht zu blühen – oder gerät die Wirklichkeit aus den Fugen?
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