 | Die Exerzitien aus der Feder von Ignatius von Loyola bilden sicher einen Grundbaustein der religiösen Texte Europas. Hier liegt dieser wichtige spirituelle Text in einer schön gestalteten neuen Ausgabe vor. Ignatius, der Gründes des Jesuitenordens, beschreibt die Schritte der traditionell vierwöchigen Exerzitien so detailliert und klar, dass die Durchführung nach den gegebenen Regeln auch heute noch möglich ist und die Exerzitien regelmäß... |  | Wo begegnet uns Menschen heute das Heilige? Dieser Frage widmet sich der Dogmatiker Jan-Heiner Tück in seiner Publikation "Minima theologica" in 40 gehaltvollen Texten. Er untersucht dabei Werke der Literatur, der bildenden Kunst, der Musik, nimmt gesellschaftliche Bewegungen in den Blick und stellt auch die Frage, wie Theologie mit religionsfeindlichen Provokationen umgehen kann. Es begegnen uns Gemälde (z.B. Rembrandt), Gedichte (Celan), Thea... |
 | Mit „Christus (m/w/d)“ legt der Historiker und Theologe Anselm Schubert ein ebenso pointiertes wie differenziertes Buch vor, das mitten in aktuelle Debatten über Geschlecht, Religion und Identität hineinspricht – allerdings nicht mit dem Furor des Kulturkampfs, sondern mit historischer Tiefe und analytischer Sorgfalt. Der Titel provoziert, aber das Buch selbst ist keine Provokation um der Provokation willen. Vielmehr geht es Schubert daru... |  | Dieses Buch plädiert für eine grundlegende Neuausrichtung der Christologie: weg von einer Inkarnationstheologie von Weihnachten her - hin zu einer Auferstehungstheologie von Ostern her. Die dominierende christologische Denkform des Christentums ist die Inkarnation, die Menschwerdung Gottes. Doch das Christentum begann nicht an Weihnachten, sondern an Ostern, nicht mit der Geburt Jesu, sondern mit der Auferweckung des Gekreuzigten. Nicht die Ern... |
 | Zur Reihe Methodenbibel sind inzwischen vier Bände erschienen. Der vorliegende Band ist der vierte Band der Reihe. In den Festeinband-Büchern findet man jeweils einen Bibeltext abgedruckt mit einer zugehörigen Einführung und Begriffsklärungen zum jeweiligen Bibeltext. Anschließend findet man übersichtliche Icons zur möglichen Umsetzung mit Zeitangabe, Altersempfehlung, Gruppengröße und Aufwand.
Dabei ist vor allem die Menge an untersch... |  | Die Entdeckung biblischer Geschichten und die gemeinsame Textarbeit steht in vielen kirchlichen Jugendgruppen und natürlich auch im Religionsunterricht immer wieder im Mittelpunkt. Mit der vorliegenden Methodenbibel NT, in der Texte von der Passionsgeschichte bis zur Offenbarung versammelt sind, stellt 111 Methoden vor, um die Texte gemeinsam zu lesen, zu erschließen, zu verstehen und zu interpretieren. Insgesamt 37 Texte sind es, anhand derer ... |
 | Einerseits betont und bezeugt der christliche Glaube Liebe, Barmherzigkeit und Gewaltlosigkeit
als Liebe und Barmherzigkeit verkündet, andererseits aber setzen Heilige Schrift und Kirchengeschichte Gottes Willen mit Gewaltakten und Massentötungen durch. Stets scheint ein tiefer Abgrund die christliche Liebesbotschaft vom Handeln ihrer Verantwortlichen zu trennen. Kann ein solcher Gott existieren? Widerlegt sich der Glaube durch seine gewalttä... |  | Dieser Band dokumentiert die Vorträge einer Ringvorlesung zu "Rückfragen nach Jesus", die im Sommersemester 2019 an der Leibniz Universität Hannover gehalten wurde. Fragen nach Jesus gehören zu den zentralen Themen auch der Religionspädagogik, - das meint keineswegs "nur" Fragen der historischen Jesusforschung, sondern auch der frühen Christentumsgeschichte und der Systematischen Theologie heute. Deshalb gliedert sich der Band in vier Kapit... |
 | Märchenhaftes und Mythen befeuern von jeher einen Atheismus, der sich wesentlich materialistisch und naturwissenschaftlich speist und letztlich recht einseitig und undifferenziert argumentiert, dass nur Wirkliches wahr sein könne, dass nur Bedeutung haben kann, was real existiert oder passiert. Damit wird das Denken des religiösen Fundamentalismus mit entgegengesetztem Vorzeichen behauptet: weil die Auferstehung historisch tatsächlich gescheh... |  | Die Situation scheint eindeutig: Entweder können die Menschen mit dem Auferstehungsglauben nichts anfangen und tun ihn als unsinnig ab oder sie nehmen ihn biblizistisch wort-wörtlich oder,- ähnlich schlicht, nur mit umgekehrtem Vorzeichen -: Die Auferstehung wurde von den Jüngern erfunden. Diese Positionen findet der Autor dieses Buchs inakzeptabel. Bei kaum einem anderen Thema des christlichen Glaubens gehen die Auffassungen so weit auseinan... |
 | Dieser kleinformatige Schott-Band für die Kar- und Osterwoche ist gewissermaßen eine Auskopplung aus den umfangreicheren, auf dieser Seite bereits besprochenen Schott-Messbüchern in Neuauflage.
Er versammelt liturgische Texte der römisch-katholischen Liturgie für die Zeit von Palmsonntag bis zum Sonntag nach Ostern für alle drei Lesejahre. Aufgenommen sind neben den Messtexten auch Trauermetten an Karfreitag und Karsamstag. Erfreulich für... |  | Diese Dissertation aus dem Fach Systematische Theologie fragt nach dem spezifischen Beitrag einer christlichen Thanatologie und Auferstehungsvorstellung zur gegenwärtigen Debatte um Sterben und Tod auch über die Diesseitigkeit hinaus. Dazu werden aus drei Epochen der evangelischen Kirchengeschichte einschlägige Beiträge analysiert: a) Martin Luthers Sermon von der Bereitung zum Sterben von 1519, b) die Kriegspredigten und die Eschatologie des... |