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Sula Roman 2. Aufl. 2018
Neuausgabe November 2004
übersetzt von: Karin Polz
Deutsche Erstausgabe Februar 1980
Die amerikanische Originalausgabe erschien 1974 unter dem Titel
Sula
Roman


2. Aufl. 2018

Neuausgabe November 2004

übersetzt von: Karin Polz

Deutsche Erstausgabe Februar 1980

Die amerikanische Originalausgabe erschien 1974 unter dem Titel "Sula" als Borzoi Book im Verlag Alfred A. Knopf, Inc., New York

Toni Morrison

Rowohlt
EAN: 9783499238154 (ISBN: 3-499-23815-2)
224 Seiten, paperback, 12 x 19cm, 2018

EUR 10,00
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
Ein berührender Roman über die Freundschaft zweier Frauen. Die fügsame Nel und die Rebellin Sula sind sich seit der Kindheit nahe. Beide leben in ärmlichen Verhältnissen in einer Kleinstadt in Ohio, die ausgerechnet «Bottom» heißt. Sie teilen all ihre Sehnsüchte, Gefühle und Geheimnisse miteinander. Ihre Freundschaft scheint unerschütterbar zu sein, bis Sula eines Tages «Bottom» verlässt und erst nach zehn Jahren wieder zurückkehrt.

Toni Morrison wurde am 18.2.1931 in Lorain, Ohio, USA, als zweites von vier Kindern eines schwarzen Arbeiterehepaares geboren. Nach dem Besuch örtlicher Schulen 1949 Beginn des Studiums an der Howard University in Washington, DC. Erste Erfahrungen mit dem Südstaaten-Rassismus während einer Tournee als Mitglied der Universitätstheatergruppe. Ab 1953 Anglistikstudium an der renommierten Cornell University bis zum Magisterabschluss 1955. Lehrtätigkeit, zunächst an der Texas Southern University (1955-1957), danach an der Howard University (1957-1964). Ehe mit dem jamaikanischen Architekten Harold Morrison, aus der zwei Söhne hervorgehen. Nach der Scheidung 1964 Rückkehr nach Lorain. 1965 Umzug nach New York und Lektorentätigkeit beim Verlag. Random House. Schrieb Geschichten, aus denen sie schließlich ihren ersten Roman entwickelte. 1970 Debüt als Romanautorin.Zu ihren bedeutendsten Werken zählen u. a. "Sehr blaue Augen", "Solomons Lied" "Menschenkind", "Jazz", "Paradies" und die Essaysammlung "Im Dunkeln spielen" über die Antinomien von weißer und schwarzer Kultur. Sie zählt seit langem zur Garde der bedeutendsten Autoren Amerikas. 1980 Mitglied des National Council on the Arts. 1981 in die American Academy of Arts and Letters aufgenommen. Seit 1989 Professorin für afroamerikanische Literatur an der Princeton University, NJ. Auszeichnungen: National Book Critics' Circle Award (1978); American-Academy-and-Institute-of-Arts-and-Letters Award für Erzählliteratur (1980); Cleveland Arts Award für Literatur (1980); Robert F. Kennedy Book Award (1988); Melcher Book Award (1988); Unitarian Universalist Award (1988); Nobelpreis für Literatur (1993); Commandeur des Arts et des Lettres, Frankreich (1993).
Rezension
In Toni Morrisons 1970 unter dem Titel "The Bluest Eye" (deutsch: Sehr blaue Augen, 1979) erschienenen Erstlings-Roman ging es nicht nur um die Geschichte eines schwarzen Mädchens, sondern ebenso um die verheerenden Wirkungen der weißen Ideologie auf dieses schwarze Mädchen und die schwarze Bevölkerung allgemein; denn das Mädchen möchte unbedingt blaue Augen haben und somit hübsch und liebenswert sein ... Auch in dem hier anzuzeigenden zweiten Roman von 1973 "Sula" stellt die Autorin einem vereinfachenden Denken die viel kompliziertere welt entgegen. Die geschichte zweier Frauen läuft aber nun mehr auf symbolisch-bildlicher Ebene; es geht um Fragen von Gut und Böse, Mutterliebe, Selbstbehauptung oder Anpassung und Freundschaft. - Die US-amerikanische Schriftstellerin Toni Morrison (*1931 in Lorain, Ohio) zählt zu den bekanntesten Schriftstellern der USA und zu den bedeutendsten Vertretern der afroamerikanischen Literatur; sie erhielt 1993 den Literaturnobelpreis. Sie thematisiert in ihren Romanen u.a. die Geschichte der Sklaverei, Rassenkonflikte und afro-amerikanische Identität.

Jens Walter, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Themen: Ohio; Erste Hälfte 20. Jahrhundert (1900 bis 1950 n. Chr.); für Frauen und/oder Mädchen; Bezug zu Afro-Amerikanern; Moderne und zeitgenössische Belletristik; Belletristik in Übersetzung
Inhaltsverzeichnis
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