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Markusevangelium Die neue Echter Bibel - Kommentar zum Neuen Testament mit der Einheitsübersetzung 2., unveränderte Auflage 2000 / 1. Aufl. 1994
Markusevangelium
Die neue Echter Bibel - Kommentar zum Neuen Testament mit der Einheitsübersetzung


2., unveränderte Auflage 2000 / 1. Aufl. 1994

Karl Kertelge

Echter
EAN: 9783429015503 (ISBN: 3-429-01550-2)
167 Seiten, kartoniert, 16 x 24cm, 2000

EUR 19,90
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
DIE NEUE ECHTER BIBEL übernimmt den Text der Einheitsübersetzung. Die Einheitsübersetzung wurde geschaffen für Liturgie, Verkündigung, Schule und Studium. Sie wurde in die Lektionare, das Stundenbuch und die Schulbibeln aufgenommen. DIE NEUE ECHTER BIBEL ist deshalb eine große Hilfe für alle, die mit der Einheitsübersetzung umgehen.

MARKUS EVANGELIUM: Das Markusevangelium stand lange Zeit im Schatten der beiden anderen synoptischen Evangelien des Matthäus und des Lukas wie auch des Johannesevangeliums. Heute wird es mit guten Gründen als das älteste Evangelium angesehen. Markus hat viel Ursprüngliches aus der frühen Jesusüberlieferung bewahrt. Mit seinem Evangelium hat er aber auch etwas Neues geschaffen: eine erste umfassende Zusammenschau der Verkündigung und der Taten Jesu bis hin zu seinem Tod und seiner Auferstehung. Dieser Kommentar sucht die theologische Linienführung des Evangelisten aufzuzeigen, deren Intention sich schon am Anfang des Evangeliums mit der Einführung des Messias Jesus und seiner messianischen Verkündigung von der nahegekommenen Gottesherrschaft zu erkennen gibt. Die Auslegung soll dem heutigen Leser und besonders dem Verkündiger des Evangeliums helfen, die Zeichen der Hoffnung wahrzunehmen, die nach Markus im Weg Jesu angelegt sind.



AUTOR: Karl Kertelge ist Professor em. für Exegese des Neuen Testaments an der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Münster. 1969-1976 war er o. Professor für Exegese des Neuen Testaments an der Theologischen Fakultät Trier. 1976 wurde er zum o. Professor für das gleiche Fach an der Universität Münster berufen. 1971-1989 war er Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der kath. Neutestamentler. Seine Hauptarbeitsgebiete sind neben dem Markusevangelium die paulinische Theologie und die Geschichte und Theologie der urchristlichen Kirche und Ämter. Veröffentlichungen: »Rechtfertigung« bei Paulus (1967), Die Wunder Jesu im Markusevangelium (1970), Gemeinde und Amt im NT (1972), Grundthemen paulinischer Theologie (1991) u, a.
Rezension
Obwohl chronologisch das erste Evangelium, hat das Markusevangelium zwar nicht den Rang des Matthäusevangeliums und steht zu Recht im Kanon nicht an erster Stelle, denn Entscheidendes wie der Q-Stoff fehlt ihm, z.B. die Bergpredigt, - gleichwohl ist es als erstes Evangelium formbildend gewesen und in seiner literarischen und theologischen Eigenart auffällig. Das Markusevangelium bildet eine Passionsgeschichte mit ausführlicher Einleitung, aber eben auch mit all den Defiziten, die die späteren (vgl. Lk 1,1-4) empfunden und deshalb nachgebessert haben, z.B. hinsichtlich einer Vorgeschichte (Mt 1-2 / Lk 1-2). - Die Religionspädagogik ist neutestamentlich weitgehend auf die synoptischen Evangelien fixiert; deshalb sollte gerade in diesem Bereich fachwissenschaftliche exegetische Kenntnis vorhanden sein. Insbesondere im Hinblick auf die in der Religionspädagogik immer wieder aus dem Markusevangelium genommenen Wundererzählungen benötigt die Lehrerhand einen historisch-kritischen Hand-Kommentar. - Hier kann dieser Kommentar helfen. "Die Neue Echter Bibel" bildet eine bekannte Kommentarreihe. Von ausgewiesenen Neutestamentlern verfasst bietet die Kommentierung nach äußerst knapper Darstellung der Einleitungsfragen wesentlich die fortlaufende Textübersetzung, d.h. die gesamte Kommentierung ist quasi im Fußnotenbereich untergebracht. Sie orientiert sich strikt am Bibeltext entlang, weshalb auf ein Inhaltsverzeichnis verzichtet wird, das allerdings ist selbst für einen Kommentar ungewöhnlich, weil eine übergeordnete Gliederung des Bibeltextes nicht ausgewiesen wird. Auch finden sich keine Register, lediglich die Bibelstellen-Verweise am Textrand. Ebenfalls für einen Kommentar eher ungewöhnlich: eine Auseinandersetzung mit der Literatur bzw. anderen Kommentaren findet zumindest explizit selten statt. So dominiert der biblische Text und seine Kommentierung. Mit diesen einschränkenden Hinweisen kann Kertelges Kommentar zum Markusevangelium sehr wohl empfohlen werden.

Jens Walter, lehrerbibliothek.de
Inhaltsverzeichnis
ohne Inhaltsverzeichnis, da Kommentierung des fortlaufenden Bibeltexts