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Schlüsselkompetenzen und beruflicher Verbleib
mit CD-ROM
Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) (Hrsg.), Kirstin Müller
wbv Media
EAN: 9783763911066 (ISBN: 3-7639-1106-5)
506 Seiten, paperback, 16 x 23cm, 2008
EUR 44,90 alle Angaben ohne Gewähr
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Umschlagtext
Erstmals untersucht diese Studie, inwieweit Schlüsselkompetenzen den beruflichen Verbleib von Absolventen beeinflussen. Hierzu zählen Kompetenzen wie Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit, Fähigkeit zum selbstregulierten Lernen, Leistungsmotivation und Selbstkompetenz.
Die Datenerhebung erfolgte im Freistaat Sachsen. Ausgewählt wurden mit BürokaufmannAfrau ein dualer und mit Wirtschaftsassistent/-in, Fachrichtung Informationsverarbeitung sowie Physiothera-peut/in zwei berufsfachschulische Ausbildungsgänge.
Die Ergebnisse der Studie zeigen, wie komplex sich Schlüsselkompetenzen auf den beruflichen Verbleib auswirken. So kann aber die pauschale Aussage, dass Schlüsselkompetenzen für den beruflichen Verbleib entscheidend sind, grundsätzlich nicht bestätigt werden.
Die Arbeit leistet einen wichtigen Beitrag zur Schaffung einer berufspädagogischen Verbleibstheorie. Für eine künftige Bildungsberichterstattung liegen nun die geforderten differenzierten Daten zu Kompetenzen und Verbleib nach abgeschlossener Berufsausbildung vor.
Rezension
Der W. Bertelsmann Verlag in Bielefeld bringt als einen Schwerpunkt seines Verlagsprogramms die berufliche Bildung und die Weiterbildung aus. Diese Studie untersucht erstmals, inwieweit Schlüsselkompetenzen (Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit, Fähigkeit zum selbstregulierten Lernen, Leistungsmotivation und Selbstkompetenz) den beruflichen Verbleib von Absolventen beeinflussen. Überraschenderweise kann die pauschale Aussage, dass Schlüsselkompetenzen für die berufliche Laufbahn entscheidend sind, grundsätzlich nicht bestätigt werden. Ausgewählt wurden mit Bürokaufmann/-frau ein dualer und mit Wirtschaftsassistent/-in, Fachrichtung Informationsverarbeitung sowie Physiotherapeut/-in zwei berufsfachschulische Ausbildungsgänge.
Dieter Bach, lehrerbibliothek.de
Verlagsinfo
Themenbereich: Bildungs- und Arbeitsmarktforschung
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 11
1.1 Problemstellung 11
1.2 Zielsetzung 23
1.3 Forschungsmethodik 27
1.4 Aufbau der Arbeit 30
2 Beruflicher Verbleib und seine Prädiktoren 31
2.1 Kennzeichnung des Forschungsfeldes „Berufliche Verbleibsforschung" 33
2.2 Deskriptive Studien 44
2.2.1 Subjektorientierte Studien 45
2.2.2 Objektorientierte Studien 46
2.2.2.1 Studien des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und des Bundesinstituts für Berufsbildung 47
2.2.2.2 SOEP-basierte Studien 48
2.3 Evaluative Studien 49
2.4 Explikative Studien 56
2.4.1 Explikative Studien zum Verbleibsbegriff 57
2.4.1.1 Das Konzept der „beruflichen und sozialen Integration" von Plath, König und Jungkunst (1996) 57
2.4.1.2 Die Theorie der beruflichen Eingliederung nach Zimmermann 59
2.4.2 Explikative Studien und Modelle zur Erklärung des beruflichen Verbleibs 61
2.4.2.1 Studien des Max-Planck-Instituts für Büdungsforschung 61
2.4.2.2 Arbeitsmarkttheoretisch basierte Studien 63
2.4.2.3 Studien des Sonderforschungsbereichs 186 67
2.4.2.3.1 Das Konzept „Berufsbiographische Gestaltungsprinzipien" 68
2.4.2.3.2 Das Bremer Modell zur Erklärung berufsbiographischer Diskontinuität 69
2.4.2.4 Berufspsychologische Modelle 71
2.4.2.4.1 Das Rahmenmodell der Lebensplanung in Beruf und Privatleben von Abele 74
2.4.2.4.2 Das Rahmenmodell für die Entwicklung beruflicher Interessen und Erfolge von Schmitt-Rodermund 76
2.4.2.4.3 Das erweiterte Bremer Modell zur Erklärung berufsbiographischer Diskontinuität von Lipowsky 78
2.5 Verbleibskriterien 80
2.6 Prädiktoren des beruflichen Verbleibs 86
2.6.1 Traditionelle Prädiktoren 89
2.6.2 Persönlichkeitsbezogene Prädiktoren 90
2.6.2.1 Selbstwirksamkeitserwartungen 90
2.6.2.2 Ziele 92
2.6.2.3 Selbstkonzept 94
2.6.2.4 Selbstwertgefühl 96
2.6.2.5 Persönlichkeitseigenschaften 97
2.6.2.6 Kontrollüberzeugungen 101
2.6.2.7 Resümee 103
2.6.3 Schlüsselkompetenzen als weitere Prädiktoren des beruflichen Verbleibs 105
2.6.3.1 Der Ansatz von Mertens 106
2.6.3.2 Beispiele für die Rezeption des Ansatzes von Mertens 111
2.6.3.2.1 Vorbemerkungen 111
2.6.3.2.2 Beispiele für die Rezeption des Ansatzes im Beschäftigungssystem 114
2.6.3.2.3 Beispiele für die Rezeption des Ansatzes im Bildungssystem 118
2.6.3.2.4 Beispiele für die Rezeption des Ansatzes in der Berufs- und Wirtschaftspädagogik 123
2.6.3.2.5 Schlüsselkompetenzen international - das OECD-Projekt „Definition and Selection of Key Competencies: Theoretical and Conceptual Foundations" 130
2.6.3.3 Schlussfolgerungen für die vorliegende Arbeit 135
3 Design der empirischen Untersuchung 139
3.1 Vorüberlegungen zum Untersuchungsdesign 139
3.2 Untersuchungsverlauf 142
3.2.1 Erste Erhebungswelle 142
3.2.2 Zweite Erhebungswelle 145
3.3 Vorstellung der Ausbildungsgänge 148
3.3.1 PhysiotherapeutAin und WirtschaftsassistentAin, Fachrichtung Informationsverarbeitung als berufsfachschulische Ausbildungsgänge 150
3.3.1.1 Berufsfachschulische Ausbildung im Freistaat Sachsen 150
3.3.1.2 Physiotherapeuten 153
3.3.1.3 Wirtschaftsassistenten, Fachrichtung Informationsverarbeitung 157
3.3.2 ßürokaufmann/-frau als dualer Ausbildungsgang 160
3.4 Erhebung der Schlüsselkompetenzen und weiterer vermuteter Prädiktoren des beruflichen Verbleibs 164
3.4.1 Vorbemerkungen 165
3.4.2 Kommunikations-und Kooperationsfähigkeit 168
3.4.3 Fähigkeit zum selbstregulierten Lernen 179
3.4.4 Leistungsmotivation 191
3.4.5 Selbstkompetenz 205
3.4.6 Weiten; vermutete Prädiktoren 213
3.4.7 Aufbau des Fragebogens 222
3.5 Erhebung der Verbleibskriterien 222
3.5.1 Status, Eingliederungs- und Erwerbsverlauf 222
3.5.2 Ausbildimgsadäquanz der Beschäftigung 224
3.5.3 Einkommen 226
3.5.4 Berufliche Stellung 227
3.5.5 Platzierung in Arbeitsmarktscgmenten 228
3.5.6 Erleben von Autonomie, Kompetenz und sozialer Einbindung 230
3.5.7 Subjektive Bewertung des beruflichen Verbleibs 232
3.5.8 Organisationale Verbundenheit und Identifikation mit der Arbeit 233
3.5.9 Weitere Verbleibskriterien 236
3.5.10 Aufbau des Fragebogens 236
4 Ergebnisse der empirischen Untersuchung 239
4.1 Prädiktoren des beruflichen Verbleibs 239
4.1.1 Soziodemographische Merkmale, Persönlichkeitsdimensionen, individuelle Ziele und Kontrollüberzeugungen 240
4.1.2 Schlüsselkompetenzen 244
4.1.2.1 Einführung und methodische Vorbemerkungen 244
4.1.2.2 Aspekte von Kommunikation und Kooperation 251
4.1.2.3 Aspekte selbstregulierten Lernens 254
4.1.2.4 Aspekte der Leistungsmotivation 261
4.1.2.5 Aspekte der Selbstkompetenz 263
4.2 Eingliederungs- und Erwerbsverlauf 268
4.2.1 Methodische Vorbemerkungen 268
4.2.1.1 Sequenzanalyse 269
4.2.1.2 Logistische Regression 270
4.2.1.3 Lineare Regression 275
4.2.1.4 Ereignisanalyse 277
4.2.2 Ergebnisse zu Verlaufsmustern 280
4.2.2.1 Einführung 280
4.2.2.2 Verlaufsmuster 281
4.2.2.2.1 Verlaufsmuster l 284
4.2.2.2.2 Verlaufsmuster 2 300
4.2.2.2.3 Verlaufsmuster 3 308
4.2.2.2.4 Verlaufsmuster 4 314
4.2.2.2.5 Zusammenfassung 319
4.2.3 Weitere Ergebnisse 323
4.2.3.1 Beschäftigungswahrscheinlichkeit 324
4.2.3.2 Arbeitslosigkeitsrisiko nach der ersten Beschäftigung nach Ausbildungsende 328
4.2.3.3 Kumulation von Arbeitslosigkeit 333
4.2.3.4 Abbau von Arbeitslosigkeit 337
4.2.3.5 Zusammenfassung 341
4.3 Merkmale beruflichen Verbleibs im Beschäftigungsverhältnis 346
4.3.1 Vorbemerkungen 346
4.3.2 Ausbildungsadäquanz der Beschäftigung 351
4.3.2.1 Objektive Ausbildungsadäquanz der Beschäftigung 351
4.3.2.2 Wahrgenommene Ausbildungsadäquanz der Beschäftigung 351
4.3.3 Beschäftigungssicherheit 355
4.3.4 Beschäftigungsumfang 361
4.3.5 Einkommen 362
4.3.6 Prestige der Tätigkeit 365
4.3.7 Qualitätsmerkmale des Arbeitsplatzes 367
4.3.7.1 Vorbemerkungen 367
4.3.7.2 Wahrgenommene Aufstiegsmöglichkeiten 368
4.3.7.3 Erleben von Autonomie 370
4.3.7.4 Erleben von Kompetenz 374
4.1.3.S Organisationales Commitment 377
4.3.9 Identifikation mit der Arbeit 382
4.3.10 Zufriedenheit mit dem beruflichen Verbleib 387
4.3.10.1 Zufriedenheit mit dem Anforderungsprofil 389
4.3.10.2 Zufriedenheit mit den Chancen zur beruflichen Weiterqualifizierung 394
4.3.10.3 Zufriedenheit mit dem Entscheidungs-und Gestaltungsspielraum 395
4.3.10.4 Zufriedenheit mit der Anwendung der Qualifikationen 399
4.3.10.5 Zufriedenheit mit der beruflichen Situation insgesamt 401
4.3.11 Zusammenfassung 402
4.4 Zusammengefasste Betrachtung von Verbleibsmerkmalen 404
4.4.1 Vorüberlegungen 404
4.4.2 Ergebnisse zu den Verbleibsgruppen 414
4.4.3 Qualität des Beschäftigungsverhältnisses nach vorheriger Arbeitslosigkeit 415
5 Zusammenfassung und Ausblick 427
Quellen 441
Abkürzungsverzeichnis 488
Abbildungsverzeichnis 489
Tabellenverzeichnis 492
Anhang 499
Weitere Titel aus der Reihe Berichte zur Beruflichen Bildung |
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