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Einführung in die Pädagogik bei intellektueller Beeinträchtigung Mit Übungsaufgaben und Online-Ergänzungen 3., überarbeitete Auflage 2026

(Die 1. und 2. Auflage sind unter dem Titel „Einführung in die Pädagogik bei geistiger Behinderung“ erschienen.)
Einführung in die Pädagogik bei intellektueller Beeinträchtigung
Mit Übungsaufgaben und Online-Ergänzungen


3., überarbeitete Auflage 2026



(Die 1. und 2. Auflage sind unter dem Titel „Einführung in die Pädagogik bei geistiger Behinderung“ erschienen.)

Reinhilde Stöppler

Ernst Reinhardt Verlag , UTB
EAN: 9783825265700 (ISBN: 3-8252-6570-6)
216 Seiten, paperback, 15 x 22cm, 2026, 19 Abb. 23 Tab.

EUR 39,90
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
Basiswissen intellektuelle Beeinträchtigung

Dieses Buch vermittelt solides Basiswissen zur Pädagogik bei intellektueller Beeinträchtigung und ermöglicht Studierenden einen erfolgreichen Einstieg in das Fach. Fundiert und umfassend werden z.B. folgende Fragen geklärt: Wie gelingen Erziehung und Bildung im Lebenslauf? Und wie wird Inklusion von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung hinsichtlich Bildung, Wohnen, Freizeit, Sexualität etc. umgesetzt?

Ein kompakter Überblick zu Ätiologie, Bildungskonzepten und Teilhabebereichen, der durch zahlreiche Best-Practice-Beispiele ergänzt wird!

Mit Übungsaufgaben zu jedem Kapitel sowie möglichen Antworten und ergänzenden Informationen zum Download.

Prof. Dr. Reinhilde Stöppler lehrt Geistigbehindertenpädagogik an der Justus-Liebig-Universität Gießen.
Rezension
Diese in bereits 3. überarbeiteter Auflage vorliegende Einführung in die Pädagogik bei intellektueller Beeinträchtigung aus der Reihe "Basiswissen der Sonder- und Heilpädagogik" im Ernst Reinhardt Verlag, die in 1. und 2. Auflage unter dem Titel „Einführung in die Pädagogik bei geistiger Behinderung“ erschienen ist, bietet Grundwissen für das Studium der Sonderpädagogik: Ätiologie, Bildungskonzepte und Teilhabebereiche (vgl. Inhaltsverzeichnis). Das Buch vermittelt einen guten Gesamtüberblick über die Pädagogik bei intellektueller Beeinträchtigung von der frühen Bildung und Förderung, über Schule, Beruf bis hin zu älteren Menschen. In Tabellenform werden typische Syndrome vorgestellt, die eine intellektuelle Beeinträchtigung bedingen können. Das Buch zeigt Besonderheiten und Fördermöglichkeiten über die Lebensspanne. Die Gestaltung ist übersichtlich, Tabellen und Abbildungen dienen als sinnvolle Ergänzung der Inhalte. Schlagworte am Seitenrand dienen dem schnellen Auffinden.

Oliver Neumann, lehrerbibliothek.de
Inhaltsverzeichnis
Vorwort 11

Hinweise zur Benutzung dieses Lehrbuches 14

1 Personenkreis der Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung 16

1.1 Begriff „intellektuelle Beeinträchtigung“ 16
1.2 Klassifikationssysteme 19
1.2.1 AAMR 20
1.2.2 ICF 20
1.3 Wissenschaftliche Perspektiven 23
1.3.1 Medizinische Perspektive 23
1.3.2 Psychologische Perspektive 23
1.3.3 Soziologische Perspektive 25
1.3.4 Pädagogische Perspektive 27

2 Ätiologie der intellektuellen Beeinträchtigung 30

2.1 Chromosomal verursachte intellektuelle Beeinträchtigung 31
2.2 Metabolisch verursachte intellektuelle Beeinträchtigung 34
2.2.1 Störungen im Aminosäurestoffwechsel 35
2.2.2 Störungen im Kohlenhydratstoffwechsel 35
2.2.3 Störungen im Fettstoffwechsel 36
2.3 Exogene Faktoren 36
2.3.1 Pränatale Ursachen 36
2.3.2 Perinatale Ursachen 39
2.3.3 Postnatale Ursachen 40
2.4 Pränataldiagnostik 40

3 Erscheinungsformen intellektueller Beeinträchtigung 48

3.1 Häufige Syndrome 48
3.2 Schwerste Beeinträchtigung 56
3.2.1 Begriffsbestimmung 57
3.2.2 Aktuelle Förderkonzepte 60

4 Wandel der Leitideen in Bildung und Erziehung von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung 67

4.1 Exklusion 68
4.2 Segregation 68
4.3 Vernichtung 70
4.4 Normalisierung 72
4.5 Integration 73
4.6 Selbstbestimmt Leben und Empowerment 75
4.7 Teilhabe und Inklusion 76
4.7.1 Teilhabe und Partizipation 76
4.7.2 Inklusion 77

5 Frühe Bildung und Förderung 80

5.1 Bedeutung der Frühen Bildung 81
5.2 Ziele und Bereiche der Frühförderung 82
5.2.1 Ziele 83
5.2.2 Bereiche 83
5.3 Prinzipien und Organisationsformen 86
5.3.1 Prinzipien 86
5.3.2 Organisationsformen 87
5.4 Programme 87
5.5 Elementarpädagogik 90

6 Schulische Bildung 94

6.1 Förderschule 95
6.2 Gemeinsamer Unterricht 99
6.3 Ausblick 103

7 Berufliche Bildung 104

7.1 Bedeutung von Arbeit und Beruf 104
7.2 Vorbereitung auf das Arbeitsleben 106
7.2.1 Arbeitslehre und Berufsvorbereitung in der Schule 106
7.2.2 Berufliche Ausbildung 108
7.3 Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) 109
7.4 Teilhabe an Arbeit und Beschäftigung 112
7.4.1 Unterstützungsmöglichkeiten 112
7.4.2 Barrieren 113
7.4.3 Teilhabechancen 114

8 Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung im Alter 116

8.1 Zum Begriff Alter 117
8.2 Demografischer Wandel 117
8.3 Teilhabebereiche im Alter 119
8.3.1 Gesundheit 119
8.3.2 Übergang in die Nacherwerbsphase 121
8.3.3 Bildung im Alter 122
8.3.4 Freizeitgestaltung und Tagesstrukturierung 123
8.3.5 Wohnen 124
8.3.6 Soziale Kontakte 124
8.3.7 Mobilität 125
8.3.8 Umgang mit Sterben und Tod 125

9 Teilhabebereiche 127

9.1 Gesundheit 127
9.1.1 Zentrale Aspekte 128
9.1.2 Aktuelle Situation 129
9.1.3 Teilhaberisiken 130
9.1.4 Teilhabechancen 132
9.2 Mobilität 134
9.2.1 Zentrale Aspekte 134
9.2.2 Aktuelle Situation 134
9.2.3 Teilhaberisiken 135
9.2.4 Teilhabechancen 136
9.2.5 Reisen 143
9.3 Wohnen 144
9.3.1 Zentrale Aspekte 144
9.3.2 Aktuelle Situation 147
9.3.3 Teilhaberisiken 150
9.3.4 Teilhabechancen 151
9.4 Freizeit 154
9.4.1 Zentrale Aspekte 154
9.4.2 Aktuelle Situation 157
9.4.3 Teilhaberisiken 158
9.4.4 Teilhabechancen 160
9.5 Erwachsenenbildung 165
9.5.1 Zentrale Aspekte 165
9.5.2 Aktuelle Situation 169
9.5.3 Teilhaberisiken 170
9.5.4 Teilhabechancen 170
9.6 Sexualität 172
9.6.1 Zentrale Aspekte 172
9.6.2 Aktuelle Situation 173
9.6.3 Teilhaberisiken 174
9.6.4 Teilhabechancen 176
9.6.5 Sexualbegleitung 178
9.6.6 Frauen mit intellektueller Beeinträchtigung 178
9.7 Politische Teilhabe 181
9.7.1 Zentrale Aspekte 181
9.7.2 Aktuelle Situation 182
9.7.3 Teilhaberisiken 183
9.7.4 Teilhabechancen 183
9.8 Ausblick 188

Glossar 192
Literatur 194
Sachregister 213