 | Das Bedürfnis, den christlichen Glauben von sog. sekundären Übermalungen und dogmatischen Themen (wie z.B. Sühnopfer oder Gottessohnschaft) zu befreien und ihn an den historischen Jesus und seine befreiend-liebende Botschaft vom gnädig-guten Gott-Vater (Abba) anzubinden, bricht sich immer wieder Bahn, vor allem auch in den letzten Jahren und Jahrzehnten, nicht selten mit einer dezidiert Kirchen-kritischen Intention: also Jesus statt Christus... |  | Dieser Sammelband beleuchtet die Christologie aus Perspektive der verschiedenen theologischen Disziplinen mit der Absicht des Untertitels: "Christologie für heute"; denn die Christologie bildet zwar das Zentrum des christlichen Glaubens, erscheint aber traditionell durch zahlreiche schwer verständliche dogmatische Entscheidungen und Themen (wie z.B. die Zwei-Naturen-Lehre, Sühnetod oder Auferstehungsglauben) einigermaßen kompliziert und veral... |
 | Das drei-bändige Werk "Grundlagen des Christentums im 21. Jahrhundert" mutet auf den ersten Blick wie eine klassische christliche Dogmatik an, die ja in der Regel auch trinitarisch, also drei-bändig, aufgebaut ist: Gott Vater (Theologie) - Sohn (Christologie) - Hl. Geist / Hl. Kirche (Pneumatologie und Ekklesiologie). Diese klassischen Themen der Christlichen Glaubenslehre (Dogmatik) werden von dem Jesuiten Johannes Herzgsell und Cora Duttmann ... |  | Emmanuel Jungclaussens kleines, aber inhaltlich erstaunlich dichtes Buch Das Jesusgebet bietet einen eindrucksvollen Zugang zu einer der ältesten christlichen Gebetspraktiken. Religionslehrer werden das Werk mit besonderer Aufmerksamkeit dafür lesen, wie es Glaubensvertiefung und spirituelle Übung in den Alltag heutiger Menschen übersetzen kann – und genau hier entfaltet das Buch seine Stärke.
Jungclaussen gelingt es, die Tradition des Je... |
 | Wo begegnet uns Menschen heute das Heilige? Dieser Frage widmet sich der Dogmatiker Jan-Heiner Tück in seiner Publikation "Minima theologica" in 40 gehaltvollen Texten. Er untersucht dabei Werke der Literatur, der bildenden Kunst, der Musik, nimmt gesellschaftliche Bewegungen in den Blick und stellt auch die Frage, wie Theologie mit religionsfeindlichen Provokationen umgehen kann. Es begegnen uns Gemälde (z.B. Rembrandt), Gedichte (Celan), Thea... |  | Kaiser Konstantin versucht durch Einberufung des ersten Konzils in Nicäa 325 n.Chr. die verschiedenen und rivalisierenden Gruppierungen, theologischen Strömungen und Feiertragspraktiken des Christentums zu vereinheitlichen, um eine für das gesamte römische Reich gemeinsame Glaubensgrundlage zu schaffen, die auch seine Herrschaft stabilisieren soll. Anders als sein Vorrgänger Diokletian sucht Konstantin nicht gegen, sondern mit dem wachsenden... |
 | Mit „Christus (m/w/d)“ legt der Historiker und Theologe Anselm Schubert ein ebenso pointiertes wie differenziertes Buch vor, das mitten in aktuelle Debatten über Geschlecht, Religion und Identität hineinspricht – allerdings nicht mit dem Furor des Kulturkampfs, sondern mit historischer Tiefe und analytischer Sorgfalt. Der Titel provoziert, aber das Buch selbst ist keine Provokation um der Provokation willen. Vielmehr geht es Schubert daru... |  | Vier religionspädagogiche Themen sind in diesem Lehrbuch fachwissenschaftlich, fachdidaktisch und praktisch ausgearbeitet: (1) Theodizee (abhängig vom Gottesbild) und Biodizee, (2) Hiob in der Bibel, (3) Jesus Christus und (4) Heilungserzählung von der gekrümmten Frau (Lukas 13,10-17). Den dabei auftauchenden inhaltsbezogenen Unterrichtsstörungen und -irritationen können die Studierenden mit Professionalität begegnen, indem sie Präkonzept... |
 | Dieses Grundlagen-Werk zur Soteriologie liegt nach dem Erscheinen 2011 hiermit in zweiter, vollständig überarbeiteter Auflage 2023 vor. Die Erlösungs-Relevanz des Todes Jesu Christi gehjört zu den Elementaria des christlichen Glaubens und der christlichen Dogmatik; die Soteriologie bildet den Kernbestand der Christologie. Erlösung ist ein Zentralbegriff christlicher Religion und Theologie. Zugleich ist der Begriff einigermaßen unscharf: Bra... |  | Dieses Buch plädiert für eine grundlegende Neuausrichtung der Christologie: weg von einer Inkarnationstheologie von Weihnachten her - hin zu einer Auferstehungstheologie von Ostern her. Die dominierende christologische Denkform des Christentums ist die Inkarnation, die Menschwerdung Gottes. Doch das Christentum begann nicht an Weihnachten, sondern an Ostern, nicht mit der Geburt Jesu, sondern mit der Auferweckung des Gekreuzigten. Nicht die Ern... |
 | Der Berufsschulunterricht unterscheidet sich vom allgemeinbildenden Schulsystem unter anderem dadurch, dass er in möglichst allen Fächern einen Bezug zum beruflichen Ausbildungsgang herstellen soll. Das gestaltet sich allerdings in den verschiedenen Fächern unterschiedlich einfach oder schwierig. Für den Berufsschulreligionsunterricht nimmt der Verfasser dieses Buchs deshalb mit religionspädagogischem Fokus die in den Evangelien nachweisbare... |  | Die Bände drei, vier und fünf der Reihe "Passauer Forum Theologie" aus dem Regensburger Friedrich Pustet Verlag bilden quasi eine kleine dreibändige, trinitarische Dogmatik des christlichen Glaubens in katholischer Perspektive als Verstehenshilfe, Aufklärung und denkendes Nachvollziehen des Glaubens. Der zweite Glaubensartikel, und hier den zweite Band, thematisiert klassisch die Lehre von Jesus Christus, die Christologie: was wir von ihm wi... |