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Warum und wozu ästhetische Bildung? Über Transferwirkungen künstlerischer Tätigkeiten. Ein Forschungsüberblick
Warum und wozu ästhetische Bildung?
Über Transferwirkungen künstlerischer Tätigkeiten. Ein Forschungsüberblick




Christian Rittelmeyer

Athena Verlag
EAN: 9783898964036 (ISBN: 3-89896-403-5)
124 Seiten, paperback, 14 x 21cm, 2010, m. Abb.

EUR 17,50
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
In der didaktischen Fachliteratur wie in Rahmenrichtlinien oder Kerncurricula werden für künstlerische Schulfächer Lernziele genannt, die über ästhetische Erfahrungen weit hinausgehen: Musik, bildende Kunst, Theater und Tanz sollen die Erlebnisfähigkeit schulen und Wertvorstellungen sowie das Einfühlungsvermögen in andere Menschen fördern, sie sollen die Wahrnehmungs- und Ausdrucksfähigkeiten entwickeln sowie Kreativität und Gemeinschaftsgeist anregen. Zu fragen ist jedoch, ob derartige Ziele tatsächlich erreicht werden. Zu dieser Frage gibt es inzwischen eine umfangreiche internationale Forschung, über die hier erstmals zusammenfassend berichtet wird. In einer Zeit, in der künstlerische Schulfächer zunehmend zugunsten mathematisch-naturwissenschaftlicher und sprachbezogener Kompetenzen an den Rand gedrängt werden, ist diese Forschung von erheblicher Bedeutung für eine Rehabilitierung ästhetischer Bildung. Dass allerdings die bildende Wirkung ästhetischer Tätigkeiten nicht auf solche Transferwirkungen beschränkt ist, wird an Beispielen ebenfalls verdeutlicht.
Rezension
In der Tat: Wir leben in einer Zeit, in der künstlerische Schulfächer zunehmend zugunsten mathematisch-naturwissenschaftlicher und sprachbezogener Kompetenzen an den Rand gedrängt werden. Das ist sicherlich nicht nur PISA geschuldet, sondern auch der politisch-gesellschaftlichen Großwetterlage, die angesichts immer weiter voranschreitender Globalisierung und Ökonomisierung der Gesellschaft wesentlich auf verzweckte Bildung fixiert ist, die messbare Leistungseffektivität insbesondere für die berufliche Ausbildung produzieren soll. Der musisch-kulturellen Bildung kommt höchstens noch die Vermittlung allgemeiner (und wenig oeperationalisierbarer) Kompetenzen wie Einfühlungsvermögen, Wahrnehmungssensibilität, Ausdrucksfähigkeit oder Wertvorstellungen zu. Ob derartige Ziele aber tatsächlich erreicht werden (können), - das thematisiert diese Studie.

Dieter Bach, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Pädagogik: Perspektiven und Theorien,
herausgegeben von Johannes Bilstein, Bd. 15
Inhaltsverzeichnis
Vorwort 7

Einleitung 9
Die Erforschung der Bildungseffekte und Transferwirkungen künstlerischer Aktivitäten:
Einführung in die Fragestellung 21

Transferwirkungen der Musik 27

Transferwirkungen des Kunstunterrichts, des Theaterspiels und des Tanzens 69

Ausblick 105