 | Zuletzt hatten Erich Gräßer im EKK, Gerd Schunack im ZBK und Martin Karrer im ÖTK ihre Hebräerbriefauslegungen vorgelegt. Der jüngste Kommentar aber erscheint jetzt hier in dieser Auslegung im Regensburger Neuen Testament (RNT), ein Kommentar, der einen Drittschritt pflegt: Übersetzung mit analytischem Überblick, versweise Einzelauslegung, Ausblick auf das Sinnpotential heute. Sicherlich: Der Hebräerbrief steht nicht gerade im Zentrum rel... |  | Sechs Jahre nach Erscheinen von Teilband 1 liegt nun Teilband 2 der Hebräerbrief-Kommentierung in der ÖTK-Reihe vor. Der Hebräerbrief führt ein Schattendasein im Neuen Testament und religionspädagogisch erscheint er annähernd unbekannt ... Das Neue Testament bietet aber weitaus mehr als die religionspädagogische Engführung auf wenige Themen aus den synotischen Evangelien vermuten läßt. Und selbst wenn man es unterrichtlich nicht unmitte... |
 | Der Hebäerbrief ist unter den Schriften des Neuen Testaments ein sehr eigenwilliger und theologisch höchst anspruchsvoller Text. - Dieser umfangreichste deutschsprachige Kommentar zum Hebr bemüht sich besonders um das theologische Verständnis und die religionsgeschichtliche Einordnung des Hebr. - Lange Zeit hat Paulus als Verfasser des Hebräerbriefs gegolten. Der Hebr aber nennt keinen Verfasser. Er stellt einen pseudepigraphischen Brief mit... |  | Der Hebäerbrief ist unter den Schriften des Neuen Testaments ein sehr eigenwilliger und theologisch höchst anspruchsvoller Text. - Dieser umfangreichste deutschsprachige Kommentar zum Hebr bemüht sich besonders um das theologische Verständnis und die religionsgeschichtliche Einordnung des Hebr. - Lange Zeit hat Paulus als Verfasser des Hebräerbriefs gegolten. Der Hebr aber nennt keinen Verfasser. Er stellt einen pseudepigraphischen Brief mit... |
 | Der Hebäerbrief ist unter den Schriften des Neuen Testaments ein sehr eigenwilliger und theologisch höchst anspruchsvoller Text. - Dieser umfangreichste deutschsprachige Kommentar zum Hebr bemüht sich besonders um das theologische Verständnis und die religionsgeschichtliche Einordnung des Hebr. - Lange Zeit hat Paulus als Verfasser des Hebräerbriefs gegolten. Der Hebr aber nennt keinen Verfasser. Er stellt einen pseudepigraphischen Brief mit... |  | Der Hebräerbrief führt ein Schattendasein im Neuen Testament und religionspädagogisch erscheint er annähernd unbekannt ... Das Neue Testament bietet aber weitaus mehr als die religionspädagogische Engführung auf wenige Themen aus den synotischen Evangelien vermuten läßt. Und selbst wenn man es unterrichtlich nicht unmittelbar umsetzen kann: wer neutestamentliche Themen behandelt, der / die sollte auch andere neutestamentliche Konzeptionen... |
 | Der ‚Brief an die Hebräer’ ist ursprünglich anonym verfaßt worden, eine nähere Eingrenzung des Verfassers ist äußerst schwierig, weshalb man hier sehr gut die Aussage von Origenes zum Hebräerbrief zitieren kann: „Wer indes tatsächlich den Brief geschrieben hat, weiß allein Gott“ (bei Euseb im 6. Band seiner Kirchengeschichte). Da sich der Briefschluß (13,22-25) an das paulinische Briefformular anlehnt, wird dies oftmals als ein ... |  | Sicherlich: Der Hebräerbrief steht nicht gerade im Zentrum religionspädagogischer neutestamentlicher Bemühungen, ja nicht einmal im Zentrum theologischer neutestamentlicher Wahrnehmung. Aber das ist genau das Problem: Der Hebräerbrief führt ein (unberechtigtes) Schattendasein im Neuen Testament und die Religionspädagogik, wenn sie denn sich überhaupt bibeldidaktisch gestaltet, reduziert und verengt den neutestamentlichen Kanon unzulässig ... |