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Daniel Kehlmann
Daniel Kehlmann




Heinz Ludwig Arnold (Hrsg.)

Edition Text und Kritik
EAN: 9783883779126 (ISBN: 3-88377-912-1)
92 Seiten, paperback, 15 x 23cm, Januar, 2008

EUR 16,00
alle Angaben ohne Gewähr

Umschlagtext
Daniel Kehlmann hat vom Beginn seines Schreibens an Anschluss an große Vorbilder der literarischen Moderne gesucht. Seine Literatur hat nichts gemein mit der damals aktuellen Popliteratur und dem jugendlichen Erzählen über eigene Gefühls- und Problemlagen. Seine vordergründig realistischen Texte sind durchzogen von subtilen Brechungen: »Ich fand Literatur immer am faszinierendsten, wenn sie nicht die Regeln der Syntax bricht, sondern die der Wirklichkeit.«

TEXT+KRITIK widmet sich Kehlmanns erzählerischem und essayistischem Werk, seinen literarischen und wissenschaftlichen Wurzeln und Bezügen sowie seiner Poetologie des »Gebrochenen Realismus«.
Rezension
Die Zeitschrift TEXT+KRITIK stellt mit jedem Heft eine wichtige Autorin oder einen wichtigen Autor vor. Im Mittelpunkt der Literaturzeitschrift stehen Autorinnen und Autoren der deutschsprachigen Literatur, vor allem der Gegenwart, aber auch der Literaturgeschichte, dabei reicht die Spannweite von Martin Luther über Daniel Kehlmann bis hin zu Mangas, Comics und Graphic Novels. Thema des hier anzuzeigenden Hefts ist der 1975 in München geborene Autor Daniel Kehlmann, der 2003 mit seinem Roman "Ich und Kaminski" seinen literarischen Durchbruch schaffte und 2005 einen internationalen Erfolg mit dem Bestseller-Roman "Die Vermessung der Welt" einfuhr. Das Heft führt in zentrale Themen und ästhetische Praktiken des Werks Daniel Kehlmanns ein. TEXT + KRITIK ist kritisch, undogmatisch, informativ und anregend. Die Hefte drängen keine Interpretationen oder Ideologien auf, sondern informieren vielseitig und aspektreich, oft kontrovers, manchmal eigenwillig über Autorinnen und Autoren und deren Werke der Gegenwart und Vergangenheit.

Jens Walter, lehrerbibliothek.de
Inhaltsverzeichnis
Daniel Kehlmann: Scherrer kommt an. Aus einem Roman 3

Markus Gasser: Daniel Kehlmanns unheimliche Kunst 12

Robert Menasse: Ich bin wie alle, so wie nur ich es sein kann. Daniel Kehlmanns Essays über Autoren und Bücher 30

Klaus Zeyringer: Gewinnen wird die Erzählkunst. Ansätze und Anfänge von Daniel Kehlmanns "Gebrochenem Realismus" 36

Martin Lüdke: Eigentlich geht es nur um den Zufall. "Beerholms Vorstellung" und seine keineswegs vergeblichen Schritte auf dem Weg zur Aufklärung 45

Helmut Krausser. Ich und Kehlmann. Und "Mahlers Zeit" 54

Mark M. Anderson: Der vermessende Erzähler. Mathematische Geheimnisse bei Daniel Kehlmann 58

Thorsten Ahrend: No more dogs! Erfahrungen mit Daniel Kehlmann 68

Heinz-Peter Preusser: Zur Typologie der Zivilisationskritik. Was aus Daniel Kehlmanns Roman "Die Vermessung der Welt" einen Bestseller werden ließ 73

Henning Bobzin: Auwahlbibliografie 86

Notizen 90