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Von der Kindergärtnerin zur Kindheitspädagogin
Entwicklungslinien der Qualifizierungswege für Kindheitspädagogik
Elke Kruse
Wochenschau Verlag
, UTB
EAN: 9783825259495 (ISBN: 3-8252-5949-8)
176 Seiten, paperback, 12 x 18cm, November, 2025
EUR 19,90 alle Angaben ohne Gewähr
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Umschlagtext
Angesichts aktueller Debatten um die Konsolidierung der kindheitspädagogischen Studiengänge in Deutschland lohnt eine historische Betrachtung ihrer Entwicklungsgeschichte. Dieser Band zeigt den Verlauf zentraler Diskurse rund um Fragen der Ausbildung im Bereich der Kindheitspädagogik. Er fördert das Wissen von Lehrenden und Studierenden zur historischen Dimension des Berufsfelds.
Prof. Dr. Elke Kruse ist Professorin für Erziehungswissenschaft, insbes. Pädagogik der Kindheit und Familienbildung an der Hochschule Düsseldorf.
Rezension
Über die Kindheitspädagogik wird z.Zt. erheblich diskutiert; angesichts der Bedeutung, die der frühkindlichen Entwicklung zukommt und die in immer stärkerem Maße erkannt wird, wird im Rahmen einer Verbindung von Vorschule und Grundschule auch über eine verstärkte Akademisierung des Ausbildung nachgedacht: "Von der Kindergärtnerin zur Kindheitspädagogin" lautet entsprechend er Titel dieses Buchs mit dem Untertitel "Entwicklungslinien der Qualifizierungswege für Kindheitspädagogik". Der Begriff Kindheitspädagogik und seine Ausbreitung sind noch recht jung; erst seit etwa 15 Jahren konnte er als Ausdruck für neue Wege der Professionalisierung, Forschung und Verwissenschaftlichung etabliert werden. Die Beschäftigungsorte der Absolvent*innen einschlägiger Studiengänge liegen u.a. in der Kindertagesbetreuung, in Schulen (insbesondere Offenen Ganztagsschulen), im Kinderschutz und in der Familienbildung und -beratung sowie in weiteren Feldern der Kinder- und Jugendhilfe sowie darüber hinaus im Bildungs- und Gesundheitswesen.
Dieter Bach, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Die Reihe Kindheitspädagogik und Familienbildung wird herausgegeben von
Rita Braches-Chyrek, Irene Dittrich, Veronika Fischer und Elke Kruse.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung: Die aktuelle Situation der Ausbildung im Bereich der Kindheitspädagogik als Ausgangspunkt historischer Vergewisserung 7
2. Verberuflichung im 19. Jahrhundert 14
2 1 Gouvernanten, Ammen und Schulschwestern – Fremdbetreuung von Kindern vor dem und im 19 Jahrhundert 14
2 2 Gesellschaftliche und ideengeschichtliche Hintergründe für eine außerhäusliche Kleinkindbetreuung und -erziehung 21
2 3 Erste Schulungen von Wärterinnen, Helferinnen und Kleinkindlehrerinnen 29
2 4 Die Ausbildung zur Kindergärtnerin 40
2 5 Das Motiv ‚Mütterlichkeit als Beruf‘ 51
3. Ausbildung und Beruf in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts 60
3 1 Konsolidierung der Ausbildung zur Kindergärtnerin 60
3 2 Die Weiterbildung zur Jugendleiterin 65
3 3 Tendenzen und Richtungsentscheidungen in den 1920er Jahren 74
3 4 Ideologisierung und Deprofessionalisierung im Nationalsozialismus 80
4. Weiterentwicklung von Ausbildung und Beruf in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts 88
4 1 Neuordnung sozialpädagogischer Berufe in der BRD Ende der 1960er Jahre: Erzieher*innen
und Sozialpädagog*innen 88© Wochenschau Verlag, Frankfurt/M.
4 2 Die Ausbildung zur Kindergärtnerin in der DDR 95
4 3 Debatten und Reformen in den 1970er bis 1990er Jahren 103
5. Aufbruch im 21. Jahrhundert: Teilakademisierung des Feldes 115
5 1 Der Einfluss von ‚PISA‘ und ‚Bologna‘: Schub für die Akademisierung zu Beginn des 21 Jahrhunderts 115
5 2 Das Nebeneinander von akademischer und nichtakademischer Ausbildung: Kindheitspädagog*innen und Erzieher*innen 129
5 3 Zwischen Professionalisierung und Deprofessionalisierung: 2004–2025 139
6. Fazit 151
Literatur 154
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