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Digitalisierung
Kinder, Familie und Schule
Charlott Rubach, Nicole Kuhn, Ricarda Kurock
BRILL
, Schöningh, UTB
EAN: 9783825265908 (ISBN: 3-8252-6590-0)
184 Seiten, paperback, 15 x 22cm, 2026, 19 Abb., 8 Tab.
EUR 22,00 alle Angaben ohne Gewähr
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Umschlagtext
Diese Einführung erläutert, welche Rolle Digitalisierung für Schule und Lernen spielen kann, welche Bedeutung Eltern und Peers bei der Mediennutzung haben und wie Digitalisierung die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen bedingt. Zudem wird die Relevanz digitaler Kompetenzen für gesellschaftliche Beteiligung diskutiert. Best-Practice-Beispiele schlagen den Bogen zur Unterrichtspraxis.
Aktuelle Forschungsbefunde, Praxisbeispiele und Reflexionsanregungen unterstützen dabei, Digitalisierung als gemeinsamen Gestaltungsprozess zu verstehen und pädagogisch fundiert zu begleiten.
Charlott Rubach hat Bildungswissenschaften an der Universität Rostock studiert und an der Universität Potsdam promoviert, genauer zu den Auswirkungen kooperativer Beziehungen zwischen Eltern und Lehrpersonen für die Bildungsentwicklung von Lernenden. Sie hat den Lehrstuhl für empirische Bildungsforschung mit dem Schwerpunkt der Lehrkräfteforschung an der Universität Rostock inne. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Messung und Förderung digitaler Kompetenzen in der Lehrkräftebildung sowie die Bedeutung von Unterrichtsqualität für die motivationale und emotionale Entwicklung in Bildungskontexten.
Nicole Kuhn (geb. Gruchel) studierte Lehramt an der Universität Paderborn und promovierte dort anschließend in der Psychologie zum Thema der digitalen häuslichen Lernumwelt von Kindern und Jugendlichen unter besonderer Berücksichtigung elterlicher Unterstützung. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Pädagogischen Psychologie und Entwicklungspsychologie koordiniert sie den bildungswissenschaftlichen Teil des Praxissemesters für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen. Ihre Forschungsinteressen liegen insbesondere in den Bereichen Motivation, Emotionen und digitale Medien.
Ricarda Kurock hat Lehramt an der Universität Paderborn studiert, ihren Vorbereitungsdienst an einer Sekundarschule absolviert und an der Universität Paderborn in der Psychologie zur elterlichen Unterstützung bei der Internetnutzung von Kindern und Jugendlichen promoviert. Dort ist sie derzeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Graduiertenförderung eines interdisziplinären Sonderforschungsprojekts sowie in der Lehrkräftebildung unterwegs und bildet sich zusätzlich zur systemischen Beraterin fort.
Rezension
Das Lehramtsstudium ist - wie alle anderen gesellschaftlichen Bereiche auch - in spezifischer Weise von der derzeitigen umfassenden Digitalisierung der Gesellschaft betroffen. Wir leben inmitten einer ungeheuren technischen Umbruchsituation, die sicherlich ähnlich bedeutsam ist wie seinerzeit die industrielle Revolution oder der Buchdruck. Digitalisierung und Computerisierung ergreifen alle Bereiche menschlichen Lebens - und selbstverständlich auch Schule und Familie. Der Computer hat das Buch als Leitmedium abgelöst. Dieser Band aus der Reihe "Psychologie für Lehramtsstudierende" hebt dabei besonders auf die Relevanz von Digitalisierung auf Kinder, Familie und Schule (Untertitel) ab: die Bedeutung von Digitalisierung für Schule und Lernen, die Rolle von Eltern und Peers bei der Mediennutzung, der Einfluß von Digitalisierung auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, die Relevanz digitaler Kompetenzen für gesellschaftliche Beteiligung u.v.a. - Ein informativer Band zum Megatrend Digitalisierung im pädagogischen Kontext!
Oliver Neumann, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Reihe:
Psychologie für Lehramtsstudierende
herausgegeben von Heike M. Buhl und Katrin B. Klingsieck
Inhaltsverzeichnis
Vorwort der Herausgeberinnen 9
Vorwort der Autorinnen 11
1. Digitale Kompetenzen und deren Förderung als Ausgangspunkt 15
1.1 Was sind digitale Kompetenzen? 15
1.1.1 Medienkompetenzen 17
1.1.2 Grundlegende digitale Kompetenzen 20
1.1.3 Berufsbezogene digitale Kompetenzen von Lehrkräften 28
1.2 Digitale Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen in Deutschland 35
1.2.1 Möglichkeiten zur Messung digitaler Kompetenzen 35
1.2.2 Empirische Bestandsaufnahme zu digitalen Kompetenzen bei Kindern und Jugendlichen 37
1.2.3 Didaktische Überlegungen zur Förderung digitaler Kompetenzen in der Schule 40
1.2.4 Förderung digitaler Kompetenzen im Fachunterricht 43
1.3 Digitale Kompetenzen von (angehenden) Lehrkräften in Deutschland 48
1.3.1 Empirische Bestandsaufnahme zu digitalen Kompetenzen bei (angehenden) Lehrkräften 49
1.3.2 Testen Sie Ihre digitalen Kompetenzen 52
2. Digital ist besser? Der Fokus auf Lehren und Lernen 57
2.1 Qualitätsvolles Unterrichten mit digitalen Medien 57
2.1.1 Differenzierung 58
2.1.2 Klassenführung 60
2.1.3 Soziale Unterstützung 61
2.1.4 Inhaltliche Passung und fachmethodische Gestaltung 62
2.1.5 Unterstützung beim Üben 62
2.1.6 Beurteilung und Feedback 63
2.1.7 Kognitive Aktivierung 64
2.2 Förderung von Motivation durch digitale Medien 66
2.3 Selbstregulation als eine Orientierung zukünftiger Lehr-Lernprozesse 68
2.3.1 Grundlagen zu Selbstreguliertem Lernen 69
2.3.2 Digitale Medien als Unterstützung der Selbstregulation im Unterricht 70
3. Digitalisierung fängt bei Ausstattung an? Ein Blick auf Schulentwicklungsprozesse 73
3.1 Modelle zur Schulentwicklung und digitalen Transformation 73
3.1.1 Modelle zu Handlungsbereichen und Prozessen der Schulentwicklung 74
3.1.2 Modelle zu Handlungsbereichen und Prozessen der digitalen Transformation 76
3.1.3 Von der Theorie zur Praxis: Wie Schulen diese Modelle nutzen können 77
3.2 Der Fokus auf Kontext und Input: Herausforderungen, Ausgangslagen und das Leitbild 78
3.2.1 Schritt 1: Welches Leitbild möchten wir uns geben? 79
3.2.2 Schritt 2: In welcher Situation befindet sich ihre Schule gerade? 83
3.2.3 Schritt 3: Was sind Ihre Ziele? 83
3.3 Der Fokus auf den Prozess I: Die Entwicklung der Schule als Organisation 86
3.3.1 Die technische Infrastruktur von Schule 86
3.3.2 Führung von Schulen im digitalen Zeitalter 87
3.3.3 Kollaboration und Kommunikation innerhalb von Schule 88
3.4 Der Fokus auf den Prozess II: Die Entwicklung des Personals 91
3.4.1 Theoretische Grundlagen der digitalen Lehrkräftebildung 91
3.4.2 Verschiedene Formate der Fort- und Weiterbildung 94
3.5 Der Fokus auf den Prozess III: Die Entwicklung des Unterrichts 98
4. Familie und Alltag von Kindern und Jugendlichen 105
4.1 Digitale Medien im Alltag von Kindern und Jugendlichen 105
4.1.1 Ausstattung und Besitz 107
4.1.2 Nutzungsfrequenz, -dauer und Art der Nutzung des Internets 108
4.1.3 Digitale Ungleichheiten 110
4.2 Die Rolle von Familie 114
4.2.1 Familie als primäre Sozialisationsinstanz 115
4.2.2 Elterliche Medienerziehung: Formen und Auswirkungen 117
4.2.3 Einflussfaktoren auf die elterliche Medienerziehung 125
4.3 Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule 130
4.3.1 Begriffsbestimmung 131
4.3.2 Qualitätsmerkmale 132
4.3.3 Elternhaus-Schule-Kooperation: Ein Blick in die Praxis 136
5. Entwicklung und Medien im Kindes- und Jugendalter 141
5.1 Eine Perspektive auf Generationen in digitalen Zeiten 141
5.2 Digitalisierung und Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen 145
5.2.1 Chancen und Risiken sozialer Medien für Kinder und Jugendliche 146
5.2.2 Online-Gaming 154
5.2.3 Suchtpotenzial und Ablenkung durch digitale Medien 156
5.3 Identitätsentwicklung zwischen analoger und digitaler Welt 160
5.4 Ist die Frage „Ab wann Mediennutzung?“ gerechtfertigt? 162
Literaturverzeichnis 169
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