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Papas schwarze Löcher
Papas schwarze Löcher




Hannah-Marie Heine, Heribert Schulmeyer

Psychiatrie-Verlag
EAN: 9783867392334 (ISBN: 3-86739-233-1)
40 Seiten, hardcover, 26 x 15cm, November, 2021

EUR 19,00
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
Ein toll illustriertes Buch für Kinder ab sechs Jahren erzählt, wie Lilli die depressive Störung ihres Vaters erlebt. Sie sucht Erklärungen für etwas, was das Familienleben ziemlich auf den Kopf stellt. Und nach einem offenen Gespräch in der Familie findet Lilli ihren eigenen, kindgerechten Hilfen: Im Dunklen braucht man Taschenlampen! Von Donnerwolken und Tränentropfen Lillis Papa ist auf einmal so anders. Er schläft ganz viel, wird schnell böse oder rast auf seinem Motorrad davon. Lilli vermisst die Sternengucker-Abende, an denen sie ihren Papa ganz für sich hat, und überlegt mit Kater Mo, ob Papa wegen irgendwas sauer ist. Aber auch ihre Aufmunterungsversuche vertreiben die dunklen Donnerwolken nicht, und Lillis Magen fängt an zu grummeln und tut weh. Dann erzählt Papa Lilli von seinen schwarzen Löchern – und dass er sich Hilfe suchen wird. Depression bei Vätern alltagsnah und anschaulich Das Buch stellt die Gefühle der Kinder dar und fängt sie in ihren Sorgen auf. Es zeigt, wie sich die depressive Erkrankung eines Elternteils auf ein Kind auswirken kann und wie wichtig es ist, offen mit den Kindern darüber zu sprechen.
Rezension
Lillis Papa, der gestern noch begeisterungsfähig war und mit Lilli die Sterne beobachtete, scheint von heute auf morgen eine Depression entwickelt zu haben. Gerade dieses von heute auf morgen kommt in dem Bilderbuch sehr gut hervor. Lilli, die Papa noch mit Füßekitzeln wecken möchte, wird aus dem Zimmer geschickt. Auch ihre Mutter macht sich Sorgen um Papa. Lilli sucht die Schuld anfangs bei sich. Ob sie etwas falsch gemacht hat? Papa hat keine Zeit mehr für Lilli, sietzt viel vor seinem Laptop und schreit Lilli an. Mama und Papa streiten. Lilli belastet als das und in der Schule kann sie sich nicht mehr konzentrieren. Am gleichen Abend redet Papa mit ihr, erklärt ihr, was los ist. Papa geht nun in eine Therapie und ist auch nicht mehr ungerecht.
Das ging schnell. Vielleicht ein bisschen zu schnell - doch es macht Kindern, deren Eltern es ähnlich geht, Hoffnung, dass alles wieder gut wird.

Ina Lussnig, Lehrerbibliothek.de