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Die innere Oma Gelassenheit lernen von der weisesten Version deiner selbst
Die innere Oma
Gelassenheit lernen von der weisesten Version deiner selbst




Franca Cerutti

Piper Verlag GmbH
EAN: 9783492067881 (ISBN: 3-492-06788-3)
272 Seiten, paperback, 14 x 21cm, 2026

EUR 18,00
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
In Gelassenheit steckt "lassen"

Was wäre, wenn wir unser 90-jähriges Ich um Rat fragen könnten? Eine weise, wohlwollende Instanz, die uns, unseren Alltag und unser Leben kennt und sieht, was wirklich zählt - und welcher Stress völlig überflüssig ist.

Franca Cerutti nennt diese Instanz die »innere Oma«.

In liebevoller Ergänzung zum inneren Kind ist sie ein Anteil in uns, den wir selbst schaffen, unser Zukunfts-Selbst, das auf unser Leben zurückschaut und uns so dabei hilft, den Blick nach vorn zu richten. Psychologisch fundiert und therapeutisch erprobt zeigt die Erfolgsautorin in diesem Buch, wie wir unsere eigene innere Oma erschaffen und wie sie uns dabei helfen kann, endlich loszulassen, was uns stresst: Schuldgefühle, Perfektionismus und das ewige Vergleichen.



Franca schafft etwas Seltenes: Sie gibt der Psychologie eine Stimme, die klug ist, ohne belehrend zu sein, und warmherzig, ohne kitschig zu werden.“ 
TIMON KRAUSE



„Wenn jede und jeder von uns eine innere Oma hätte, die uns berät, wie viel unaufgeregter, kreativer und klüger wäre diese Welt … Liebe Menschen da draußen, bitte lest dieses Buch!“ BRIGITTE
Rezension
Was wäre, wenn wir bei schwierigen Entscheidungen nicht auf unseren inneren Kritiker hören müssten, sondern auf die 90-jährige Version unserer selbst? Franca Cerutti macht aus dieser ungewöhnlichen Vorstellung ein psychologisches Werkzeug und trifft damit einen Nerv unserer Zeit. "Die innere Oma“ ist keine esoterische Kunstfigur, sondern eine bewusst entwickelte Perspektive: Mit Abstand, Lebenserfahrung und Wohlwollen schaut sie auf das, was uns heute beschäftigt. Gerade bei Perfektionismus, Schuldgefühlen, Vergleichen und dem Gefühl, ständig funktionieren zu müssen, kann dieser Perspektivwechsel erstaunlich hilfreich sein. Cerutti verbindet psychologische Forschung mit ihrer therapeutischen Erfahrung und bleibt dabei erfreulich verständlich. Die Stärke des Buches liegt weniger in revolutionären neuen Erkenntnissen als in der Art, wie bekannte psychologische Einsichten zusammengeführt werden. Besonders gelungen sind die konkreten Übungen und die „Oma-Fragen“, die zum Nachdenken zwingen, ohne den Leser zu belehren. Ganz frei von einem gewissen Selbstoptimierungsverdacht ist das Konzept allerdings nicht. Ausgerechnet ein Buch über Gelassenheit kann gelegentlich den Eindruck vermitteln, nun müsse man auch noch lernen, richtig gelassen zu sein. Das ist ein kleiner Widerspruch, den Cerutti nicht immer ganz auflöst. Trotzdem bleibt eine ausgesprochen brauchbare Idee zurück: Manche Probleme werden kleiner, wenn man sie nicht aus dem hektischen Heute betrachtet, sondern aus der Perspektive eines Lebens, das schon sehr viel gesehen hat.

Arthur Thömmes, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Stell dir vor, du könntest dein 90-jähriges Ich um Rat fragen. Jemanden, der dich kennt wie niemand sonst, und mit Weitblick und Wohlwollen auf dein Leben und deinen Alltag blickt. Franca Cerutti macht diese weise Instanz zugänglich, und nennt sie „die innere Oma“. In liebevoller Ergänzung zum inneren Kind schaut sie nicht zurück, sondern nach vorn – und vom Ende des Lebens auf das, was heute wirklich zählt.

Psychologisch fundiert und therapeutisch erprobt zeigt dieses Buch, wie wir loslassen können, was uns stresst: Schuldgefühle, Perfektionismus und das ewige Vergleichen. Die innere Oma ist ein stützender Anteil, den wir selbst schaffen – als warmherzige und weise Ergänzung zu den inneren Anteilen, die uns in unserer Biografie „passiert“ sind. Die innere Oma hat den Überblick – und sie hat dir was Wichtiges zu sagen.

„Deine innere Oma, mit ihrem Weitblick, Überblick und Einblick, hat eine ziemlich klare Botschaft. Meist lautet sie: Lass es! Lass den Perfektionismus. Lass das Vergleichen. Lass die Schuldgefühle. Lass das Retten von Menschen, die gar nicht gerettet werden wollen. Lass die tausend To-do-Listen, die dich nicht entlasten. Deine innere Oma wird dich wahrscheinlich nicht anfeuern, noch mehr zu leisten. Sie wird dich daran erinnern, dass du ein Leben zu leben hast – und kein Projekt zu optimieren.“
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Dies ist kein Ratgeber 13
Stell dir vor, du könntest dich selbst um Rat fragen ... 14
Wer ist diese innere Oma? 14
Warum ausgerechnet eine Oma? 14
Was sie dir sagen wird (Spoiler: Lass das meiste!) 16
Was dich in diesem Buch erwartet 16
Meine persönliche innere Oma (oder: Omma!),
und warum ich dieses Buch geschrieben habe 17
Ein letztes Wort, bevor es losgeht 18
Teil i: Die innere Oma kennenlernen
Wer sie ist, wo du sie findest und wie sie dir
jetzt helfen kann
Kapitel i: Die weiseste Person, die du kennst,
bist du selbst
Du bist die Expertin 21
Garbage in, garbage out 22
Die Vielstimmigkeit in uns 23
Ein selbst gewählter Anteil 25
Das Problem mit dem Mittendrin 27
Die Metapher der inneren Oma 30
Die erste Begegnung 33
Wo wir stehen - und was dich erwartet 37
Kapitel 2: Warum wir ein Zukunfts-Selbst brauchen
Die Wissenschaft hinter dem Zukunfts-Selbst 39
Der Spiegel, der in die Zukunft zeigt 41
Das Fremde in uns: Warum wir unser Zukunfts-
Ich wie einen Unbekannten behandeln 45
Nicht härter zu sich selbst sein,
sondern verbundener 50
Warum wir für andere klüger sind
als für uns selbst 52
Warum Selbstmitgefühl wirksamer ist
als Selbstkritik 57
Die innere Oma und die Achtsamkeit 61
Was wir jetzt wissen 66
Kapitel 3: Wie du deine innere Oma zum Leben erweckst
Das Treffen mit dem Zukunfts-Selbst 68
Wie sieht sie aus? 68
Wie lebt sie? 70
Wie klingt sie? 72
Wie triffst du sie? 76
Von hier aus 84
Kapitel 4: Die Oma-Frage als Kompass und wie du
sie im Alltag zurate ziehst
Die eine Frage 85
Momente für die Oma-Frage 87
Was am Ende zählt 91
Die Fragen, die dein Leben sortieren 97
Wie du die Fragen nutzen kannst 101
Was jetzt kommt 103
Teil z: Was deine innere Oma dir raten würde
Die Not-to-do-Liste für mehr Gelassenheit
Gehört das in dein Leben, oder kannst du es lassen? 106
Kapitel 5: Lass den Perfektionismus
»Das beste Ich« hat den Darm saniert 109
Was Perfektionismus eigentlich ist 110
Du bist, was du leistest 116
Seit wann ist Lustlosigkeit
ein problematisches Mindset? 117
Was Perfektionismus uns nicht sehen lässt 119
Aufhören, ein Projekt zu sein 121
Was die innere Oma dazu sagt 124
Kapitel 6: Lass die Schuld
Warum dein innerer Richter
nach veralteten Gesetzen urteilt 126
Der Richter, der nie in Rente geht 127
Das Gesetzbuch, das du nie geschrieben hast 128
Was Scham anrichtet 130
Du bist eine Montagsproduktion 131
Schuld als moralisches Pfand 133
Lieber schuldig als hilflos 134
Immer »auf Bewährung« 135
Gefühl und Urteil sind verschiedene Dinge 137
Scham gedeiht im Dunkeln 138
Was die innere Oma dazu sagt 139
Kapitel 7: Lass das Vergleichen
Wenn andere alles im Griff haben - und du bloß
einen Wäscheberg 141
Schäm dich 141
Dein Schlechtestes gegen ihr Bestes 143
Das Brennglas in der Hosentasche 145
Je größer das Fenster, desto größer der Neid 147
Die Cousine des Vergleichs 147
Der Algorithmus im Kopf 149
Das Vergleichen und die Frage unter der Frage 150
Was die innere Oma dazu sagt 152
Kapitel 8: Lass das Retten
Der Klügere gibt nicht nach - er geht 154
Das Retter-Skript 155
Co-Abhängigkeit: Wenn Helfen krank macht 158
Empathie ist kein Beruf 160
Die Glaubenssätze hinter dem Retten 161
Das Drama-Dreieck: Retter, Opfer, Verfolger 163
Wohin mit der Wut? 164
Grenzen statt Schuld: Das liebevolle Nein 165
Was die innere Oma dazu sagt 166
Kapitel 9: Lass das Kleinmachen
Es ist nicht unhöflich, deinen Platz einzunehmen 168
Unsichtbar sein als Strategie 169
Wollen, was alle wollen 172
Der Körper schrumpft mit 173
Der Scheinwerfer, der gar keiner ist 174
Betrügerin wider Willen 176
Was das Kleinmachen mit dir macht 177
Wie du dir deinen Platz zurücknimmst 178
Was die innere Oma dazu sagt 181
Kapitel 10: Lass das Durchhalten
Warum Aufhören manchmal mutiger ist
als Weitermachen 183
Sisu, oder: Warum ich zur Durchhalterin wurde 185
Die Versunkene-Kosten-Falle 187
Durchhalten als Vermeidung 189
Resilienz heißt nicht Aushalten 190
Was bleibt, wenn du zu lange bleibst 191
Die Kunst des klugen Aufhörens 192
Was die innere Oma dazu sagt 193
Kapitel n: Lass das Zerdenken
Warum Grübeln keine Problemlösung ist — und wie
du aufhörst, den ganzen Garten umzugraben 195
Wiederkäuen für Fortgeschrittene 197
Warum denn nicht 200
Angst im Kostüm der Vernunft 203
Dein Kopf ist kein All-you-can-think 205
Wie du aufhörst zu graben 207
Was die innere Oma dazu sagt 208
Kapitel 12: Lass das Schweigen
Wer nichts sagt, stimmt zu 211
Nur eine mutige Stimme 212
Die Schweigespirale 213
Unbequemes trotzdem sagen 215
Darüber spricht man nicht 217
Die Rechnung kommt später 218
Der erste Satz 219
Was die innere Oma dazu sagt 221
Kapitel 13: Lass das Müssen
Uber Pflicht und die Freiheit,
es auch einfach zu lassen 222
Vom Wollen und Müssen 224
Die Tyrannei des Sollens 227
Mussturbation (ja, wirklich) 228
Müssen frisst Freude 231
Die unsichtbare Managerin 232
Kein Bock ist kein Grund 233
Was wir von toten Ampelknöpfen lernen können 236
Müssen aus dem Außen, Müssen aus dem Inneren 237
Was die innere Oma dazu sagt 240
Teil 3: Das Leben, das sich deine innere Oma
für dich wünscht
Was kommt, wenn du es lässt
Was machst du mit dem neuen Freiraum? 244
Kapitel 14: Worauf wartest du?
Der richtige Moment und andere Erfindungen 246
Bevor die Erziehung zugeschlagen hat 248
Wichtige Fragen 250
Wenn nicht jetzt... 252
...wann dann? 255
Nachwort
Mach doch, was du willst 257
Literatur 259