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Au├čer uns spricht niemand ├╝ber uns Roman
Au├čer uns spricht niemand ├╝ber uns
Roman




Wilhelm Genazino

Deutscher Taschenbuch Verlag
EAN: 9783423146616 (ISBN: 3-423-14661-3)
155 Seiten, paperback, 12 x 19cm, August, 2018

EUR 10,90
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
Dass Carola sich ├╝ber ihren Partner aufregt, kann man ihr nicht verdenken. Der gescheiterte Schauspieler f├╝hlt sich ganz wohl in seiner Rolle als Beobachter und l├Ąsst sich durch nichts ersch├╝ttern. Wirklich durch nichts?

┬╗Keiner portr├Ątiert eleganter und hartn├Ąckiger die Dienstverweigerer des sp├Ątmodernen smarten Daseins.┬ź

Roman Bucheli in NZZ

┬╗Genazino macht gl├╝cklich.┬ź

Anne Haeming auf Spiegel Online

dtv

www.dtv.de
Rezension
Der 1943 in Mannheim geborene, in Frankfurt lebende, im Jahre 2004 mit dem Georg-B├╝chner-Preis ausgezeichnete deutsche Roman-Autor Wilhelm Genazino beschreibt in diesem neuen Roman einmal mehr den gescheiterten Durchschnittsmenschen in unserer Gesellschaft, hier am Beispiel eines Schauspielers. Typisch f├╝r alle Romane Genazinos ist die hochdifferenzierte Beobachtungsgabe der Personen, die immer wieder zu sehr ausf├╝hrlichen Beschreibungen scheinbarer Banalit├Ąten f├╝hrt, die dann aber in eigenwillige, teils skurril erscheinende Einsichten m├╝nden. Handlungsstr├Ąnge sind nicht klar erkennbar, im Vordergrund steht die Beschreibung der Gegenwart. Die Handlung wird durch Schilderung, Kulturkritik und Selbstreflexion ersetzt. Genazino beschreibt das Besondere im Allgemeinen und die Absurdit├Ąt des Alltags, wie sie von durchschnittlichen Bewohnern durchschnittlicher St├Ądte im Hier und Jetzt erlebt wird.

Jens Walter, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
┬╗Genazino macht gl├╝cklich.┬ź Anne Haeming in ÔÇ║Spiegel OnlineÔÇ╣
Manchmal kann Carola ihren Partner einfach nicht mehr ertragen. Der gescheiterte Schauspieler, vom Leben u╠łberfordert, hat sich in einer bequemen Mittelm├Ą├čigkeit eingerichtet und fu╠łhlt sich ganz wohl in seiner Rolle als Beobachter. Nicht einmal ihre Entscheidung, sich von ihm zu trennen, vermag ihn richtig zu erschu╠łttern. ├ťberraschenderweise findet sich Carolas Mutter bereit, dem Verlassenen zur Seite zu stehen. Aber will der u╠łberhaupt gerettet werden?